Die russische Armee zeigt ihre Überlegenheit in konventioneller Kriegsführung

 

Ein allwirksames Störungssystem

Man weiß seit dem Vorfall der USS Donald Cook im Schwarzen Meer am 12. April 2014, dass die russische Luftwaffe eine Waffe besitzt, die alle Radare, Regelkreise, Übertragung von Informationssystemen, usw. lahmlegt. [6]. Ab dem Beginn seines militärischen Einsatzes installierte Russland ein Störungs-Zentrum in Hmeymim, nördlich von Latakia. Plötzlich ist der Vorfall der USS Donald Cook wieder eingetreten, aber diesmal in einem Umkreis von 300 Kilometern; einschließlich der NATO Basis von Incirlik (Türkei). Und er hält noch immer an. Da dieses Ereignis während eines Sandsturms einer historischen Stärke eingetreten war, glaubte das Pentagon anfangs, dass seine Messgeräte ausgefallen wären, bevor es feststellte, dass sie gestört wurden. Alle waren gestört.

Jedoch setzt die moderne konventionelle Kriegsführung auf „c4i“; eine Abkürzung für die englischen Begriffe „command“ (Befehl), „control“ (Kontrolle), „communication“, „computer“ (Computer) und „intelligence“ (Abwehr). Die Satelliten, Flugzeuge und Drohnen, die Schiffe und U-Boote, die Panzer und jetzt sogar die Soldaten sind miteinander durch laufende Kommunikation verbunden, die dem Generalstab ermöglichen, die Schlachten zu steuern. All das zusammen, das Nervensystem der NATO, ist derzeit in Syrien und in einem Teil der Türkei gestört.

Gemäß dem rumänischen Experten Valentin Vasilescu hätte Russland mehrere Krasukha-4 installiert, hätte seine Flugzeuge mit SAP-518/ SPS-171 Störungs- Containern ausgestattet (wie das Flugzeug, das über die USS Donald Cook flog) und seine Richag-AV-Hubschrauber. Außerdem würde es das Spion-Schiff Priazovye (der Projekt-864 Klasse, Vishnja in der NATO-Nomenklatur), im Mittelmeer verwenden [7].

Es scheint, dass Russland eine Absprache gemacht habe, um die Kommunikationen von Israel nicht zu stören – private US-Sache -, d. h., dass es sein Störungs-System nicht im südlichen Syrien entfalte.

Die russischen Flugzeuge machten sich ein Vergnügen, viele Male den türkischen Luftraum zu verletzen. Nicht um die Reaktionszeit der Luftstreitkräfte zu messen, sondern um die Wirksamkeit der Störung in dem betroffenen Gebiet zu kontrollieren und um die den Dschihadisten zur Verfügung gestellten Einrichtungen in der Türkei zu überwachen.

Ulra-Hochleistungs-Marschflugkörper

Schließlich hat Russland mehrere neue Waffen eingesetzt, wie z. B. die 26 getarnten Kreuzfahrt Raketen 3M-14T Kalibr-NK, die den RGM/UGM-109 E-Tomahawk gleichwertig sind [8]. Von der Flotte des Kaspischen Meeres abgeschossen – was keine militärische Notwendigkeit besaß – haben sie 11 Ziele in 1500 Kilometer Entfernung erreicht und zerstört, in einem nicht-gestörten Bereich – damit die NATO die Leistung schätzen könnte. Diese Raketen flogen über den Iran und den Irak, in einer variablen Höhe von 50 bis 100 Meter je nach dem Terrain, und flogen in vier Kilometer Nähe einer amerikanischen Drohne vorbei. Kein Marschflugkörper ging verloren, im Gegensatz zu den amerikanischen, deren Ausfall zwischen 5 und 10 % je nach Modell liegt [9]. Übrigens zeigen diese Abschüsse die unnützen pharaonischen Geld-Ausgaben für den Raketen-’Schild’, das vom Pentagon rund um Russland gebaut wird – auch wenn es offiziell gegen iranische Raketen gerichtet war.

Da man weiß, dass diese Raketen von U-Booten, die sich überall in den Ozeanen befinden, abgeschossen werden können und dass sie Atomsprengköpfe tragen können, haben die Russen ihren Rückstand in Sachen Trägerraketen wettgemacht.

Letztendlich würde die Russische Föderation im Falle einer nuklearen Konfrontation von den Vereinigten Staaten zerstört werden – und umgekehrt -, aber sie würde im Falle eines konventionellen Kriegs gewinnen.

Nur die Russen und die Syrer sind fähig, die Situation vor Ort zu beurteilen. Alle militärischen Bewertungen aus anderen Quellen, einschließlich der Dschihadisten sind unbegründet, weil nur Russland und Syrien eine Sicht des ganzen Feldes haben. Nun wollen Moskau und Damaskus ihren Vorteil nutzen und halten daher ihre Operationen geheim.

Aus einigen Veröffentlichungen und Vertraulichkeiten von Offizieren kann man schließen, dass mindestens 5000 Dschihadisten getötet wurden, darunter viele Anführer von Ahrar el-Sham, al-Kaida und dem islamischen Emirat. Mindestens 10000 Söldner sind in die Türkei, in den Irak und nach Jordanien geflohen. Die syrische arabische Armee und die Hisbollah erobern das Land, ohne die angekündigten iranischen Verstärkungen abzuwarten.

