„Linke Gedenkkultur”

16 Februar 2015

Zum 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens fanden sich in der Frauenkirche zum Gedenkgottesdienst staatstragende Persönlichkeiten ein. In „Linker Gedenkkultur“ zeigte Claudia Roth (Grüne) kurz vorher noch beim „Mahngang Täterspuren 2015“ auf, dass die Opfer dieses Gedenken nicht verdienen.

Täterspuren

Linke Gedenkkultur: Claudia Roth (Grüne) in vorderster Front beim “Mahngang Täterspuren 2015″ (Bild: Screenshot Youtube)

Mit der Gedenkveranstaltung in der Dresdner Frauenkirche wurde an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedacht. Am 13. Februar 1945 und den beiden darauffolgenden Tagen bombardierten britische und US-amerikanische Geschwader die Elbmetropole.

Mehr als 25.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, starben mehrheitlich einen grausamen Tod, da die bis dahin vom Kriegsgeschehen weitgehend verschonte Stadt im Flammenmeer versank.

„Wir bestimmen, wer Opfer ist!”

Bundespräsident Joachim Gauck warnte einmal mehr in seiner Rede in der durch besagtes Bombardement zerstörte und später wieder aufgebauten Frauenkirche davor, die deutsche Kriegsschuld zu relativeren und die Opfer zu instrumentalisieren. Man wisse, wer den mörderischen Krieg begonnen habe, so Gauck weiter. Und deshalb werde man die Opfer deutscher Kriegsführung nicht vergessen und auch den deutschen Opfern gedenken. Andächtig lauschend und mit betroffenem Gesichtsausdruck auch die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth von den Grünen.

Kurze Zeit vorher jedoch nahm die Bundestagsvizepräsidentin Roth an einem „Alternativen Großereignis“ teil. In vorderster Front, die Reihen fest geschlossen, marschierte Roth zusammen mit der Bundesvorsitzenden der Linken Katja Kipping und der SPD-Oberbürgermeisterkandidatin und Gewerkschaftsfunktionärin Eva-Maria Stange im sogenannten „Mahngang Täterspuren”-Bündnis. Die Initiatoren, sie sich im Bündnis „Dresden Nazifrei – Dresden stellt sich Quer“ zusammenfanden, machten es sich seit 2011 zur Aufgabe, den „Blick auf die Orte der national-sozialistischen Täter“ in Dresden zu lenken. Denn die Stadt war keineswegs ein „unschuldiger Ort“, wie es die Gedenkveranstaltungen oftmals  suggerierten, so die aufklärenden Worte des Bündnisses. Der 13. Februar solle als „Tag des Mahnens vor Ausgrenzung, völkischem Denken und Menschenhass” begangen werden, fordert die Grünen-Landesvorsitzende Christin Bahnert.

Claudia Roth im linksextremen Fahnenmeer

Knapp 2.000 Menschen sahen sich am vergangenen Freitag vom Aufruf angesprochen und nahmen neben den genannten linkspolitischen Größen an dem „Mahngang“ teil. Im nachfolgenden Video ist auch die obligate Teilnahme von linken und linksextremen Organisationen und Parteien zu erkennen.

Munter und durch einen treibenden Beat der aus den Lautsprecher tönenden Popmusik begleitet, marschierten Roth und Konsorten unter den Fahnen der Antifa, der MLPD und DKP für eine, wie auch immer geartete, „linke Gedenkkultur”. (BS)

Quelle:

blu-NEWS


[diwini]: Einfach nur noch peinlich, diese Mißgestalten!!
Mal ’ne Frage: wenn man Roth heißt und grün ist, ist das nicht auch eine Form von Persönlichkeitsspaltung…???  🙂