Deutschland erwacht! — Teil 1-3

Teil 1: Die van Rensburg Prophezeiungen

 

Teil 2: Der 3. Weltkrieg und DAS GOLDENE ZEITALTER

 

Teil3: Im Flugscheiben-Wunderland

 

Quelle & Text:

Heinz Christian Tobler

Heinz Christian Tobler

Teil 1 Teil 2 Teil 3

Putin blieb dem Auschwitz-Canossa-Festival 2015 demonstrativ fern

Der BRD-Schwindel

1. Februar 2015

von Globalfire

Global Fire

awitz_touristenDas nach 1991 errichtete Gebäude der Neuen Weltordnung bricht vor unseren Augen zusammen. Präsident Putins Entscheidung, sich an der traditionellen Canossa-Pilgerreise nach Auschwitz am 27. Januar 2015, am sogenannten Holocaust-Tag, nicht zu beteiligen sowie sein Fernbleiben beim Rothschildschen Charlie-Hebdo-Festival von Paris wirken wie eine auf das schon wackelige Neue-Weltordnungs-Gebäude einschlagende Abrissbirne.

Und mit der Parteinahme von Präsident Putins Auslandsfernsehsender RT für die verfolgten Holocaust-Revisionisten im Westen in den wichtigsten RT-Sendungen hat Russland endgültig mit den “goldenen Regeln” des Westens gebrochen.

Das russische Auslandsfernsehen mischte sich zum ersten Mal in die bestialische Verfolgung von Holocaust-Revisionisten ein und ergriff ihre Seite. In der sehr populären Sendung “Braking the Set” von RT erklärte die Moderatorin Abby Martin am 13. Januar 2015:

“Es wird geflissentlich übersehen, dass europaweit Restriktionen bezüglich der freien Meinungsäußerung angewendet werden. Besonders in Frankreich wird die Meinungsfreiheit unverhältnismäßig stark eingeschränkt … wenn es sich um die Bestreitung des Holocaust handelt. In vielen westlichen Ländern wird die Holocaust-Bestreitung kriminalisiert und als Antisemitismus ausgelegt. Bald schon könnte die Kritik an Israel strafbar sein. Und die größte Ironie dabei ist, dass ein Kolumnist von Charlie Hebdo 2009 wegen einer angeblichen antisemitischen Karikatur gefeuert wurde.”

Und in der ebenso populären RT-Sendung “Cross-Talk” unterstrich der Moderator Peter Lavelle in seiner Sendung vom 14. Januar 2015 ein weiteres Mal die Verfolgungspolitik der westlichen “Wertegemeinschaft”, wenn es sich um wirkliche Tatsachen handelt, die der Judenheit nicht passen. Peter Lavelle wörtlich:

“Diese Heuchelei des Westens, dessen Prinzipien man niemals öffentlich in Frage stellen darf. … Eines muss gesagt werden … wenn westliche Journalisten in Britannien und in den USA gegen die offizielle Politik Stellung beziehen, dann werden sie als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Im Westen wird immer mit zweierlei Maß gemessen.”

Dann befragte Lavelle die in London ansässige Journalistin Hafsa Kara Mustapha zur Verfolgungspraxis der freien Meinungsäußerung in Europa. Diese erklärte vor der Kamera:

“Ich muss mich wiederholen, wenn Frankreich so tut, als sei es der Leuchtturm für die freie Meinungsäußerung. In Wirklichkeit wendet Frankreich von allen europäischen Staaten die repressivsten Gesetze gegen die freie Meinungsäußerung an. Nehmen wir zum Beispiel das Gayssot-Gesetz [1], das besagt, dass jedermann, der die offizielle Geschichte des 2. Weltkriegs hinterfragt und vielleicht Zahlen präsentiert, die die Holocaust-Opferzahlen revidieren, kann bis zu fünf Jahren ins Gefängnis gehen. Das sind strenge Gesetze gegen die Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit historischen Gegebenheiten. Jedes Jahr stehen in Frankreich deshalb Menschen vor Gericht …”

Diese Anklagen wurden vom russischen Auslandsfernsehen gemacht, das vom Westen so gerne als Meinungsunterdrückungs-Instrument diffamiert wird.

Da wunderte es den aufmerksamen Beobachter 2015 nicht mehr, dass der russische Präsident Wladimir Putin dem internationalen Lügen-Reigen der westlichen Regierungs-Vasallen der Holocaust-Industrie am 27. Januar 2015 in Auschwitz nicht mehr die Ehre seiner Teilnahme erweisen wollte.

Putin hatte bereits vor zehn Jahren, anlässlich des 60. Jahrestags der “Befreiung von Auschwitz”, ein mulmiges Gefühl, als die gesteuerte Medienwelt wie ein Berserker im Erinnerungsgestrüpp des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz wütete. Da purzelten die Zahlen fast wie nach jedem Spiel am Roulette-Tisch. Aber anders als heute, machte Russland damals noch eifrig mit.

Die WELT behauptete 2005 in einem Artikel, in Auschwitz seien “900.000 Juden vergast” worden. [2]

In einem weiteren WELT-Beitrag wurden dann die “vergasten Juden” mal eben um 200.000 erhöht. Es seien “1.100 000 Juden” in Auschwitz vergast worden, hieß es im Januar 2005. [3]

Die NZZ wiederum meinte zur gleichen Zeit, in Auschwitz seien “6.000.000 ermordet” worden. [4]

Die FAS zitierte einen “Befreier” der nicht wusste, ob es “1.300.000, 3.000.000 oder gar 6.000.000″ waren. [5]

An einem anderen Tag im Januar 2005 sprang die WELT zwischen “4 und 1.5 Millionen” [6] umher, ohne zu erklären, warum plötzlich 2,5 Millionen Juden mehr überlebt haben sollen und warum in diesem Fall die Gesamt-Holocaust-Zahl von “6.000.000” [7] beibehalten wurde.

Es blieb allerdings der WELT vorbehalten, in nur einer Woche 2005 stufenweise von vier Millionen auf 1,5 Millionen, auf 1,1 Millionen auf 900.000 und dann auf “750.000” [8] Auschwitz-Opfer, die meisten davon Juden, abzusacken, wie die obigen Meldungen beweisen. Die WELT verwandelte also innerhalb nur einer Woche fast 3,3 Millionen vergaster Auschwitz-Juden in “Überlebende”.