Die Bombardierung sollte zu den orthodoxen Weihnachten enden. Die Frage, die dann entsteht, wird sein, ob Russland seine Arbeit abschließen darf, d.h. die Dschihadisten, die Zuflucht in der Türkei, Irak und Jordan gesucht haben, zu verfolgen. Andernfalls würde Syrien wohl gerettet sein, aber das Problem würde so weiter bestehen. Die Muslimbruderschaft würde nicht zögern, eine Revanche zu unternehmen und die Vereinigten Staaten würden sie gegen andere Ziele verwenden.

Wichtige Punkte:
- Die russische Operation in Syrien wurde entwickelt, um den Dschihadisten-Gruppen die staatliche Unterstützung zu entziehen, die sie unter dem Deckmantel der Hilfe für „demokratische Gegner“ erhalten.
- Sie hat den Einsatz von neuen Waffen erfordert und hat sich in eine russische Kraft- Demonstration verwandelt.
- Von nun an verfügt Russland über eine Störungs-Kapazität der gesamten NATO-Kommunikation. Es wurde die erste Macht in der konventionellen Kriegsführung.
- Diese Leistung hat die Zwietracht in Washington aufgestachelt. Es ist zu früh zu sagen, ob sie für Präsident Obama günstig sein wird oder ob sie von den „liberalen Falken“ verwendet werden wird, um eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts zu rechtfertigen.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich


[1] “Russian Military Uses Syria as Proving Ground, and West Takes Notice”, Steven Lee Myers & Eric Schmitt, The New York Times, October 14, 2015.

[2] “Top NATO general: Russians starting to build air defense bubble over Syria”, Thomas Gibbons-Neff, The Washington Post, September 29, 2015.

[3] “How America can counter Putin’s moves in Syria”, by Condoleezza Rice, Robert M. Gates, Washington Post (United States), Voltaire Network, 8 October 2015.

[4] Die einzige verfügbare Studie ist weit unter der Wirklichkeit: Russia’s quiet military revolution and what it means for Europe, Gustav Gressel, European Council on Foreign Relations, October 2015.

[5] «Russisches Syrien-Abenteuer: Das Ende der alten Weltordnung», Matthias Schepp, Der Spiegel, 10. Oktober 2015.

[6] „Was machte dem USS Donald Cook im Schwarzen Meer so Angst?“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 22. September 2014.

[7] «Cu ce arme ultrasecrete a cîstigat Putin suprematia în razboiul radioelectronic din Siria ?», Valentin Vasilescu, Ziarul de gardã, 12 octobre 2015. Version française : «L’arme ultrasecrète qui permet à Poutine d’assoir sa suprématie dans la guerre radio électronique en Syrie ?», Traduction Avic, Réseau international.

[8] “KALIBRating the foe: strategic implications of the Russian cruise missiles’ launch”, by Vladimir Kozin, Oriental Review (Russia), Voltaire Network, 14 October 2015.

[9] Nach der Ankündigung, des Gegenteils, mussten die Vereinigten Staaten die Fakten zugeben: “First on CNN: U.S. officials say Russian missiles heading for Syria landed in Iran”, Barbara Starr & Jeremy Diamond, CNN, October 8, 2015. “Moscow rejects CNN’s report on Russian missile landing in Iran”, IRNA, October 8, 2015. “Daily Press Briefing”, John Kirby, US State Department, October 8, 2015. “Пентагон не комментирует сообщения о якобы упавших в Иране ракетах РФ”, RIA-Novosti, October 8, 2015.


Thierry Meyssan

Thierry Meyssan Französischer Intellektueller, Präsident und Gründer des Réseau Voltaire und der Konferenz Axis for Peace. Er veröffentlicht Analysen über ausländische Politik in der arabischen, latein-amerikanischen und russischen Presse. Letztes, auf Französisch veröffentlichte Werk : L’Effroyable imposture : Tome 2, Manipulations et désinformations (hg. JP Bertand, 2007).


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Salafisten-Hochburg Braunschweig

16 Februar 2015

Am Sonntag musste Norddeutschlands größter Karnevalsumzug in Braunschweig wegen einer „konkreten Gefährdung” durch einen islamistischen Anschlag abgesagt werden. Braunschweig gilt bereits seit Jahren als Salafisten-Hochburg. Mehrere Terroristen der letzten Jahre hatten Bezüge zu einer 2007 dort von Muhamed Ciftci gegründeten Islam-Schule.

Muhamed Ciftci

Muhamed Ciftci 2010 in Mönchengladbach (Bild: Hemmelrath)

Wie blu-News berichtete, musste am Sonntag der Braunschweiger Karnevalsumzug wegen einer „konkreten Gefährdung” durch einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund abgesagt werden. Ein Informant aus der Salafisten-Szene hatte der Polizei einen konkreten Hinweis auf solche Pläne gegeben. Der Hinweisgeber sei „mit Bezug auf Ort und Zeit” der Gefahr sehr konkret geworden, so Braunschweigs Polizeichef Michael Pientka. Daraufhin wurde der Umzug, zu dem am Faschingssonntag bis zu 250.000 Besucher erwartet wurden, abgesagt. Das Braunschweiger Spektakel gilt als der größte Karnevalsumzug Norddeutschlands.

