Advanced German Technology: Deutsche Briefkastenfirma will neuen Staatstrojaner “made in Germany” verkaufen

von am 09. Februar 2015, 12:26 in Überwachung

Ein deutsch-arabisches Firmengeflecht bewirbt auf internationalen Überwachungsmessen einen neuen Staatstrojaner “made in Germany”. In langer Recherche haben wir Hintergründe über Firmen und Akteure zusammengetragen. Ob die Firma überhaupt ein verkaufsfähiges Produkt hat, ist unklar, dennoch macht man weiter Werbung – an Polizeien und Geheimdienste.

There is also an English translation of this posting.

Klassentreffen der Überwacher

Broschüre der ISS Europa 2014.

Broschüre der ISS Europa 2014.

Seit Jahren berichten wir über die internationale Verkaufsmesse ISS (Intelligent Support Systems) World, das Klassentreffen der Überwachungsindustrie, auch genannt “Wiretapper’s Ball“. Im Juni 2014 fand wieder der jährliche Europa-Ableger in Prag statt.

Neben vielen anderen Überwachungsfirmen findet sich in der Liste der Sponsoren auch die bisher wenig beachtete Firma Advanced German Technology (AGT). Nicht nur mit Namen und Logo gibt man sich Deutsch, man betont gleich am Anfang der Selbstbeschreibung auch “vor über einem Jahrzehnt in Berlin gegründet” zu sein. Diese Berliner Überwachungsfirma haben wir uns mal etwas genauer angeschaut.

 

Kerngeschäft Massenüberwachung

AGT-LogoAGT selbst sagt: “‘Lawful interception’-Operationen bilden den Grundpfeiler des Geschäfts.” Man bewirbt “strategische und taktische Überwachung” als Kernkompetenz, in allen Bereichen: Internet, Satelliten, Funk, Mobilfunk, Radar, Telefonie, Fax, SMS, E-Mail, Skype. Neben der beworbenen “Fähigkeit, landesweiten Datenfluss in Echtzeit zu analysieren“, ist uns vor allem die Internet-Überwachung mittels Trojaner aufgefallen (Rechtschreibung und Grammatik wie im Original):

Dieses Problem kann gelöst werden, wenn auf die abgefangenen IP-Daten direkt vom Ziel-PC zugegriffen werden kann, weil die Verschlüsselung “hinter” dem Ziel-PC stattfindet. Dies kann durch die Benutzung von IT-Intrusion-Software bewerkstelligt werden. Selbstverständlich ist ein solcher Ansatz rein Ziel-basiert, d.h. das Ziel muss bekannt sein. Wenn ein Trojaner in den PC eingebaut wird, kann der gesamte IP-Datenverkehr abgefangen/überwacht werden (auch Skype, VPN etc.). Es ist eine Vielfalt von Methoden, einen Trojaner in einen PC einzubauen verfügbar; entweder ISP-basiert oder mit Tools, wenn realer Zugang zum Ziel-PC möglich ist. Eine starke landesweite IP-Überwachungslösung basiert auf der Realisierung von beiden Konzepten, vorzugsweise in einem System kombiniert: Passive IP-Überwachung und IT-Intrusion-Software.

 

Heimliche Fernüberwachung

Flyer von AGT "Remote Stealth Surveillance Suite".

Diesen Trojaner nennt AGT “Remote Stealth Surveillance Suite” (Heimliche Fernüberwachung). Auf der ISS in Prag 2014 präsentierten sie dieses Produkt exklusiv für “Geheimdienste sowie Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden” unter dem Titel “Verschlüsselung der Massenkommunikation hat die Spielregeln verändert: lerne, wie man mit Remote Stealth Surveillance einen Schritt Vorsprung behält”. Und von dieser Werbe-Veranstaltung haben wir einen Flyer erhalten, den wir an dieser Stelle veröffentlichen: Remote Stealth Surveillance Suite (PDF, nebenan als PNG, unten als Text).

Die Werbung verspricht eine “nahtlose Ausführung auf allen gängigen Betriebssystemen, einschließlich Smartphones und Tablet-Computer”, darunter sind Logos von Windows, Linux, Apple und Android. Als “Erfassungs-Fähigkeiten” werden genannt:

  • Eingabe: Tastatur, Maus (einschließlich virtueller Eingaben)
  • Browser-Aktivität
  • Screenshots
  • Audio- und Video
  • Vollständige Überwachung von Skype
  • Erfassung der aufgerufenen Dateien in Echtzeit
  • Erfassung von verschlüsselten und sensiblen Daten
  • Datei-Download und Fernsteuerung bei Bedarf
  • und viel, viel mehr (sic)

 

Ein klassischer Trojaner mit Vollzugriff auf das System also.