Ähnlich verhält es sich mit der Anzahl der “Auschwitz-Befreiten”. Die WELT spricht in einem Beitrag von “7.000 Befreiten” [9], während die Abteilung Welt am Sonntag weiß, dass “9.000 Häftlinge befreit” wurden. [10] Die FAS hingegen berichtete, dass “17.000 befreit wurden”. [11] DIE ZEIT wollte wissen, das “nur noch wenig mehr als 8.000 Menschen” befreit worden seien. [12]

Den Holocaust-Vogel schoss jedoch die ZEIT in einem Artikel im Rahmen der Auschwitz-Hysterie-Woche im Januar 2005 ab. Entgegen des Offenkundigkeitsdiktats der Verbots- und Verfolgungsrepublik BRD verkündete die renommierte deutsche Wochenzeitung ungeniert, dass “der größte Teil aller NS Opfer nicht in den Gaskammern von Auschwitz starb”, sondern, und das ist neu, “an Gräben und Grubenrändern, in Hinrichtungsbaracken und auf freiem Feld.” [13] Diese Aussage stellt gemäß BRD-Verfolgungsgesetz § 130 StGB “Holocaust-Leugnung” pur dar, denn der Bundesgerichtshof hat mit Urteil 1 StR 179/93 (gegen Günter Deckert) einem jeden Menschen in der BRD bei brachialer Strafandrohung auferlegt wissen zu müssen, dass

“der Massenmord an den Juden vor allem in Gaskammern von Konzentrationslagern begangen” wurde, und das, so der BGH, “ist eine offenkundige Tatsache”

Was soll man dazu sagen? Nichts natürlich, denn eine Meinung zu diesem Zahlenverwirrspiel und Holocaust-Offenkundigkeits-Diametralismus zu haben wird in der BRD mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft, was nunmehr auch von russischen Auslandsfernsehen RT angeprangert wurde. Anders verhält es sich bei den System-Medien, denen wird manchmal ein ketzerisches Wort erlaubt. So behauptet die WELT im Zusammenhang mit dem Holocaust, dass früher die Nationalstaaten die Geschichts-Mythen pflegen hätten müssen, heute würde dies von der EU übernommen:

“Für alles weitere, vor allem aber für die Identitätsstiftung und die Pflege von Geschichtsmythen, blieben weiterhin die Nationen und Nationalstaaten zuständig.” [14]

Gemäß Duden bedeutet das Wort Mythos “Legendenbildung, Dichtung”. Ganz schön starker Tobak, Auschwitz und Holocaust also “Legende” bzw. “Dichtung”? Nur Systemmedien können sich derartiges erlauben, aber auch nur einmal.

Vor dem Hintergrund des oben skizzierten Holocaust-Zahlenverwirrspiels behauptet die WELT dennoch allen Ernstes, es handele sich bei der Auschwitz-Geschichte um ein “höchst detailgenaues und tiefenscharfes Bild des Mordgeschehens.” [15]

Die “Welt am Sonntag” schrieb, dass sowohl das “Shoah Geschäft” als auch die “Holocaust Industrie” existieren und die Menschen deshalb “holocaust-müde” geworden seien. [16] Günter Deckert wurde aber für viele Jahre in einen BRD-Kerker geworfen, weil der britische Historiker David Irving im Rahmen eines von Deckert organisierten Vortrags über Auschwitz am 1. September 1990 das Wort “Holocaust-Industrie” gebrauchte.

Es wundert nicht mehr, dass Dank der weltweiten Internet-Aufklärung über die Juden und ihre Vasallen die Holo-Lügen nicht mehr geglaubt werden, Selbst die allermeisten Deutschen fühlen sich mittlerweile von dem Lügenspektakel zum 70. Jahrestag der “Auschwitz-Befreiung” im Jahr 2015 nur noch angeekelt:

“Überall in Deutschland wird des Tages gedacht werden – und dann kommt die Bertelsmann-Stiftung und stört. 81 Prozent der Deutschen möchten die Geschichte der Judenverfolgung ‘hinter sich lassen’”. [17]

Der Holocaust-Starlügner Elie Wiesel, der übrigens nie in Auschwitz war [18], erklärte sogar, er habe sich zusammen mit seinem Vater lieber von den “Nazis” evakuieren, als sich von den Sowjets “befreien” zu lassen. Wiesel zu seinem Vater: “Wir wollen uns mit den anderen evakuieren lassen.” [19] Und beide marschierten dann unter dem Schutz der SS den Sowjets davon.

Immerhin übertrug Russlands Präsident Wladimir Putin schon im vergangenen Jahr an die jungen russischen Historiker die Aufgabe, zu untersuchen, wie es wirklich zum 2. Weltkrieg kam

“Der russische Präsident forderte die jungen Historiker auf, zu untersuchen, wie es zum 2. Weltkrieg kam.

‘Ich glaube, es war Churchill, der im engeren Kreise damals sagte, »es muss jetzt zum Krieg kommen«, sagte Putin.” [20]

Und der hochangesehene russische Historiker und ehemalige Sowjetbotschafter in der BRD, Valentin Falin, antwortete am 16. September 2014 in einer Diskussionsrunde im russischen Staatsfernsehen auf die Frage, ob er mit der offiziellen Geschichtsschreibung, die in den Schulen und an den Universitäten in Russland gelehrt wird, unzufrieden sei, wie folgt:

“Ich bin prinzipiell nicht zufrieden mit der offiziellen Geschichtsschreibung, sowohl des 20. als auch des 19. Jahrhunderts. … Die Geschichtsschreibung kann ihre Aufgabe nur erfolgreich bewältigen, wenn sie sich auf Fakten, nur auf Fakten und auf alle Fakten gründet. Also müssen wir die Ereignisse als Ganzes betrachten. Wir müssen genau hinsehen, wann der 2. Weltkrieg wirklich begann und ob er in Wirklichkeit die Fortsetzung des 1. Weltkriegs war.”


Wer unwissend ist, muss glauben. Helft uns aufklären, die Zeit drängt
Ein Wissender wird 100 Unzufriedene führen in der Umbruchszeit. Wir nennen die Hintergründe beim Namen. Helft uns aufklären.

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung halten wir den Aufklärungskampf durch


Allerdings dürfen wir nicht darauf hoffen, dass uns von russischer Seite eine entscheidende Hilfestellung zum Sturz der Weltlüge zukommen wird. Dazu ist, selbst wenn eine solche Hilfe gewollt wäre, die Zeit noch nicht einmal reif.

Wir haben erlebt, wie die iranischen Anstrengungen gegen die Holo-Lügen verpufften, und die waren sehr klar ausgerichtet. Warum soll sich Putin auf etwas einlassen, was die meisten Deutschen gar nicht wagen, offen einzufordern. Russland kann sich derzeit in der BRD nur auf zwei hörbare politische Kräfte stützen, die AfD und die LINKE, die beide auf der Beibehaltung der Lügen bestehen.

Die der Wahrheit verschriebenen Kämpfer glauben, dass die BRD zusammenbrechen würde, wenn nur die Lüge stürze. Dem ist nicht so. Nichts würde sich ändern, die politischen Auswirkungen der Wahrheit wären nur langfristig von Wirkung. Aus Russland kann dahingehend nur dann Hilfe erwartet werden, sofern die Zuspitzung mit dem Westen so weitergeht wie bisher, wenn sich in Deutschland ein ernst zu nehmender politischer Widerstand formiert. Dem ist momentan nicht so.

Wir müssen auch erkennen, dass das Weltsystem der Lüge auf dem Weltfinanz-Betrug ruht, und nur dann zusammenbrechen wird, wenn die Herrschaft des internationalen Finanzterrors endet. Und dahingehend ist Russland ein wirklicher Vorkämpfer. Bereitet Russland dem internationalen Finanzterror ein Ende, bereitet es automatische der Weltlüge ein Ende.

Die Deutschen müssen selbst aus ihrem Untermenschentum herauskriechen, ihre Freiheit und die Wahrheit einfordern, aber dazu geht es ihnen noch nicht schlecht genug.