Für Kenner der Szene kamen diese Ereignisse nicht überraschend. Braunschweig gilt bereits seit Jahren als Salafisten-Hochburg. Dass die niedersächsische Stadt eine besondere Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden genießt, dürfte vor allem Muhamed Seyfudin Ciftci und seiner ehemaligen Islam-Schule zu verdanken sein. Der 41-jährige Ciftci, der von seinen Glaubensbrüdern „Abu Anas” genannt wird, ist eines von sechs Kindern von Ahmed Ciftci, der in den sechziger Jahren die vom Verfassungsschutz als antidemokratisch und antisemitisch eingestuften Islamischen Gemeinschaft Millli Görüs (IGMG) in Deutschland mitgründete. 2007 gründete Ciftci eine private und gebührenpflichtige Islam-Schule in Braunschweig, an der er selbst als Lehrer und Schulleiter tätig war. Diese orientierte sich am Lehrplan der Islamischen Universität in Medina (Saudi-Arabien). Unterrichtet wurden die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich im Online-Fernstudium.

15-jähriger Islam-Schüler soll Zünder für Sauerland-Gruppe transportiert haben

2010 wurde Ciftci vorgeworfen, dass „ein 15-jähriger Besucher seiner Islamschule in Braunschweig im August 2007 den Zünder für die Terroristen der Sauerland-Gruppe transportiert” habe. Die Sauerland-Gruppe wollte Sprengstoffanschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland verüben. Ein anderer Schüler kam laut der WELT in Haft, weil er „sich für die libanesische Hizbollah in die Luft sprengen” wollte. Um sich dem Verfolgungsdruck durch den niedersächsischen Verfassungsschutz zu entziehen, wollte Ciftci 2010 den Sitz seiner Islam-Schule von Braunschweig nach Mönchengladbach verlegen. Ein Vorhaben, dass in der Stadt am Niederrhein aber wütende Bürgerproteste auslöste. Nach weniger als einem Jahr kapitulierte Muhamed Ciftci vor diesen Protesten und zog sich wieder nach Braunschweig zurück. Später verließen auch seine damaligen Weggefährten Pierre Vogel und Sven Lau Mönchengladbach.

Aber die Bezüge von Terroristen zu Ciftci oder seiner Islam-Schule gingen ungebremst weiter: Arid Uka, jener Attentäter, der am 2. März 2011 am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten ermordete und einen weiteren für den Rest seines Lebens zeichnete, hatte vor seinem feigen und heimtückischen Anschlag laut der Braunschweiger Zeitung Kontakt mit dem Mönchengladbacher Salafisten-Verein Einladung zum Paradies aufgenommen, dem zum damaligen Zeitpunkt Muhamed Ciftci vorstand. Auch Mohamed Merah, der im März 2012 im Raum Toulouse sieben Menschen, darunter drei jüdische Kinder, ermordete und kurz vor seinem eigenen Tod bedauerte, nicht noch mehr Kinder ermordet zu haben, hatte laut einer serbischen Tageszeitung kurz vor seinen brutalen Morden an Vorträgen von Muhamed Ciftci in Bosnien teilgenommen. Der später aufgelöste Verein Einladung zum Paradies unterhielt jahrelang einen Ableger in Bosnien, was immer wieder mit Aufenthalten von Muhamed Ciftci, Pierre Vogel oder Sven Lau vor Ort verbunden war.

Islam-Schule 2012 verboten

Als am 5. Mai 2012 Polizisten in Bonn am Rande einer friedlichen Pro NRW-Wahlkampfkundgebung von mehreren hundert Salafisten brutal mit Steinen und Stangen angegriffen wurden, weil sie sich von auf der Veranstaltung gezeigten Mohammed-Karikaturen „provoziert” gefühlt hatten, war der damals 25-jährige Murat Kutlu ganz vorne mit dabei, stach mehreren Polizisten in deren ungeschützte Oberschenkel und setzte dort zu Stichen an, was auf Tötungsabsicht schließen lässt. Kutlu, der später zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, stellte sich…

Quelle & weiter: blu-NEWS

Wer ist der Nummer 1 Killer von Journalisten?

Sonntag, 11. Januar 2015 , von Freeman um 20:00
Die Solidarität der Medien mit den getöteten Kollegen von „Charlie Hebdo“ ist überwältigend. Interessant ist wie die Reaktion über das Töten von Journalisten unterschiedlich ausfällt. Im aktuellen Fall völlig übertrieben, im anderen gar nichts. Beim letzten Angriff auf Gaza wurden 13 palästinensische Journalisten durch die israelische Armee getötet. Diese Journalisten wurden getötet, um die Wahrheit über die israelischen Verbrechen zu vertuschen. Die westlichen Journalisten haben damals keine Plakate der Solidarität hochgehalten auf denen stand, „Ich bin Gaza“. Wieso nicht?

BILD-Redaktion solidarisiert sich mit den Kollegen in Paris

Im Gegenteil, sie haben alles getan um die Bombardierung und den Beschuss der wehrlosen palästinensischen Zivilbevölkerung zu rechtfertigen, von wegen Israels „Recht auf Selbstverteidigung“. Die Palästinenser haben selbstverständlich kein Recht sich zu verteidigen, genau wie sonst keine Menschenrechte haben.