Briefkastenfirma in Berlin

Firmenschild der Briefkastenfirma in Berlin.

Auf dem Flyer finden wir auch eine Adresse in Berlin: Potsdamer Platz 11. Auf der Webseite wird behauptet, die “Firmenzentrale ist am prestigeträchtigen Potsdamer Platz gelegen“. Also sind wir da einfach mal hingegangen.

Vor Ort stellt sich heraus, dass das ein Business Center ist, wo man Büros mieten kann. Auf unsere Frage nach AGT antwortete die Empfangsdame: “Die sind nur ganz selten da.” Man kann dort ein “virtuelles Büro” mit “repräsentativer Geschäftsadresse” mieten. Eine Briefkastenfirma.

Unsere wiederholten Telefonanrufe und E-Mails wurden wochenlang abgewiesen oder ignoriert. Also Internet-Recherche.

Firmengeflecht in Nahost

AGT wurde laut Firmen-Webseite (und Firmen-Profil auf LinkedIn) “2002 in Berlin / Deutschland gegründet”.

Die Firmen-Webseite enthält eine Seite mit Medienberichten zwischen 2003 und 2005, die meisten jedoch auf Arabisch. Eine erste wichtige Meldung in englischer Sprache ist von 2004 im libanesischen Daily Star. Dort wird der Syrer Anas Chibib als “Geschäftsführer (managing director) der in Berlin ansässigen AGT” sowie “Leiter von AGT Nahost” angegeben.

Das “AGT FZ LLC Middle East Regional Office” in Dubai ist neben dem Büro in Berlin auch direkt auf der Firmen-Webseite angegeben. Laut Daily Star hatte AGT 2004 “Büros in Bahrain, Dubai und Saudi Arabien”. Zudem verzeichnet die “Syria Business Database” eine “AGT Syria Ltd” in Damaskus, wo AGT 2009 auch auf einem “ICT Security Forum” war. Ein Firmen- und Büro-Geflecht.

Made in Germany?

Christoph Stortz, Geschäftsführer von AGT in Deutschland.

Wie deutsch ist die “deutsche Technologie” von “Advanced German Technology”? Auf der Webseite bewirbt man “Deutsche Technologie und Expertise auf dem globalen Markt”. Auf der englischen Seite beschreibt man die Mission damit, “modernste europäische Sicherheitstechnologie in die ganze Welt zu liefern, mit einem Fokus auf den Nahen Osten”.

Die Berliner “AGT Advanced German Technology GmbH” existiert seit Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg erst seit 22. Oktober 2013, vorher war das eine “Vorratsgesellschaft” von VRB. (Wer uns einen Auszug von Creditreform schenken will, bitte an die üblichen Kanäle.) Der “Experte für Organisations- und Führungskräfteentwicklung” Christoph Stortz gibt an, seit August 2013 Geschäftsführer zu sein, vorher war er “Head of HR”.

Auch Stortz bestätigte gegenüber netzpolitik.org, dass die Zentrale der Firmen-Gruppe das Büro in Dubai ist. Das erklärt vermutlich auch, warum er sich nach unseren Informationen in der ersten Januar-Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhielt. Dazu passt auch, dass die AGT-Gruppe laut Firmen-Profil auf LinkedIn zwischen 51 und 200 Mitarbeitern hat. In Deutschland konnten wir neben dem Geschäftsführer und der Assistentin der Geschäftsleitung Kathrin Keiper bisher keine weiteren Mitarbeiter identifizieren.

IT Security made in Germany

ITSMIGDafür kann man auf LinkedIn 21 Profile von Angestellten finden, viele aus dem arabischen Raum. Der Syrer Anas Chibib war laut AMEInfo im Oktober 2014 noch immer Geschäftsführer (CEO) von “AGT”. Das alles sieht danach aus, als ob man das Label “made in Germany” und das Büro in Deutschland nur aus Image-Gründen zur Werbung mit deutscher Technik verwendet.