1) “Gesetz No. 90-615 zur Verhinderung von rassistischen, antisemitischen und ausländerfeindlichen Taten (1990). Art 9. Wer die Existenz eines oder mehrerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frage stellt, definiert in Art. 6 des Statuts des Internationalen Militärtribunals, festgehalten im Londoner Abkommen vom 8. August 1945 und welche von Mitgliedern einer als kriminell unter Art. 9 des genannten Statuts genannten Organisation oder einer Person die unter französischer oder internationaler Gesetzgebung solcher Verbrechen schuldig befunden wurde ausgeführt wird, soll von einem Monat bis zu einem Jahren Gefängnis oder Bußgeld bis zu 50.000 Euro pro Vergehen bestraft werden.” In Frankreich werden geringere Haftstrafen ausgesprochen, dafür aber horrende Geldstrafen verhängt, so dass die Beschuldigen oftmals ihren gesamten Haus- und Grundbesitz verlieren. Das Verbrecherische an diesem Gesetz ist, dass sogar das sowjetische Verbrechen von Katyn als Hitler-Verbrechen genannt werden muss, obwohl Russland dafür die Verantwortung übernommen und sich bei Polen entschuldigt hat.
2) Die Welt, 28.1.2005, S. 3
3) Die Welt, Literarische Welt, 22.1.2005, S. 1 (“Am 27. Januar werden sich zum ersten Mal 25 Staatschefs an diesem fluchbeladenen Ort Auschwitz) versammeln, der 1.500. 000 Lichter erlöschen sah, 1.500.000 Leben, davon 1.100.000 Juden.”)
4) Neue Zürcher Zeitung, 25.1.2005, S. 17 (“Sechs Millionen Menschen, die die Nazis dort Auschwitz) ermordeten.”)
5) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23.1.2005, S. 3 (“Sind es 1.300.000 Tote, drei Millionen oder gar sechs Millionen, er weiß es nicht mehr.”)
6) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23.1.2005, S. 3 (“Sind es 1.300.000 Tote, drei Millionen oder gar sechs Millionen, er weiß es nicht mehr.”)
7) Die Welt, 28.1.2005, S. 3 (“Der Holocaust kostete insgesamt zwischen 5,29 und 6,1 Millionen Juden”)
8) Welt am Sonntag, 16.1.2005: (Dreiviertelmillion industriell vernichteter Menschen in Auschwitz.”)
9) Die Welt – Literarische Welt, 22.1.2005, S. 1 (“Zu diesem Zeitpunkt der Befreiung) waren in Auschwitz 7000 entkräftete und dem Tode nahe Menschen verblieben.”)
10) Welt am Sonntag, 16.1.2005 (“Etwa neuntausend Häftlinge fanden die Soldaten dort Auschwitz]”.)
11) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23.1.2005, S. 3 (“Als wir das Lager betraten, gab es nur noch 17.000 Häftlinge.”)
12) DIE ZEIT, Nr. 4, 20.1.2005, Seite 82: “Zwar hatte der zügige Vormarsch der Roten Armee das Morden im Auschwitzer Lagerkomplex beendet, befreien aber konnten die sowjetischen Soldaten nur noch wenig mehr als 8.000 Menschen.”
13) DIE ZEIT, 20.01.2005 Nr.4: (“Tatsächlich aber starb der größte Teil aller NS-Opfer nicht in den Gaskammern von Auschwitz oder Treblinka, sondern an Gräben und Grubenrändern, in Hinrichtungsbaracken und auf freiem Feld.”)
14) Die Welt, 28.1.2005, S. 8
15) Die Welt, 28.1.2005, S. 8
16) Welt am Sonntag, 30.1.2005: (“Die politische Instrumentalisierung der NS-Zeit mitsamt anschließender Skandalisierung trägt zur Banalisierung des Bösen und zu jener Holocaust-Müdigkeit bei, die Politiker beklagen und Populisten dann gegen das Shoah-Geschäft, die Holocaust-Industrie, Israel, kurz: die Juden drehen.”)
17) sueddeutsche.de, 26. Januar 2015
18) DIE ENTLARVUNG DES HOLOCAUST-LÜGENSTARS ELIE WIESEL, bei Concept Veritas erhältlich.
19) Elie Wiesel: Die Nacht. Erinnerung und Zeugnis. Freiburg: Herder 1996, S. 117
20) telegraph.co.uk, 06 Nov 2014


Original und Kommentare unter:


gefunden auf:

Der BRD-Schwindel

Putin: In der Ukraine kämpft eine Nato-Legion

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Russland wirft dem Westen vor, mit einer ausländischen Nato-Einheit in der Ukraine zu operieren. Die EU diskutiert über neue Sanktionen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow forderte vom Westen mehr Differenzierung in der Unterstützung der Ukraine.

DWN

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der Nato vorgeworfen, die ukrainischen Regierungstruppen im Osten des Landes mit eigenen Kämpfern zu unterstützen. Neben den offiziellen Divisionen der ukrainischen Streitkräfte kämpften dort sogenannte freiwillige nationalistische Bataillone, sagte Putin am Montag vor Studenten in St. Petersburg. “Das ist nicht einmal eine Armee, es ist eine ausländische Legion. In diesem Fall ist es eine ausländische Nato-Legion”, sagte Putin weiter. Deren Ziel sei es, Russland geopolitisch klein zu halten.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat den russischen Vorwurf zurückgewiesen. Das sei Unsinn, sagte Stoltenberg zu Journalisten. “Es gibt keine Nato-Legion.” Die ausländischen Kämpfer in der Ukraine seien russische Streitkräfte, und Russland unterstütze die Separatisten mit Ausrüstung.

Tatsächlich ist nicht klar, ob und wenn ja wieviele Söldner aus Ost und West in der Ukraine tätig sind. Unstrittig dürfte sein, dass tschetschenische Kämpfer auf beiden Seiten ihr Geld als Söldner verdienen.

In der EU werden weitere Sanktionen diskutiert: EU-Ratspräsident Donald Tusk warnte am Sonntag vor einer Politik der Beschwichtigung (appeasement) gegenüber Russland. Er wählte dabei einen Begriff, der für die zurückhaltende Vorkriegspolitik der Westmächte gegenüber Adolf Hitler steht. Zwar sei niemand “blind ehrgeizig”, beim EU-Außenministertreffen am Donnerstag in Brüssel neue Strafmaßnahmen zu verhängen, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Montag in Berlin. Eine Offensive in Richtung Mariupol und darüber hinaus würde jedoch eine Reaktion erfordern. Der Ehrgeiz der Europäischen Union (EU) gehe aber dahin, “dass die Kampfhandlungen endlich beendet werden”, fügte er hinzu.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow appellierte an den Westen, die ukrainische Führung nicht noch in ihrem Vorgehen zu unterstützen, indem er neue Sanktionen gegen Russland verhänge. Die Ukraine dürfe nicht den Eindruck gewinnen, dass sie für alles, was sie mache, automatisch die Unterstützung des Westens gegen Russland auslösen könne.

Ein Sprecher Putins sagte am Montag, Drohungen und Erpressungen gegen Russland hätten noch nie etwas gebracht und würden auch in Zukunft nichts bringen. Russland habe sich dem niemals gebeugt.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Meldungen aus der Ukraine / 3

Ukraine

24. Januar 2015

Die Nachrichten in Funk und Fernsehen melden heute abend, daß die Rebellen (Volkswehren) nun offen ihre Gegenoffensive ankündigen und dabei sind, Mariupol einzunehmen. Das trifft zu. Allerdings wurde nach Angaben unserer Informanten Mariupol nicht von den Volkswehren bombardiert und beschossen, sondern von ukrainischen Truppen, die damit die in die Stadt einziehenden Volkswehren treffen wollten. Der Vormarsch der Ostukraine wird nun auf normalem militärischen Wege kaum noch zu stoppen sein.