Der Krieg gegen Syrien ist sehr tödlich für Journalisten, in dem 153 bisher getötete wurden, Dank dem von der USA, NATO und Saudis gesponsorten Terrorismus. Keine westlichen Journalisten haben Zeichen des Mitgefühls für die syrischen Kollegen gezeigt. Wieso nicht?
Aber der tödlichste Kriegsschauplatz den der Westen zu verantworten hat ist der Irak. Mindestens 404 Journalisten und Medienschaffende sind seit der US-Invasion 2003 durch die Kriegsereignisse umgekommen, unter ihnen 374 Iraker. Die Teilnahmslosigkeit und der Mangel an Protest gegen das Töten von Kollegen ist absolut beschämend.
Könnt ihr euch noch an das „Collateral Damage“ Video erinnern, an die Aufnahme aus dem Jahre 2007, wie zwei Apache Helikopter der US-Armee in Bagdad eine Gruppe von 12 Menschen ermordete? Darunter waren…

Quelle & weiter (+Video & Kommentare): Alles Schall und Rauch

ISIS-Chef von Mossad ausgebildet und indirekt unterstützt von BRD/USA!?

Bitte weiter verbreiten!

Veröffentlicht am 11.08.2014

Baghdadi ‚Mossad trained‘ : http://x2t.com/318198 – privat
French Report ISIL Leader Mossad Agent: http://x2t.com/318189 – privat
How Obama SET FREE the merciless terrorist warlord now leading the ISIS horde: http://x2t.com/318190 – privat
AIPAC: http://x2t.com/318191 – privat
Snowden: „Der Kopf von ISIS, Al Baghdadi, wurde vom Mossad ausgebildet“: http://x2t.com/318192 – privat
Liveleak Abou Bakr al-Baghdadi aka Simon Elliott: http://x2t.com/318193 – privat
USA verantwortlich für Krise im Irak: http://x2t.com/318194 – privat
KenFM Interview Daniele Ganser: http://x2t.com/318196 – privat
Daniele Ganser: http://x2t.com/318195 – privat
Gregor Gysi:http://x2t.com/318201 – privat
Abu Bakr al-Baghdadi:http://x2t.com/318203 – privat

 

Quelle:  Don R. Wetter  Don R. Wetter (YouTube-Kanal)

Direkt-Link zu diesem Video: YouTube

Biden blames US allies for backing Jihadis

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Joe Biden

“Lord, help me now.”

  Biden blames US allies in Middle East for rise of ISIS

 ” Say it ain’t so Joe…say it ain’t so!”from the Joe Jackson Black Sox scandal of 1919

… from  Russia Today,  Moscow


Shoeless Joe Jackson

Shoeless Joe Jackson

[ Editors Note:  You know what I am going to say…“You just can’t make this stuff up.“ Biden spilled the beans, but only some of them on the Jihadi Frankensteins unleashed in Syria to help do what the FSA could not.

He used his high profile Harvard talk to blame not only our Gulf allies, but Turkey our NATO ally who he had just visited to get assistance on fighting ISIS. the terror group that it had provided the main logistics support.

The Kurds should not be too happy to hear this, nor Iran, both of whom have extensive business relations with Turkey. I don’t claim to be a NATO rule expert but I suspect some rather large violations of their rules on supporting terrorism,  but for which Turkey would by no means be the only guilty NATO party.

But Biden did lie. The US has been supporting regional terrorists, particularly the Chechens that the Bush-Cheney crowd created a base for in the Republic of Georgia. Our VT correspondent there, Jeffery Silverman, has been all over that story.

The Chechen war battle hardened core group has been among the nastiest Jihadis. Old Joe also left out Israel’s support, so he made a fool of himself by pretending to come clean. But when does Joe ever miss a chance to play the fool.

Expect to see some major leaks coming out in the next week proving extensive US involvement in state sponsored terrorism. Yes, much of that is going to be centered around our outsourced Homeland Security terror operations, but some Republican Neocons and the usual multinational bigwigs are involved, also. Biden did not name them because THEY can name names themselves.

As I have been covering in my interviews, Obama has nutted out on this removing Assad Jihad, despite the total disaster it has been, and how those involved would make a great effort to absolve themselves of any responsibility.

You are watching the opening of that campaign with the VP running interference, with chapter one being “blame the other people first”. A special contempt mention goes out to the UN crowd who knows all of this and has not said a word. They do so love those paychecks… Jim W. Dean ]


–  First published  …  October 03,  2014  –

US Vice-President Joe Biden has accused America’s key allies in the Middle East of allowing the rise of the Islamic State (IS), saying they supported extremists with money and weapons in their eagerness to oust the Assad regime in Syria.

America’s “biggest problem” in Syria is its regional  allies, Biden told students at the John F. Kennedy Jr. Forum at  the Institute of Politics at Harvard University on Thursday.

America’s Allies

America’s Allies

“Our allies in the region were our largest problem in  Syria,” he said, explaining that Turkey, Saudi Arabia and  the UAE were “so determined to take down Assad,” that in  a sense they started a “proxy Sunni-Shia war” by pouring   “hundreds of millions of dollars and tens of thousands of  tons of weapons” towards anyone who would fight against  Assad.

“And we could not convince our colleagues to stop supplying  them,” said Biden, thus disassociating the US from  unleashing the civil war in Syria. “The outcome of such a policy now is more visible,” he  said, as it turned out they supplied extremists from Al-Nusra  Front and Al-Qaeda.