Dieses Ziel hat auch die Initiative “IT Security made in Germany“, 2005 auf Initiative von Wirtschafts- und Innenministerium gegründet und heute ein Verein unter dem Dach von TeleTrusT. Wir haben das Gerücht gehört, dass AGT mal mit diesem – dem eigenen Logo nicht ganz unähnlichen – Label geworben hat, dann aber die erste Firma wurde, der das untersagt wurde. Seit Wochen versuchen wir, das zu verifizieren, was aufgrund mehrmaliger Umstrukturierungen aber noch nicht abgeschlossen ist. Ergebnisse werden wir hier ergänzen, sobald wir sie haben.

Kunden in Nah- und Mittelost

Laut Eigenauskunft hat die AGT-Gruppe “Projekte in zwölf Ländern, unter anderem in Europa, durchgeführt.” Auf der englischen Seite ist das ergänzt mit “Nahost und Nordafrika”. Als wir den deutschen Geschäftsführer endlich erreichten, bestätige er, dass die Kunden von AGT hauptsächlich im Nahen Osten sind. Dazu passt auch die Meldung, dass AGT Haupt-Berater des neuen Rechenzentrums der Polizei im Emirat Abu Dhabi war.

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, soll AGT neben Nah- und Mittelost aber auch viele Geschäfte in der Region um Indien und Pakistan tätigen. Leider war es uns bisher nicht möglich, das zu verifizieren.

Verkäufer eingekaufter Produkte

Dem Vernehmen nach ist das Geschäftsmodell von AGT das eines Wiederverkäufers (Reseller). Auf der Webseite sind 36 “Partner” aufgelistet. Nach unserem Verständnis produzieren diese Firmen Technologien und Dienstleistungen, die AGT dann an Endkunden verkauft (mit eigenem Gewinnanteil, natürlich).

So verkaufte AGT vor über zehn Jahren beispielsweise die CryptoPhone-Produkte der Berliner Firma GSMK. Diese Geschäftsbeziehungen sind allerdings bereits seit…

Quelle & weiter: netzpolitik.org

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Krass!! — Cloud Computing für Fortgeschrittene

Genau heißt es im Text: “Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.” (Seien Sie sich bitte bewußt, dass wenn das Gesagte persönliche oder sensible Informationen enthält, diese Information Teil der erfassten Daten ist und durch die Spracherkennung an Drittanbieter weitergegeben wird.)

Ja super! (Danke, Daniel)

Quelle: Fefes Blog

BND soll jahrelang Daten deutscher Staatsbürger an die NSA weitergegeben haben :: DWN

Der Bundesnachrichtendienst soll über Jahre die Internet-Daten von deutschen Staatsbürgern an den US-Geheimdienst NSA weitergegeben haben. Die Genehmigung zu der Aktion soll vom heutigen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier erteilt worden sein. Die NSA hatte stets betont, dass sie nur Daten verwende, die ihr von nationalen Geheimdiensten zur Verfügung gestellt würden.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, hier mit seinem US-Kollegen John Kerry, soll als Kanzleramtsminister die Weitergabe von Daten über den BND an die NSA genehmigt haben. (Foto: dpa)

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, hier mit seinem US-Kollegen John Kerry, soll als Kanzleramtsminister die Weitergabe von Daten über den BND an die NSA genehmigt haben. (Foto: dpa)

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach einem Medienbericht jahrelang auch Daten deutscher Staatsbürger an den US-Geheimdienst NSA übermittelt. Das gehe aus streng geheimen Unterlagen hervor, die die Bundesregierung dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur NSA-Affäre vorgelegt habe, berichtetet die «Süddeutsche Zeitung» (SZ) am Freitag. Es gehe um Daten, die der BND zwischen 2004 und 2008 am Internet-Knotenpunkt in Frankfurt abgegriffen habe. Eigentlich habe ein Programm die Daten deutscher Internetnutzer herausfiltern sollen. In den Unterlagen heiße es aber bilanzierend, dass eine «absolute und fehlerfreie» Trennung zwischen deutscher und ausländischer Kommunikation nicht möglich gewesen sei.

Die NSA hatte stets darauf hingewiesen, dass sie selbst nur Daten in den USA erhebe. Für die Übermittlung von Daten ausländischer Staatsbürger seien die nationalen Geheimdienste zuständig.