Die Armeen der DVR (Donetzker Volksrepublik) und LVR (Lugansker Volksrepublik) haben sich zusammengeschlossen. Die Ostukrainer haben kein weiteres Interesse an Friedensverhandlungen. Kiew hat bisher alle Vereinbarungen gebrochen, so Sachartshenko und schreit nur dann nach der „Minsker Vereinbarung“, wenn eine Niederlage eingesteckt werden mußte. Der „Waffenstillstand“ wurde von Kiew stets genutzt, um weiter aufzurüsten.

Die Offensive der Ostukrainer ist jetzt in vollem Gang. Die Ostukrainer haben die Offensiven in verschiedene Richtungen eröffnet. Majorskij ist mittlerweile wieder unter Kontrolle der DVR, von Gorlowka aus werden die Ukrainer zurückgedrängt. Eine weitere Offensive ist bei Marijnka und Krasnogorowska.
Auf das Gebiet von Mariupol wurde heute abend eine Panzeroffensive gestartet. Man will Granaten- und Artellerieangriffe auf die Stadt vermeiden. Man will versuchen, die Stadt einzunehmen, ohne diese in Schutt und Asche zu legen.

Die reguläre ukrainische Armee hat dem nichts mehr entgegenzusetzen. Die Volkswehren rücken überall vor. Sie kämpfen um ihre bloße Existenz, um die Menschen in den Städten und ihr Überleben. Sie sind hochmotoviert und haben sehr viel Verstärkung. Große Zahlen an russischen Freiwilligen und tschetschenischen Freiwilligen, hochausgebildet und meistens sehr kampferfahren (Afghanistan-Krieg).

Auf der Gegenseite steht eine demoralisierte, reguläre Armee von meist gegen ihren Willen eingezogenen Männern (und Frauen), die keinen Sinn darin sehen, in diesen Kampf zu ziehen. Die Gefallenen werden verscharrt, in Seen versenkt oder liegen gelassen, damit das bankrotte Kiew den Familien die versprochene Entschädigung nicht zahlen muß.
Außer den zum Kampfeinsatz gepreßten Bürgern gibt es noch die faschistischen Freiwilligenbatallione, die meist für Sold direkt den Oligarchen unterstehen und sich gegebenenfalls schlichtweg weigern, zu Himmelfahrtskommandos wie beispielsweise die Entsetzung des Flughafens Donetzk auszurücken. Dort sind fast ausschließlich westukrainische Soldaten niedergemäht worden.
Die dritte Gruppe der auf westukrainischer Seite sind die privaten Söldnertruppen wie Greystione und Akademi, die zwar erfahren sind, aber auch nicht bereit sind, für Jazenjuk und Poroschenko zu sterben.

Bei den Aufräumungsarbeiten am Flughafen Donetzk sind ca. 100 gefallene Soldaten der ukrainischen Armee „gefunden“ worden. Die Gefallenen sollten der ukrainischen Armee übergeben werden, diese hat aber die Übergabe angelehnt. Die Soldaten wurden heute in Donetzk beerdigt.
Es wurden heute 3 weitere fahrbare Krematorien in die Ostukraine gebracht. Nach ostukrainischer Kenntnis müßten nun insgesamt um die 30 fahrbare Krematorien stationiert sein. Hier wird dann nach der altbewährten Methode vorgegangen: die Soldaten werden verbrannt und offiziell als vermißt oder desertiert geführt, damit an die Hinterbliebenen nichts gezahlt werden muß.

Zu der Transportblockade Kiews in den Donbass äusserte sich Sachartshenko ebenfalls: Alle Straßen in den Donbass sind von Kiew gesperrt worden. Nur kennt die „Kiewer Junta“ anscheinend die eigenen Soldaten nicht: für 2000 Griwna lassen die ukrainischen Soldaten jeden LKW passieren.

Daß Söldner des Westens in der Ukraine mitschlachten, wurde bisher ja tunlichst als Verschwörungstheorie von Putinverstehern abgetan. Es läßt sich aber mittlerweile eben nicht mehr einfach abstreiten, genausowenig wie die Tatsache, daß der Westen da mit Faschisten kooperiert. Und zu welchem Zweck das Ganze stattfindet, hat sich auch herumgesprochen. Ausschließlich im Interesse der USA. Anscheinend haben die Sender es auch langsam kapiert, daß die Wut der deutschen Bürger auf die „Lügenpresse“ ihren Grund hat und mit Ignorieren einfach nicht weggedrückt werden kann. Phoenix wagt sich hier, die Dinge wenigstens ansatzweise mal beim Namen zu nennen:

Zur Zeit überschlagen sich die Meldungen. Gerade erfahren wir, daß im ukrainischen Fernsehen ein Filmbericht über meuternde ukrainische Soldaten gezeigt wurde:
Die Zwangsrekrutierten, meist junge Männer so zwischen 20 – 25 Jahren, rufen laut zur Meuterei auf. Es war zu sehen, daß die Offiziere etwas weiter von den Soldaten entfernt stehen, zwar kurz dazu aufrufen, sich zu beruhigen, aber nicht wirklich dazwischen gehen. Offenbar haben sie Verständnis.

Der ungefähre Wortlaut, wie die jungen Zwangsrekrutierten lautstark meutern: „Wir scheißen auf den Krieg hier und fahren heute Nacht nach Rowno (Westukraine) zurück. Wir hauen ab! Wir halten zusammen und hauen ab! Es reicht! Die werden uns sowieso nicht alle ins Gefängnis stecken. Wir sind zu viele. Petya Petuschok (Poroshenko) kann uns einen blasen!

Es sieht ganz so aus, dass die Armee vor einer gewaltigen Meuterei steht.

Bravo Jungs! Ihr sollt leben und Familie haben und in Frieden eure Kinder großziehen! Laßt Euch nicht verheizen!

Gerade eben hereingekommen: Die „Kiewer Junta“ hat ein Batallion (Soldaten aus Vinnitza) in Uniformen mit ostukrainischen Hoheitsabzeichen gesteckt, die in Mariupol für Sabotageaktionen eingesetzt werden sollen. Die Bevölkerung in Mariupol ist eben darüber informiert worden und aufgerufen worden, die Häuser nicht zu verlassen.
Der Beschuß auf Donetzk hat aufgehört, die Kiewer Truppen sind so weit zurückgedrängt worden, daß Donetzk außer Reichweite ihrer Geschütze ist. Es sind aber noch Sabotageeinheiten der Kiewer Junta in Donetzk. Man setzt alles daran, diese Einheiten schnell unschädlich zu machen.

An vielen Orten sind die regulären Kiewer Truppen festgesetzt und eingekesselt. Die Nachrichten von mehreren eigekesselten Truppenteilen der Armee aus unserer letzten Meldung schienen uns erst unwahrscheinlich, erweisen sich aber wohl als zutreffend.
Einer der Kessel liegt bei Debalsewo ist vollkommen abgeriegelt. Dort sind ca. 10.000 ukrainische Soldaten eingeschlossen.
Daß die Volksarmeen wieder, wie im letzten Jahr, freier Abzug ohne Waffen anbieten gilt leider als so gut wie ausgeschlossen. Die Volksarmeen mußten mehrfach feststellen, daß Waffenstillstandsabkommen gebrochen wurden, daß die mörderischen Angriffe auf Orte und Städte immer brutaler wurden und die Kiewer Regierung den freien Abzug eingekesselter Soldaten nicht dankte oder irgendwie honorierte. Sachartschenko soll gestern den Befehl erteilt haben, keine Gefangenen mehr zu machen.