All of a sudden the regional powers that sponsored anti-Assad  rebels awakened to the dawn of a major international security  threat in the face of ISIS – now called Islamic State. After  being essentially thrown out of Iraq it found open space and  territory in eastern Syria and established close ties with the  Al-Nusra Front which the US had earlier declared a terrorist  group.

Now Washington needs a coalition of Sunni states to fight the  Islamic State because “America can’t once again go in to  Muslim nation and be the aggressor, it has to be led by Sunnis,  to attack a Sunni organization [the IS],” Biden said,  acknowledging that it is for the first time that the US uses a  geopolitical strategy.

“Even if we wanted it to be, it cannot be our fight  alone,” Biden said. “This cannot be turned into a US  ground war against another Arab nation in the Middle East.”

“But of what I’m more astonished is of his apparent amnesia  about what America and Britain were trying to ferment in Syria  only a year ago. They were not only putting staff intelligence  personnel on the ground, and providing logistical support to the  rebels in Syria; they were spearheading the campaign to try to  oust Assad, former MI5 agent Annie Machon told RT.

She added that “Perhaps, the Vice President is finally  learning some lessons from history. It does not matter who you  think your friends are going to be in the region. Very often they  will be taken over or subsumed into a more radical group.”


Quelle & Kommentare: Veterans Today

USA geben zu, die Oppositionsbewegung »Occupy Central« zu finanzieren

02.10.2014

Tony Cartalucci

Kurz nach Beginn des sogenannten »Arabischen Frühlings«, der den Nahen und Mittleren Osten ins Chaos stürzte, räumten die USA ein, bereits seit Jahren im Vorfeld sowohl die Anführer der Demonstranten als auch schwerbewaffnete Terroristen bezahlt, ausgebildet und ausgerüstet zu haben. Und nun hieß es, das amerikanische Außenministerium stehe in ähnlicher Weise hinter zahllosen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) hinter den sogenannten Demonstrationen der Bewegung »Occupy Central« in Hongkong.

Unter der Überschrift »Obwohl China Druck auf Zivilgesellschaft verstärkt, brechen in Hongkong Proteste aus« berichtete die Washington Post am 30. September:

 

»Die chinesische Führung zeigte sich durch die Proteste im Verlauf dieses Jahres entnervt und verstärkte die Kontrolle über zivilgesellschaftliche Organisationen in China, die im Verdacht stehen, die Interessen ausländischer Mächte zu vertreten.

Diese Kampagne zielt nach Ansicht von Experten darauf ab, China gegenüber subversiven westlichen Ideen wie Demokratie und Meinungsfreiheit und dem Einfluss insbesondere amerikanischer Gruppen abzuschotten, die versuchen könnten, diese Werte in China zu verbreiten und zu fördern. Dieses Vorgehen ist nicht neu, aber es wurde unter Staatspräsident Xi Jinping vor allem nach dem Sturz des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch verstärkt, dem wochenlange Proteste in Kiew vorausgingen, die nach Ansicht Pekings eindeutig vom Westen unterstützt wurden.«

Die Washington Post schrieb weiter (Hervorhebungen vom Verfasser):

»Ein außenpolitischer Experte, der sich unter der Zusicherung seiner Anonymität zu einem sehr heiklen Thema äußerte, erklärte, Putin habe Xi telefonisch seine Besorgnis über die Rolle des Westens in der Ukraine mitgeteilt. Diese Befürchtungen hätten offenbar nach Angaben von Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Gruppen in vertraulichen Gesprächen immer größere Kreise gezogen.

Sie machen sich große Sorgen über die sogenannten Farbrevolutionen [und] sind über die Ereignisse in der Ukraine sehr besorgt‹, sagte das Vorstandsmitglied einer internationalen NGO, dessen Organisation teilweise von der [amerikanischen] National Endowment for Democracy (NED) finanziert wird, die man in China für die Unterstützung der Proteste auf dem Maidan in Kiew verantwortlich macht. ›Man sagt uns, ‹Euer Geld stammt von den gleichen Leuten. Offensichtlich wollt ihr einen Umsturz in China herbeiführen›‹.

Die NED wird vom amerikanischen Kongress mit dem ausdrücklichen Ziel der Förderung von Demokratie im Ausland finanziert und wird von den Behörden in den jeweiligen Ländern seit Langem mit Misstrauen oder sogar Feindseligkeit betrachtet. Diese Verdächtigungen haben sich ausgeweitet und richten sich nun auch gegen amerikanische Gruppen wie die Ford Foundation, das International Republican Institute, das Carter Center und die Asia Foundation.«

Offenkundig haben das NED und seine vielen Ableger wie das International Republican Institute und das National Democratic Institute mit der »Förderung der Demokratie« nichts zu tun. Sie dienen vielmehr dazu, ein weltweites Netzwerk einer neoimperialen Herrschaftsstruktur zu errichten, die man euphemistisch als »Zivilgesellschaft« bezeichnet und die sich mit vielen westlichen sogenannten »internationalen Einrichtungen« überschneidet, die in Wirklichkeit völlig von den Interessen Washingtons, der Wall Street und Brüssel sowie Londons kontrolliert werden.