Die Aktionen der US-Geheimdienste auf deutschem Boden sind seit dem Nato-Vertrag legal. Nach dem 11. September 2001 hatten die USA den Bündnisfall ausgerufen, wodurch die Zusammenarbeit mit den Amerikanern in all jenen Bereichen verpflichtend wurde, die Washington als terroristisch einstufte.

Der BND wollte sich auf dpa-Anfrage zu dem Bericht nicht äußern. Aus grundsätzlichen Erwägungen, aber auch aus Respekt vor der parlamentarischen Aufarbeitung der sogenannten NSA-Affäre berichte man ausschließlich der Bundesregierung und den zuständigen Gremien des Deutschen Bundestages, sagte ein Sprecher des BND.

Der Frankfurter Internet-Knoten De-Cix ist der größte Datenaustauschpunkt der Welt. Dort kommen die Datenströme der Internetanbieter und Unternehmen zusammen und werden auf dem Weg zu ihren jeweiligen Zieladressen weitergeleitet. Ausländische Geheimdienste haben nach…

Weiter: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Linke Gewalttäter – verharmlost und verhätschelt (JF-Broschüre »Kriminalität explodiert« – Teil 2)

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Die rechtskonservative Wochenzeitschrift “Junge Freiheit” hat eine faktenreiche Broschüre “Die Kriminalität explodiert – Was Ihnen verschwiegen wird” herausgegeben. Sie kann kostenlos zum Verteilen hier angefordert werden. Wir veröffentlichen jedes der in der Broschüre aufgeführten Themenfelder als gesonderten Artikel. Heute Teil 2: “Linke Gewalttäter – verharmlost und verhätschelt”.

Linke Gewalttäter – verharmlost und verhätschelt

Egal, ob es um den 1. Mai in Kreuzberg, eine Demonstration einer Handvoll Neonazis oder die Räumung eines illegal besetzten „Kulturzentrums“ in Hamburg geht oder um inszenierte Proteste sogenannter „Lampedusa-Flüchtlinge“ in Berlin oder in der Hansestadt – organisierte gewaltbereite Linksextremisten lassen keine Gelegenheit aus, sich mit der Polizei regelrechte Straßenschlachten zu liefern und in deutschen Städten bürgerkriegsähnliche Zustände zu schaffen. Daß die Gewalt praktisch immer von links ausgeht, wird in den Medien gern verschleiert. Dann ist abwiegelnd von „einzelnen Ausschreitungen“ und „weitgehend friedlichen“ Kundgebungen zu lesen, und die militanten Linksextremisten werden als „Autonome“ oder „Antifaschisten“ verharmlost. Unter den Polizeibeamten, von der Politik meist zur abwartenden „Deeskalation“ verdonnert, gibt es regelmäßig Dutzende, manchmal Hunderte Verletzte.

Das sind die Fakten:

– Von 2012 auf 2013 stieg die Zahl linker Gewalttaten um 28,5 Prozent auf 1.659 Fälle. Die politisch motivierte Kriminalität von links stieg um 40,1 Prozent.

– In den letzten fünf Jahren gab es über 30 Angriffe auf Bundeswehreinrichtungen mit hohen Millionen-Sachschäden. 2009 zerstörten Linksextremisten 42 Fahrzeuge der Ofziersschule des Heeres in Dresden, 2013 in einer Kaserne in Havelberg (Sachsen-Anhalt) 16 Fahrzeuge.

– 2012: 390 angezündete Autos in allen Berliner Bezirken. 2011: 536 brennende Autos in Nordrhein-Westfalen. Die Zahlen gehen nach oben, die – meist linksextremen – Täter werden nur selten erwischt.

Und das ist die Reaktion der zuständigen Politiker:

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat im Frühjahr 2014 alle Programme gegen den Linksextremismus in Deutschland gestrichen. Das Problem sei in den vergangenen Jahren „aufgebauscht“ worden, begründete Schwesig ihr Vorgehen.

Was Sie dagegen tun können:

– Sprechen Sie Ihren Landtags- oder Bundestagsabgeordneten an und fordern Sie die Politik zum Handeln auf. Geben oder schicken Sie ihm dieses Faltblatt!

– Reichen Sie dieses Faltblatt an Freunde, Bekannte und Interessierte weiter.