Das ist eine schreckliche Nachricht. Traurigerweise wird es viele Tausende Tote geben. Wir möchten unsere tiefe Trauer darüber ausdrücken, daß so viele Menschen sterben müssen.
Egal, auf welcher Seite.

Das gleiche gilt für den Raum um Svetlodarsk und Uglegorsk. Wieviel Soldaten dort in diesen Kesseln sind, ist noch nicht bekannt.
Die West-Ukrainer fliehen, wo es noch möglich ist.

Die Verbindungsstrasse  Donetzk – Gorlowka ist wieder unter Kontrolle der DVR (Donetzker Volksrepublik, die Rebellen).

In Mariupol sind bereits die faschistischen Batallione „ASOW“ und „Dnepr1“ in Richtung Zaparoshie geflohen.
In Mariupol befinden lediglich noch Sabotagetruppen der Ukrainer, die die Wohngebiete der Mariupoler Bürger mit Granaten beschießen.
Von Seiten der ostukrainischen Truppen erfolgt angeblich kein Artellerie- oder Gradbeschuß auf Mariupol. Das behauptet allerdings Kiew, und das berichten fälschlicherweise unsere Medien hier im Westen.
Die ostukrainischen Volkswehren sind bereits in der Stadt. Man setzt hier allem Anschein nach auf Häuserkampf. Man rechnet damit, spätestens morgen Mariupol unter Kontrolle zu haben.

Die letzte Mobilisierungswelle Kiews, begonnen am 20.1. in der West-Ukraine hatte keine Ergebnisse gebracht. Wer konnte, war längst geflohen oder verließ spätestens dann seine Heimat. Manche kauften sich auch mit Schmiergeldzahlungen los. Wie wir bereits berichteten, sind in manchen Dörfern überhaupt keine Männer mehr anzutreffen. Daher ist man in der West-Ukraine wieder dazu übergegangen, direkt von der Straße und in den Betrieben unter Zwang zu rekrutieren. Männer und Frauen werden praktisch von der Straße und ihrem Arbeitsplatz direkt an die Front zum Abknallen gebracht.

Sehr viele Ost- und Westukrainer fliehen vor den Zwangsrekrutierungen oder den brutralen Artillerieangriffen nach Rußland. Dort will man vor allem Frauen und Kindern schnell eine sichere Zuflucht organisieren: Die Regionalverwaltung der südrussischen Region Rostov-na-Donu hat bestätigt, daß binnen weniger Tage zwei weitere Aufnahmelager für ukrainische Flüchtlinge eröffnet werden. In den zwei neu entstehenden Flüchtlingsheimen sollen mind. 700 weitere Frauen und Kinder eine Zuflucht finden. Wie die Regionalvewaltung von Rostov bestätigte, hat man allein in der Rostov-Region in den letzten Monaten bereits 38.390 ukrainische Flüchtlinge in Flüchtlingsheimen untergebracht. Viele andere Ukrainer konnten bei Verwandten oder gutherzigen Menschen untergebracht werden.
Alleine in den letzten 24 Stunden sind 8.568 weitere ukrainische Flüchtlinge über die Grenze bei Rostov-na-Donu nach Rußland gekommen, so der russische Grenzschutz. Das ist allerdings nur eine von vielen an die Ukraine angrenzenden Regionen Rußlands und damit nur ein kleiner Teilaspekt des Flüchtlingsdramas, daß der Westen in dem gequälten Land angezettelt hat. Mit dem Beginn der letzten, blutigen Offensive des Kiewer Regimes gegen die Donbass-Bevölkerung ist der Strom von ukrainischen Flüchtlingen nach Rußland wieder enorm angewachsen.

Hier ein neues Video aus Mariupol (oben). Es sollte nur von über 18jährigen angeschaut werden. Leute mit schwachen Nerven sollten es sich nicht ansehen. Man sieht hier tote Zivilisten, Blut, zerfetzte Menschen.

Es stammt vom Youtube-Kanal des Batallions ASOW. Ein Angriff mit Granaten erfolgte auf den zentralen Markt in Mariupol.
Ab Minute 14:20 ist ein Mann in Militäruniform mit dem ASOW-Söldner Abzeichen zu sehen. Er spricht mit US-amerikanischem Akzent Englisch. Er wird von einem englisch sprechenden Ukrainer begleitet (am Akzent zu hören)
Die Aufnahmen sind unweit der ASOW Zentrale in Mariupol entstanden. Die beiden Männer, die das Video machen, durchkämmen die Hinterhöfe und inspizieren die Einschläge.

Ein weiterer Film ist im ukrainischen Fernsehen aus Mariupol gezeigt worden. Hier wurde ein Militarist ebenfalls mit ASOW Kennzeichnung von einer Reporterin befragt. Sie ruft ihm „Stop! Stop!“ zu. Der ASOW-Söldner reagierte irritiert und antwortete in US-amerikanischem Englisch „Not my Face!“ und versteckt sein Gesicht vor der Kamera. Ganz zufällig hat die Reporterin hier mal einen der US-Söldner erwischt, der in einem Kampfanzug mit Abzeichen des faschistischen ASOW-Batallions in der Ostukraine kämpft:

Erstaunlicherweise möchte die NATO jetzt, wo sie erkennen muß, daß sie sich komplett verkalkuliert hat und das böse Spiel, was geplant war, einfach nicht aufgeht, die Kommunikation mit Rußland wieder aufnehmen. Jetzt wird langsam klar, daß die Volksarmeen nicht mehr zu stoppen sind, daß Putin nicht so dumm ist, auf die Provokationen des Westens hereinzufallen, daß der Westen sich nicht nur militärisch blamiert, sondern die EU wirtschaftlich in die Knie geht. Und dann sind da noch die ganzen Greueltaten, die Massaker an Zivilisten, das Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa, für das die Mörder von der Kiewer Regierung gelobt und belohnt wurden. Da wäre auch noch die Geschichte mit den seltsamen Schüssen auf dem Maidan, die Beteiligung von offensichtlichen Faschisten an der Regierung und die Fotos von „our man“ Arseni Jazenjuk, „dem Mann des Westens“, wie er begeistert mit erhobenem rechten Arm zum Faschistengruß neben Oleg Tyagnibok von der ultrarechten Swoboda-Partei. Direkt rechts daneben steht Vitali Klitschko. Und das, liebe Leser, sind die unsere Verbündeten der westlichen Wertegemeinschaft:

jazenjuk-hitlergruss

Und Vitali Klitschko ist richtig gut Freund mit den beiden rechten Pfötchenhebern:

Bündnis mit Faschisten

Die neuesten Töne hören sich auch aus Berlin ganz anders an:

„… Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte Gespräche zwischen Europäischer Union und der Eurasischen Union über „Möglichkeiten einer Kooperation in einem gemeinsamen Handelsraum“ in Aussicht. „Dazu sind wir bereit“, sagte sie auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos. Allerdings machte sie eine umfassende Friedenslösung in der Ukraine zur Voraussetzung.“

Quelle:

quer-denken.tv

 

Lawrow: Der Westen scheint MH17 Untersuchung völlig vergessen zu haben

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei einer Pressekonferenz mit dem lettischen Amtskollegen seiner Verwunderung Ausdruck verliehen, dass der Westen scheinbar die Untersuchung zur Tragödie von MH17 völlig vergessen hat. Moskau fordert die Veröffentlichung von wenigstens vorläufigen Ergebnissen der Ermittlungen.

russian-foreign-minister-sergei

„Der Westen hat einst Sanktionen verhängt, unter dem Vorwand der Katastrophe der malaysischen Boeing,“ sagte Lawrow nach einem Treffen mit seinem lettischen Amtskollegen Edgars Rinkevics und fügte hinzu:

“Und nun haben unsere westlichen Kollegen dieses Problem komplett vergessen. Nur Russland sagt, dass es gut wäre wenigstens vorläufige Resultate der Ermittlungen zu veröffentlichen und zu erklären, warum diese Untersuchung mit offenkundigen Verletzungen der Normen durchgeführt wurden, welche besonders für solche Fälle im Rahmen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) angewendet werden.”