Allein schon die Vorstellung, die USA würden »demokratische Verhältnisse fördern« klingt angesichts der Tatsache, dass dieses Land in einen massiv in die Privatsphäre eingreifenden, weltweiten Überwachungsskandal verwickelt ist, absurd. Zudem haben die USA gegen den Willen der amerikanischen Bevölkerung und gegründet auf nachgewiesene Lügen schuldhaft zahlreiche Kriege überall auf der Welt geführt oder führen diese noch und gehen mit brutalen und repressiven Mitteln mit einer paramilitärischen Polizeimacht gegen die eigene Bevölkerung vor.

Das polizeiliche Vorgehen etwa in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri lässt die Maßnahmen der chinesischen Polizei gegen die Demonstranten von Occupy Central vergleichsweise sehr gemäßigt erscheinen. Die »Förderung der Demokratie« dient eindeutig nur dazu, die…

Weiter: Kopp-Verlag

Amerikas Aggression gegen Syrien und den Irak zerrt die Welt in ein Zeitalter der globalen Anarchie

29.09.2014

Tony Cartalucci

Washington tut sich mit barbarischen regionalen Regimen zusammen, die den »Islamischen Staat« erschufen, und greift Syrien an. So wird ein gefährlicher neuer Präzedenzfall erschaffen.

Die Vereinigten Staaten und ihre regionalen Verbündeten haben begonnen, einseitig Ziele in Syrien zu bombardieren – ohne entsprechendes Mandat der Vereinten Nationen oder auch nur eine schlüssige Erklärung.

Die USA haben einen neuen Abschnitt in der Geschichte der globalen Anarchie aufgeschlagen und dabei stehen ihnen die Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien und Katar zur Seite – also exakt jene Länder, die die in Syrien kämpfenden Extremistengruppen fördern, darunter den Islamischen Staat, dessen Ableger Al-Nusra-Front und andere Gruppen aus dem al-Qaida-Dunstkreis.

Anders als bei anderen Feldzügen, bei denen es einzig um militärische Eroberungen ging, bemühen sich die USA dieses Mal offenbar nicht einmal mehr, den Schein zu wahren und sich die Zustimmung der Uno einzuholen. Moralische und rechtliche Rechtfertigungen bleiben völlig außen vor. Stattdessen werden wie mit der Schrotflinte zahlreiche Vorwände für die Aggression gestreut. Alle Argumente sind gleichermaßen unglaubwürdig und viele widersprechen sich auch, aber vielleicht kommt man ja mit einem durch.

Viel wurde über das Vorgehen Russlands in der Ukraine geklagt und lamentiert. »Internationale Normen« und Völkerrecht würden verletzt, hieß es. Jetzt haben die USA ganz klar gegen alle Regeln verstoßen, zu deren Einhaltung sie den Rest der Welt zwingen, indem sie mit Sanktionen, Unterjochung und der Anwendung militärischer Gewalt drohen. Ohne auch nur das winzigste Feigenblatt der Legalität oder Legitimität, dafür mit verbrecherischen Regimen an ihrer Seite, haben die USA die sogenannte »internationale Ordnung« untergraben, die sie doch nach eigener Lesart erst erschaffen haben und über deren Einhaltung sie wachen.

Offenbar ist diese »internationale Ordnung« bereits in sich zusammengefallen, anders lassen sich dieses grob fahrlässige Im-Stich-lassen und die beispiellose Ungesetzlichkeit nicht erklären. So wie Adolf Hitler bei der Eroberung Europas das vorgeschobene Argument der »Selbstverteidigung« fallen ließ, haben die Vereinigten Staaten nun bei ihrem Streben nach Weltherrschaft den internationalen Konsens und die internationale »Rechtsstaatlichkeit« fahren lassen.

Was nun folgt, ist eine sehr einseitige Auseinandersetzung zwischen dem nackten imperialen Eroberungswillen des Westens und allen, die dem Westen dabei im Weg stehen. Die Zeiten, in denen man noch an das Völkerrecht appellieren konnte, sind vorüber. Amerika zerrt die Welt in ein weiteres dunkles Zeitalter globaler Anarchie.

 

Amerikas Achse des Bösen

Ungläubige werden auf öffentlichen Plätzen enthauptet, Frauen, Homosexuelle und andere Minderheiten werden unterdrückt, der Islam wird in einer rückwärtsgerichteten und pervertierten Lesart verkündet – all das klingt nach dem Vorgehen des sogenannten »Islamischen Staates« oder ISIS, wie die Organisation auch genannt wird. Gleichzeitig findet man all das aber auch bei Amerikas wichtigstem Verbündeten im angeblichen Kampf gegen die weltweite Bedrohung durch das Terrornetzwerk ISIS – bei Saudi-Arabien. Fast ein Jahrzehnt lang wurde verdeckt daran gearbeitet, die Regierungen…

Weiter: Kopp-Verlag

Systemkollaps per Terror

27.09.2014

Alles ist bereit für den grossen Finanzcrash. Wie es derzeit aussieht, wird man uns islamischen Terror als Grund dafür nennen. Eine Terrorwelle ohne Gleichen dürfte bald über Europa und die USA rollen. Dann beginnt die „Hasenjagd“.

Von Walter K. Eichelburg

ISIS, die Terror-Armee:

Allerorten liest man, dass diese Terroristen-Armee von westlichen Geheimdiensten aufgebaut wurde. Das dürfte stimmen. Ihr einziger Zweck ist, den Kollaps des weltweiten Finanzsystems plausibel zu machen und die Schuld dafür in die Schuhe des Islams zu schieben.