– Bestellen Sie kostenlos weitere Exemplare dieses Faltblatts zum Verteilen – telefonisch unter 030/86 49 53-0 oder schreiben Sie an leserdienst@jungefreiheit.de

– Informieren Sie sich aus der JUNGEN FREIHEIT, der Wochenzeitung, die sagt, was Sache ist – auch beim Thema „Innere Sicherheit“. Bestellen Sie mit der angehängten Postkarte ein kostenloses 4-Wochen-Probeabo[Link aus rechtlichen Gründen entfernt//diwini] Tel: 030 / 86 49 53 – 0.


» Morgen Teil 3: Polizisten – die Prügelknaben der Nation!
» Teil 1: Deutschland – Paradies für Diebe und Einbrecher

Quelle & Kommentare: pi-news.net

JF-Broschüre über Kriminalität in Deutschland (Teil 1)

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Die rechtskonservative Wochenzeitschrift “Junge Freiheit” hat eine faktenreiche Broschüre “Die Kriminalität explodiert – Was Ihnen verschwiegen wird” herausgegeben. Sie kann kostenlos zum Verteilen hier angefordert werden. Wir veröffentlichen jedes der in der Broschüre aufgeführten Themenfelder als gesonderten Artikel. Heute: “Deutschland – Paradies für Diebe und Einbrecher”.

Deutschland – Paradies für Diebe und Einbrecher

Der deutsche Staat kann das Eigentum seiner Bürger nicht mehr schützen. Alle drei Minuten wird in eine Wohnung eingebrochen. Traumatisierte Bürger fühlen sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher. Einzelhändler leiden unter jährlichen Milliardenverlusten durch Ladendiebe. Im polnisch-tschechischen Grenzgebiet übernachten mehrfach ausgeraubte und vom Ruin bedrohte Gewerbetreibende inzwischen in ihren Betrieben. Seit dem Wegfall der Grenzkontrollen zu den osteuropäischen Nachbarstaaten und dem EU-Beitritt mehrerer südosteuropäischer Länder sind die Fallzahlen sprunghaft angestiegen. Täter sind oft international operierende Banden, die entlang der Autobahnachsen ihre gut organisierten Raubzüge durchführen. Polizeivertreter klagen: Wir haben zuwenig Leute, laufend werden Stellen gestrichen. Behörden empfehlen: Investiert mehr Geld in Sicherheitstechnik. Statt erfolglose Anzeigen zu erstatten, beauftragen Bürger private Sicherheitsdienste oder bilden Bürgerwehren.

Das sind die Fakten:

– Im Jahr 2013 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche auf 149.500 – 15-Jahres-Rekord. Die Aufklärungsquote ist laut Polizeilicher Kriminalstatistik auf 15,5 Prozent gefallen (Durchschnitt aller Straftaten: rund 56 Prozent).

– 135.617 Taschendiebstähle wurden 2013 angezeigt (2012 = 117.277 Fälle). Die Dunkelziffer beträgt ein Vielfaches, die Aufklärungsquote liegt bei mageren 5,7 Prozent.

– Schwerer Ladendiebstahl ist derzeit das größte Problem für den Einzelhandel. 2013 wurden 17.400 Fälle registriert, 9,5 Prozent mehr als 2012 und mehr als doppelt so viele wie vor 15 Jahren. Hochmobile, gewerbsmäßige Banden stehlen „auf Bestellung“ ganze Partien hochwertiger Textilien und Geräte. Ausländeranteil laut Polizeistatistik: ca. 60 Prozent.

Und das sagen die verantwortlichen Politiker dazu:

„Die Verunsicherung der Menschen in der Grenzregion ist unbegründet.“ (der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble 2008, drei Monate nach Wegfall der Grenzkontrollen) „Freizügigkeit bringt Wohlstand für alle“ (Pressemitteilung der Bundesregierung, 14. Februar 2014)

Was Sie dagegen tun können:

– Sprechen Sie Ihren Landtags- oder Bundestagsabgeordneten an und fordern Sie die Politik zum Handeln auf. Geben oder schicken Sie ihm dieses Faltblatt!

– Reichen Sie dieses Faltblatt an Freunde, Bekannte und Interessierte weiter.

– Bestellen Sie kostenlos weitere Exemplare dieses Faltblatts zum Verteilen – telefonisch unter 030/86 49 53-0 oder schreiben Sie an leserdienst@jungefreiheit.de

– Informieren Sie sich aus der JUNGEN FREIHEIT, der Wochenzeitung, die sagt, was Sache ist – auch beim Thema „Innere Sicherheit“. Bestellen Sie mit der angehängten Postkarte ein kostenloses 4-Wochen-Probeabo[Link aus rechtlichen Gründen entfernt//diwini] Tel: 030 / 86 49 53 – 0.