Lawrow und Rinkevics

Lawrow und Rinkevics am 12. Januar 2015 – Quelle: Ruptly

MH17 war am 17. Juli über der Ostukraine abgestürzt, alle 298 Passagiere und Crewmitglieder kamen ums Leben. Die Opfer kamen aus zehn Ländern, der Großteil aus den Niederlanden und Malaysia.

Der letzte offizielle Report zum Absturz der Boeing 777 kam im September 2014, als niederländische Ermittler erklärten, das der Absturz das Resultat eines strukturellen Schadens war, verursacht durch eine große Anzahl hochenergetischer Objekte, die die Boeing von Außen trafen. Der Abschlussbericht soll im Sommer 2015 veröffentlicht.

Im Dezember letzten Jahres hatte Moskau Ermittlungen nach Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters der ukrainischen Luftwaffe eingeleitet, laut dessen Aussagen ein ukrainisches Militärflugzeug MH17 abgeschossen hätte. Der Zeuge, der anonym bleiben wollte, sagte gegenüber der Tageszeitung Komsomolskaya Prawda, dass ein ukrainischer SU-25 Kampfjet die malaysische Boeing ausgeschaltet hätte. Er behauptete, dass der Pilot Luft-Luft-Lenkwaffen benutzte um die Boeing abzuschießen, die wahrscheinlich für ein Militärflugzeug gehalten wurde.

MEHR LESEN: Zeuge bestätigt Abschuss von MH17 durch ukrainischen Kampfjet

Seit Mitte April 2014 bis zum 06. Januar 2015 wurden in der Ostukraine mindestens 4.808 Menschen getötet (inklusive der 298 von MH17) und 10.468 verletzt, so die UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Kiewer Regierung plant massive Mobilisierung

Lawrow warnte im Rahmen der Pressekonferenz auch davor, dass Kiew sich auf eine neue militärische Operation in der Ostukraine vorbereiten könnte:

„Wir haben ziemlich alarmierende Informationen, die wir momentan noch überprüfen, dass [ukrainische] Streitkräfte in der näheren Zukunft vorhaben, in einem weiteren Anlauf die Krise durch Gewalt zu lösen. Dies wäre eine Katastrophe.“

Der russischen Außenminister führte weiter aus, dass Moskau über Informationen verfüge, dass die Ukraine ihre Truppen mobilisiere:

„Es werden verschiedene Zahlen genannt. Von 50.000 bis über 200.000 Personen sollen in der Armee und anderen Sicherheitskräften mobilisiert werden.“

Ukrainische Behörden wiesen die Vorwürfe zurück und betonten, dass das das Minsker-Abkommen eingehalten werde.

Abschließend sagte Lawrow, dass Moskau hoffe, dass der Westen es nicht zulassen werde, dass Kiew erneut auf Gewalt zurückgreift:

„Egal was gerade in Paris, Syrien, Libyen oder anderswo geschieht – wir fordern von unseren westlichen Partnern nicht zu zulassen, dass die ‚Partei des Krieges’ in Kiew die zerbrechlichen Hoffnungen zerstören, die nach den Minsker-Gesprächen aufkeimten.“

Quelle: RT DEUTSCH

ZWEI LÄNDER – VENEZUELA + BRASILIEN – werden von USA attackiert. 1. Teil: Venezuela + 2. Teil: Brasilien [einartysken]

Während die Welt mit der Ukraine, Russland, Syrien und Irak beschäftigt ist, arbeitet Washington intensiv daran, zwei geostrategisch und ökonomisch wichtige Länder in Südamerika zu destabilisieren: Venezuela mit gewaltigen Ölreserven und das Beispiel eines Landes, das sich durch Chávez am eigenen Kragen aus dem Morast gezogen hat und zum Vorbild für hunderte Millionen Menschen wurde. Und Brasilien, das zur sechstgrößten Wirtschaftsmacht der Welt aufgestiegen und Mitglied von BRICS ist, die gemeinsam an einer neuen, gerechteren Weltordnung arbeiten. Diese beiden Länder vor allen anderen sind für die Mafia in Washington, versippt und verschwägert mit IWf, Weltbank, Wallstreet und CIA/Pentagon ein unerträgliches Übel. In der ersten Hälfte widmen wir uns Venezuela, in der zweiten Hälfte Brasilien.

ZWEI LÄNDER – VENEZUELA + BRASILIEN – werden von USA attackiert

1. VENEZUELA:
„Während Wall Street über Venezuelas Schulden spekuliert, investiert China in Wohnungsbau-Projekten“

Z. C. Dutka

 

24. September 2014
Wohnungsbau

Mission Vivienda – Wohnungsbau

Über das Wochenende hat Beijing weitere 2 Mrd. $ in den Gemeinsamen Chinesisch-venezolanischen Anlagefonds geworfen, zum Nutzen der ständig wachsenden Wohnungs-Mission der Regierung. Heute früh hat das US-Finanz-Journal Bloomberg die Bankrott-Ängste von Investoren geschürt, indem es behauptete, dass Hedge Funds im Umlauf seien, um „ein Vakuum“ in Venezuelas Aktien zu füllen.
Zusätzlich beschloss das International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID = [private US-Gerichte zum Zweck, Länder der 3. Welt in den Bankrott zu treiben]), dass Venezuela an die ‚Gold Reserve‘, eine US-Bergwerk-Company, 740.3 Mill. US $ bezahlen soll als Entschädigung dafür, dass man 2009 deren Konzession für Goldgewinnung in Las Brisas eingezogen hat.

Maduro und Xi Jinping

Maduro und Xi Jinping

„Die wahre Story ist das Ausmaß an Rummel und Panik,“ sagte Daniel Friefeld von dem Hedge Fund Callaway Capital Management LLC zu Bloomberg. „Alle rennen sie zum Ausgang. Gibt es Risiken? Sicher. Aber nicht in dem Maß, wie die Leute glauben.“
Obwohl das ICSID-Urteil zu einem schlechten Zeitpunkt kommt, ist es nur ein Tropfen in dem Korb, der Venezuelas Schulden betrifft. Präsident Nicolas Maduro muss geschätzte 4.5 Mill. $ [möglicherweise meint er hier Mrd. D. Ü.] allein im nächsten Monat bezahlen. Aber er hat öffentlich geschworen, dass er bereit ist, „alles bis auf den letzten Dollar zu bezahlen“.
Doch ist „der Rummel und die Panik“ kaum von der Schuldensumme verursacht, sondern eher durch die Vorstellung von einem Bankrott-Risiko, obwohl Freifeld betonte, dass es ein Drehtür-Effekt ist. Zwischen einem gezielten Meinungs-Artikel von dem einflussreichen Harvard-Ökonom Ricardo Hausmann Anfang des Monats und einer Heruntersetzung des Kredit-Ratings durch Standard & Poor (S&P) in der vergangenen Woche ist Venezuelas Schuld jetzt zur teuersten aller Entwicklungs-Länder geworden.