Hier ein Artikel auf Zerohedge, der die letzte Drohung dieser ISIS, oder IS, wie sie sich heute nennt, analysiert: „ISIS Slams „Mule Of The Jews“ Obama, Demands Killing Of „Disbelievers“ Especially „Filthy French““. Hier ist die englischsprachige Übersetzung des originalen, arabischen Texts.

ISIS has come out swinging in its first ‚official‘ statement since President Obama unveiled his ’strategy‘ for „degrading and destroying“ them, with a call for all followers of Allah to make the coalition campaign the „last crusader campaign,“ and calls Obama „vile“, more foolish than Bush, and a „mule of the Jews.“ Warning Americans and Europeans that „you will pay a great price, when your economies collapse,“ ISIS blasts Kerry, „the uncircumcised old geezer,“ for his „false arguments.“ The statement concludes by telling ISIS followers, „if you can kill a disbelieving American or European – especially the spiteful and filthy French – or an Australian, or a Canadian, or any other disbeliever from the disbelievers waging war, including the citizens of the countries that entered into a coalition against the Islamic State, then rely upon Allah, and kill him in any manner or way however it may be.“

Diese Drohung erfolgte nach den US-Luftangriffen auf die ISIS-Zentrale in Syrien. Abgesehen von dem im Arabischen üblichen Gebrabbel, enthält diese Terrordrohung zwei wichtige Elemente:

 a)     Es wird der Kollaps der westlichen Ökonomien vorhergesagt.

 b)     Es ist ein Aufruf an alle Moslems im Westen, „Ungläubige“ zu töten.

Warum gerade besonders in Frankreich? Hier ist die Lösung: „Junge Franzosen sympathisieren mit dem Islamischen Staat“:

Eine Umfrage des britischen Meinungsforschungs-Instituts ICM Research hat ergeben, dass 27 Prozent der jungen Franzosen mit der Terror-Organisation Islamischer Staat sympathisieren. Es bestehe ein direkter Zusammenhang zwischen den Brandanschlägen auf Synagogen und den IS-Sympathisanten. Die Sympathisanten seien hauptsächlich arabischstämmige Personen.

Durch Agitation in den arabischstämmigen Communities in Europa hat man nicht nur unzählige Dschihdisten angeworben, die nach Syrien und den Irak in den „heiligen Krieg gegen die Ungläubigen“ (also alle Nicht-Sunniten) zogen, man hat fast die gesamte arabischstämmige Jugend in Europa zu ISIS-Sympathisanten gemacht.

Unter diesen Millionen wird man wohl einige Hundert finden, die diesen Mord-Aufruf der ISIS befolgen werden und Europäer und Amerikaner umbringen werden. In Frankreich gibt es die meisten ISIS-Anhänger. Das schreibt ein Leser an Hartgeld.com:

Schon jetzt wird ja reichlich Misstrauen gesäht in den Medien. Was passiert wohl wenn der erste muslimische Paketzusteller per UPS ( gibt es da eigentlich noch deutsche Fahrer ? ) eine selbstgebaute Bombe ausgeliefert hat ?
Die erste Muslima-Putzfrau ein Bürogebäude sprengt ? Da bricht die Wirtschaft dann wirklich zusammen. Soviel Sicherheit kann eine Volkswirtschaft nicht herstellen, um eine solche Bedrohung abzuwenden. Totales Mißtrauen wäre die Folge.

Wenn wirklich die Botendienstfahrer Paketbomben bringen, dann wird die Reaktion der Bevölkerung massivst sein: alle Moslems werden von ihren Arbeitgebern entlassen werden, denn jeder ist dann ein Sicherheitsrisiko. Eine richtige Hexenjagd wird einsetzen, zuletzt wird man den Finanzkollaps als Folge des Terrors auch den Moslems anhängen.

Nicht zufällig warnt Focus vor dieser Gefahr: „Das dürfen Sie nicht tun, wenn Sie verdächtige Post bekommen“.

Hier eine Warnung aus den USA: „The target will be shopping malls. The method will be with explosive devices meant to inflict suffering and death and to wound as many as possible“:

Islamists currently in the country, aided by those who have recently arrived via the southern sieve we call a border and those who boldly came on aircraft in a variety of disguises have a purpose in their criminality. Be warned, this is not for the faint of heart.

The target will be shopping malls. The method will be with explosive devices meant to inflict suffering and death and to wound as many as possible. This is terrorism in its lowest form. The purpose is to inflict fear in the hearts of Americans through this targeting of where we go to shop and relax.

The date will be a significant one for the islamists. The event will happen simultaneously across America at hundreds of locations (note the number).