» Morgen: Linke Gewalttäter – verharmlost und verhätschelt

Quelle & Kommentare: pi-news.net

Experten aus USA und Norwegen unternehmen Beobachtungsflug über Russland

posted by diwini


Online Redaktion

 

25 August, 10:43
Experten aus USA und Norwegen unternehmen Beobachtungsflug über Russland

© Foto: en.wikipedia.org

STIMME RUSSLANDS Die gemeinsame Mission der USA und Norwegens wird vom 25. bis 30 August im Rahmen des Vertrags über den Offenen Himmel einen Flug über Weißrussland und Russland unternehmen.

Das Beobachtungsflugzeug OC-135B führt keine Waffen an Bord, dessen Fotoapparate wurden von internationalen Experten überprüft.

Quelle: Radio Stimme Russlands

 

Digiges präsentiert die alternative #digitaleagenda

posted by diwini

 

 

logo100Der Digitale Gesellschaft e.V. hat zu den Plänen der Bundesregierung für eine Digitale Agenda eine alternative Version mit sieben Punkten vorgelegt.

 

Die Digitale Agenda der Bundesregierung spricht zahlreiche Themen an, die seit langem netzpolitische Problemschwerpunkte darstellen, bislang jedoch ungelöst geblieben sind. Die Antworten der Bundesregierung auf die Herausforderungen des digitalen Wandels bleiben allerdings weit hinter einem umfassenden und nachhaltigen Entwurf einer digitalen Gesellschaft zurück. Dass die Agenda über weite Strecken aus Prüfaufträgen besteht und in vielen Bereichen Lösungskonzepte über Gesprächsrunden und Multistakeholder-Foren erst noch gefunden werden sollen, bestärkt den Eindruck, dass der Bundesregierung ein stimmiges und durchdachtes Konzept ebenso wie eine echte Vision für die Gesellschaft der Zukunft fehlen. Wichtige Fragen, etwa der Umgang und die Konsequenzen aus den von Edward Snowden aufgedeckten weltweiten geheimdienstlichen Spähexzessen, werden darüber hinaus gar nicht erst angesprochen.

Der Digitale Gesellschaft e.V. identifiziert in der folgenden Stellungnahme sieben elementare netzpolitische Herausforderungen und erörtert diese vor dem Hintergrund der Digitalen Agenda der Bundesregierung. In unserer eigenen Digitalen Agenda unterbreiten wir Vorschläge, um diese im Sinne einer menschen- und verbraucherrechtsfreundlichen Internetpolitik zu meistern.

 

Das sind die sieben Punkte. Mehr gibts drüben.

 

  1. Überwachung/Geheimdienste: Privatsphäre schützen, Dienste an die Leine.
  2. IT-Sicherheit: Dezentralisierung vorantreiben, Open Source stärken.
  3. Datenschutz: Datensammelwut von Unternehmen eindämmen, Datensouveränität für die Verbraucherinnen und Verbraucher stärken.
  4. WLAN-Störerhaftung: Offene WLANS ermöglichen, Providerprivileg für Alle.
  5. Urheberrecht (Öffnungsklauseln und OpenAccess): Recht auf Remix, Stärkung von offenen Lizenzen.
  6. Netzneutralität: Diskriminierungsfreies Internet erhalten, Spezialdienste klar definieren.:
  7. Breitbandausbau: Schnelle Netze schaffen, Daseinsvorsorge stärken

Ouelle & mehr: netzpolitik.org

Wie erspart Email-Überwachung Arbeit?

posted by diwini

 

Netzfrauen ÜberwachungEine alte Dame lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Sie würde gerne in ihrem Garten Kartoffeln pflanzen, aber sie ist allein, alt und schwach. Deshalb schreibt sie eine E-Mail an ihren Enkel, der in Kairo studiert.

“Lieber Robby, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du bei mir wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Deine Omi.”

Prompt erhält die alte Dame eine E-Mail von ihrem Enkel aus Kairo:
“Liebe Omi, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ‘das Ding’ versteckt und es könnte explodieren, Dein Enkel Robby.

Um 4 Uhr morgens erscheinen bei der alten Dame…

Unbedingt weiterlesen: netzfrauen.org