Wall Street Spekulation

Nach dem Fall des Ratings von B-minus auf ein dreifaches C+, sagte S&P in einer Erklärung: „Wir geben CCC+ Ratings in Fällen, wo wir feststellen, dass die Ausgeber in einer eins-zu zwei Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten zwei Jahre Bankrott gehen.“
Francisco Rodriguez vom ‚America Senior Andean Economist‘ stimmt mit dieser Einschätzung nicht überein. Nach einem Treffen mit dem Vize-Präsidenten der Wirtschaft Venezuelas Rodolfo Marco Torres und dem Präsidenten der Zentralbank von Venezuela Nelson Merentes sagte Rodriguez, dass ‚S&P’s Schätzung „einen Kernpunkt der story übersieht“, indem man unterschlägt, wie das Land seine Importe mit 36 % in den vergangenen zwei Jahren reduzierte und damit seine Fähigkeit, Schulden zu bezahlen, verbesserte.

In einer direkten Antwort auf Hausmanns Artikel schrieb Rodriguez: „Bankrott macht nur Sinn, wenn ein Land nicht solvent ist, aber es dürfte sehr schwierig sein zu beweisen, dass…

Weiter auf einartysken


ZWEI LÄNDER – VENEZUELA + BRASILIEN werden von USA attackiert. 2. Teil: Brasilien

Teil 2: BRASILIEN

Einar Schlereth
25. September

Nil Nikandrov, der uns bereits von The 4thmedia.org bekannt ist, hat einen wichtigen Artikel zu Brasilien geschrieben, den ich leider zusammenfassen muss, da ich mein Schreibsoll heute schon überzogen habe.

Marina Silva

Marina Silva

Nil berichtet, dass Washington eine große Propaganda-Kampagne lanciert hat zu Gunsten von Marina Silva, die sich für die Brasilianische Sozialistische Partei als Kandidatin für die kommenden Präsidentschaftswahlen aufstellen ließ. Wenn wundert es? Alle ‚Sozialisten‘ (wie etwas Hollande) sind heutzutage Vorkämpfer für das Imperium. Man behauptet auch schon ihren sicheren Sieg. Das aber, meint Nil beruht auf sehr unsicherer Grundlage.
Die US-Experten rechnen damit, dass Silva auch die Stimmen der Brasilianischen Sozialdemokratischen Partei bekommen wird, wodurch sie 60 % der Stimmen erhalten würde und Dilma Rousseff ohne Chance bliebe.
Unabhängige Beobachter halten dies für Wunschdenken, warnen aber vor möglichen Wahlfälschungen. À la Schottland etwa.

So hat der frühere Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der Dilma Rousseff unterstützt, auch gezweifelt, dass Silva eine Chance haben wird. Doch warnt er vor bestimmten Medien, die eine echte Bedrohung sein könnten. Sie nutzen die aktuellen Schwierigkeiten aus, die durch die angelaufenen sozialen und ökonomischen Reformen aufgetreten sind.
Aber Lula äußerte, dass er hoffe, dass die Wahrheit über die Lügen siegen werde. Woraufhin Silva in einem Interview mit einer Zeitung theatralisch in Tränen ausbrach (wie Cameron, der auch beinahe weinte beim Gedanken, dass Schottland sich trennen würde), weil sie nicht mit dem  früheren Präsidenten rechten will.
Lula antwortete sofort, dass Marina Silva nicht lügen und Tränen vergießen müsse. Sie habe andere Gründe, um zu heulen. Damit spielte er darauf an, dass Silva für 25 Jahre eine frühere Mitarbeiterin von ihm war und selbst nicht glaube, dass sie siegen könne.
Sie war zu seiner Zeit Senatorin und wurde in seiner Regierung Umweltministerin. Aus der Zeit – seit 1980 – stamme das Interesse Washingtons an ihr und man überhäufte sie mit Auszeichnungen.
Und man fand in ihr ein gefügiges Instrument, das man gerne gegen die selbstbewusstere und weniger gefügige Dilma Rousseff austauschen möchte.  Und um ganz sicher zu gehen, eliminierte man vorsorglich einen gefährlichen Kandidaten in…

Weiter auf einartysken


Ein herzliches Dankeschön an Einar für diese überaus informativen Artikel! [diwini]

USA geben zu, die Oppositionsbewegung »Occupy Central« zu finanzieren

02.10.2014

Tony Cartalucci

Kurz nach Beginn des sogenannten »Arabischen Frühlings«, der den Nahen und Mittleren Osten ins Chaos stürzte, räumten die USA ein, bereits seit Jahren im Vorfeld sowohl die Anführer der Demonstranten als auch schwerbewaffnete Terroristen bezahlt, ausgebildet und ausgerüstet zu haben. Und nun hieß es, das amerikanische Außenministerium stehe in ähnlicher Weise hinter zahllosen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) hinter den sogenannten Demonstrationen der Bewegung »Occupy Central« in Hongkong.

Unter der Überschrift »Obwohl China Druck auf Zivilgesellschaft verstärkt, brechen in Hongkong Proteste aus« berichtete die Washington Post am 30. September:

 

»Die chinesische Führung zeigte sich durch die Proteste im Verlauf dieses Jahres entnervt und verstärkte die Kontrolle über zivilgesellschaftliche Organisationen in China, die im Verdacht stehen, die Interessen ausländischer Mächte zu vertreten.

Diese Kampagne zielt nach Ansicht von Experten darauf ab, China gegenüber subversiven westlichen Ideen wie Demokratie und Meinungsfreiheit und dem Einfluss insbesondere amerikanischer Gruppen abzuschotten, die versuchen könnten, diese Werte in China zu verbreiten und zu fördern. Dieses Vorgehen ist nicht neu, aber es wurde unter Staatspräsident Xi Jinping vor allem nach dem Sturz des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch verstärkt, dem wochenlange Proteste in Kiew vorausgingen, die nach Ansicht Pekings eindeutig vom Westen unterstützt wurden.«

Die Washington Post schrieb weiter (Hervorhebungen vom Verfasser):

»Ein außenpolitischer Experte, der sich unter der Zusicherung seiner Anonymität zu einem sehr heiklen Thema äußerte, erklärte, Putin habe Xi telefonisch seine Besorgnis über die Rolle des Westens in der Ukraine mitgeteilt. Diese Befürchtungen hätten offenbar nach Angaben von Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Gruppen in vertraulichen Gesprächen immer größere Kreise gezogen.

Sie machen sich große Sorgen über die sogenannten Farbrevolutionen [und] sind über die Ereignisse in der Ukraine sehr besorgt‹, sagte das Vorstandsmitglied einer internationalen NGO, dessen Organisation teilweise von der [amerikanischen] National Endowment for Democracy (NED) finanziert wird, die man in China für die Unterstützung der Proteste auf dem Maidan in Kiew verantwortlich macht. ›Man sagt uns, ‹Euer Geld stammt von den gleichen Leuten. Offensichtlich wollt ihr einen Umsturz in China herbeiführen›‹.