Wuquf Arafat 09 Dhulhijja 04-October-2014
Aid El Adha 10 Dhulhijja 05-October-2014

Vor einigen Wochen wurden die Islamisten aufgerufen,…

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USA fliegen weitere Bombenangriffe auf IS-Extremisten in Syrien

RIA NovostiUSA fliegen weitere Bombenangriffe auf IS-Extremisten in SyrienUSA fliegen weitere Bombenangriffe auf IS-Extremisten in Syrien

12:27 27/09/2014 Die USA haben weitere Bomben- und Raketenangriffe auf Positionen der radikalen Gruppierung Islamischer Staat (IS) geflogen. Das meldete die Agentur AFP am Samstag unter Berufung auf eine Quelle im Pentagon.>>

New York Times berichtet über Verbindung zwischen ISIS und CIA, und das Weiße Haus spricht positiv über Russland

25.09.2014

F. William Engdahl

So düster die offiziellen Nachrichten aus Washington in den vergangenen Wochen auch erscheinen, es gibt Anzeichen für eine Veränderung innerhalb konkurrierender Fraktionen der außenpolitischen Elite der USA. Fast das gesamte Jahr hindurch, angefangen mit dem vom State Department finanzierten Putsch in der Ukraine, hatte die Fraktion der neokonservativen Kriegsfalken eindeutig die Oberhand.

                                    Ein offensichtlich desorientierter Präsident Obama begann, dem Drehbuch der Falken zu folgen und alles, was Putin und Russland unternahmen, als böse darzustellen und das Neonazi-Mafia-Poroschenko-Regime in Kiew beinahe mit einem Heiligenschein zu versehen. Das Gleiche galt für die Lage in Irak und Syrien, wo Obama angewiesen wurde, der Bitte des damaligen irakischen Ministerpräsidenten, des Schiiten al-Maliki, um militärische Unterstützung im Kampf gegen die wachsende Bedrohung durch den sogenannten Islamischen Staat im Irak und Syrien (auf Arabisch Daash) nicht nachzukommen.

Angesichts der allgemeinen Globalisierung lässt sich die Organisation mittlerweile lieber nur Islamischer Staat nennen, weil ein »globales« Kalifat angestrebt wird. Jetzt gibt es offenbar eine größere Veränderung; sie ist zwar erst in Umrissen erkennbar, sollte aber in den nächsten Wochen als Hinweis auf einen Rückzug der kriegslustigen Neokonservativen im Auge behalten werden. In einem Artikel des altgedienten Reporters David Kirkpatrick brachte die New York Times erstmals die im Nahen Osten bekannte Idee in Umlauf, die radikal-dschihadistische Daash oder IS sei ein Geschöpf der CIA. Die Zeitung schrieb:

»›Wir wissen, wer Daash gemacht hat‹, sagte Bahaa al-Araji, ein stellvertretender Ministerpräsident, unter Verwendung der arabischen Kurzbezeichnung für den Islamischen Staat. Er sprach am Samstag bei einer Demonstration, die der schiitische Geistliche Moktada al-Sadr einberufen hatte, um vor dem möglichen Einsatz amerikanischer Bodentruppen zu warnen. Während einer Rede in der vergangenen Woche beschuldigte Sadr die CIA öffentlich, den Islamischen Staat geschaffen zu haben; Interviews erweckten den Eindruck, dass die meisten unter den Teilnehmern der Demonstration – einige Tausend, darunter auch Abgeordnete des Parlaments – derselben Theorie anhingen.«

Diese Story wäre an und für sich kaum bemerkenswert, gäbe es nicht gleichzeitig andere deutliche Hinweise auf eine Veränderung der Politik von Obamas Weißem Haus, weg von der Neocon-Fraktion um Victoria Nuland vom State Department, die Nationale Sicherheitsberaterin – Susan Rice, UN-Botschafterin Samantha Power und CIA-Chef John Brennan.

Ein zweiter Times-Artikel verweist direkt auf den neokonservativen Kriegstreiber, der sowohl in der Ukraine als auch in Syrien eine maßgebliche unterstützende Rolle spielte – den republikanischen Senator John McCain. Auch wenn der Times-Artikel den Vorwurf scheinbar zurückweist, so verleiht er ihm doch Glaubwürdigkeit, indem er ihn aus obskuren Internet-Blogs in die Mainstream-Medien verlagert. In der Times heißt es:

»Es war ärgerlich für MacCain, gegen hartnäckige – und falsche – im Internet kursierende Gerüchte angehen zu müssen, er habe nicht nur geholfen, die Gruppe ins Leben zu rufen, sondern kenne auch den Anführer, Abu Bakr al-Baghdadi, den selbsternannten Kalifen der muslimischen Welt und in jüngster Zeit Amerikas Feind Nummer Eins. Die Gerüchte beruhen hauptsächlich auf Bildern eines syrischen Kämpfers, der Baghdadi ähnlich sieht, und auf Fotos zusammen mit McCain bei dessen Syrien-Besuch im Mai 2013 zu sehen war – einige davon wurden sogar ursprünglich vom Senator selbst auf Twitter gepostet.«

Als dann der ukrainische Präsident, der Oligarch Ihor Poroschenko von einer Gruppe neokonservativer Kongressabgeordneter eingeladen wurde, vor einer gemeinsamen Sitzung von Repräsentantenhaus und Senat zu sprechen, las er eine Rede vor, die Gerüchten zufolge von Washingtoner Neokonservativen verfasst wurde.

Er verteufelte Putin und bat um weitere militärische Unterstützung; doch nach seinem Treffen mit Präsident Obama fuhr er mit leeren Händen zurück nach Kiew. Obama lehnte es ab, signifikante militärische Hilfe in Erwägung zu ziehen.

Einen weiteren Hinweis auf eine deutliche Veränderung im Weißen Haus gab Sprecher Josh Earnest, der bei einer Pressekonferenz einige bemerkenswert freundliche Gesten an Moskau richtete. Er erklärte,…

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