Die NED wird vom amerikanischen Kongress mit dem ausdrücklichen Ziel der Förderung von Demokratie im Ausland finanziert und wird von den Behörden in den jeweiligen Ländern seit Langem mit Misstrauen oder sogar Feindseligkeit betrachtet. Diese Verdächtigungen haben sich ausgeweitet und richten sich nun auch gegen amerikanische Gruppen wie die Ford Foundation, das International Republican Institute, das Carter Center und die Asia Foundation.«

Offenkundig haben das NED und seine vielen Ableger wie das International Republican Institute und das National Democratic Institute mit der »Förderung der Demokratie« nichts zu tun. Sie dienen vielmehr dazu, ein weltweites Netzwerk einer neoimperialen Herrschaftsstruktur zu errichten, die man euphemistisch als »Zivilgesellschaft« bezeichnet und die sich mit vielen westlichen sogenannten »internationalen Einrichtungen« überschneidet, die in Wirklichkeit völlig von den Interessen Washingtons, der Wall Street und Brüssel sowie Londons kontrolliert werden.

Allein schon die Vorstellung, die USA würden »demokratische Verhältnisse fördern« klingt angesichts der Tatsache, dass dieses Land in einen massiv in die Privatsphäre eingreifenden, weltweiten Überwachungsskandal verwickelt ist, absurd. Zudem haben die USA gegen den Willen der amerikanischen Bevölkerung und gegründet auf nachgewiesene Lügen schuldhaft zahlreiche Kriege überall auf der Welt geführt oder führen diese noch und gehen mit brutalen und repressiven Mitteln mit einer paramilitärischen Polizeimacht gegen die eigene Bevölkerung vor.

Das polizeiliche Vorgehen etwa in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri lässt die Maßnahmen der chinesischen Polizei gegen die Demonstranten von Occupy Central vergleichsweise sehr gemäßigt erscheinen. Die »Förderung der Demokratie« dient eindeutig nur dazu, die…

Weiter: Kopp-Verlag

Amerikas Aggression gegen Syrien und den Irak zerrt die Welt in ein Zeitalter der globalen Anarchie

29.09.2014

Tony Cartalucci

Washington tut sich mit barbarischen regionalen Regimen zusammen, die den »Islamischen Staat« erschufen, und greift Syrien an. So wird ein gefährlicher neuer Präzedenzfall erschaffen.

Die Vereinigten Staaten und ihre regionalen Verbündeten haben begonnen, einseitig Ziele in Syrien zu bombardieren – ohne entsprechendes Mandat der Vereinten Nationen oder auch nur eine schlüssige Erklärung.

Die USA haben einen neuen Abschnitt in der Geschichte der globalen Anarchie aufgeschlagen und dabei stehen ihnen die Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien und Katar zur Seite – also exakt jene Länder, die die in Syrien kämpfenden Extremistengruppen fördern, darunter den Islamischen Staat, dessen Ableger Al-Nusra-Front und andere Gruppen aus dem al-Qaida-Dunstkreis.

Anders als bei anderen Feldzügen, bei denen es einzig um militärische Eroberungen ging, bemühen sich die USA dieses Mal offenbar nicht einmal mehr, den Schein zu wahren und sich die Zustimmung der Uno einzuholen. Moralische und rechtliche Rechtfertigungen bleiben völlig außen vor. Stattdessen werden wie mit der Schrotflinte zahlreiche Vorwände für die Aggression gestreut. Alle Argumente sind gleichermaßen unglaubwürdig und viele widersprechen sich auch, aber vielleicht kommt man ja mit einem durch.

Viel wurde über das Vorgehen Russlands in der Ukraine geklagt und lamentiert. »Internationale Normen« und Völkerrecht würden verletzt, hieß es. Jetzt haben die USA ganz klar gegen alle Regeln verstoßen, zu deren Einhaltung sie den Rest der Welt zwingen, indem sie mit Sanktionen, Unterjochung und der Anwendung militärischer Gewalt drohen. Ohne auch nur das winzigste Feigenblatt der Legalität oder Legitimität, dafür mit verbrecherischen Regimen an ihrer Seite, haben die USA die sogenannte »internationale Ordnung« untergraben, die sie doch nach eigener Lesart erst erschaffen haben und über deren Einhaltung sie wachen.

Offenbar ist diese »internationale Ordnung« bereits in sich zusammengefallen, anders lassen sich dieses grob fahrlässige Im-Stich-lassen und die beispiellose Ungesetzlichkeit nicht erklären. So wie Adolf Hitler bei der Eroberung Europas das vorgeschobene Argument der »Selbstverteidigung« fallen ließ, haben die Vereinigten Staaten nun bei ihrem Streben nach Weltherrschaft den internationalen Konsens und die internationale »Rechtsstaatlichkeit« fahren lassen.

Was nun folgt, ist eine sehr einseitige Auseinandersetzung zwischen dem nackten imperialen Eroberungswillen des Westens und allen, die dem Westen dabei im Weg stehen. Die Zeiten, in denen man noch an das Völkerrecht appellieren konnte, sind vorüber. Amerika zerrt die Welt in ein weiteres dunkles Zeitalter globaler Anarchie.

 

Amerikas Achse des Bösen

Ungläubige werden auf öffentlichen Plätzen enthauptet, Frauen, Homosexuelle und andere Minderheiten werden unterdrückt, der Islam wird in einer rückwärtsgerichteten und pervertierten Lesart verkündet – all das klingt nach dem Vorgehen des sogenannten »Islamischen Staates« oder ISIS, wie die Organisation auch genannt wird. Gleichzeitig findet man all das aber auch bei Amerikas wichtigstem Verbündeten im angeblichen Kampf gegen die weltweite Bedrohung durch das Terrornetzwerk ISIS – bei Saudi-Arabien. Fast ein Jahrzehnt lang wurde verdeckt daran gearbeitet, die Regierungen…

Weiter: Kopp-Verlag

MH17: Russland verlangt lückenlose Aufklärung

27.09.2014

Russland fordert, den Flugplan der ukrainischen Luftwaffe am Tag der Katastrophe offenzulegen. Unter anderem sollen die Flüge der ukrainischen Militärflugzeuge  am 17. Juli im Kampfgebiet im Osten des Landes analysiert werden.

Nach dem Absturz des malaysischen Verkehrsflugzeuges in der Ukraine fordert Russland, den Flugplan der ukrainischen Luftwaffe am Tag der Katastrophe offenzulegen. Die Luftfahrtbehörde Rosaviazia hat an die zuständige internationale Ermittlungskommission einen entsprechenden Brief gerichtet.

Darin werden die Ermittler aufgefordert, die Flüge der ukrainischen Militärflugzeuge  am 17. Juli im Kampfgebiet im Osten des Landes zu analysieren, die Betriebsfähigkeit der ukrainischen Radare zu überprüfen sowie die entsprechenden Kontrolldaten der ukrainischen Luftverteidigung auszuwerten.

Vier Tage nach der Katastrophe veröffentlichte der russische Generalstab seine Radardaten. Daraus geht unter anderem hervor, dass…

Weiter: MMnews