SPON hetzt gegen Xavier Naidoo – wg. Montagsdemo

posted by diwini

24.08.2014

Wer auf Montagsdemos geht, lebt gefährlich. Diese Erfahrung musste auch Xavier Naidoo machen. SPIEGEL online wirft ihm nun Verschwörungstheorien, Demokratiefeindlichkeit, Nationalismus vor und stellt den „Erweckungs-Säusler“ in die rechte Ecke.

Bestimmte Fragen darf man in Deutschland einfach nicht stellen, ohne dass die öffentlichen Meinungsmacher anfangen zu kläffen und sofort die Nazi-Keule rausholen. Auf der letzten Montagsdemo in Mannheim gab es einen prominenten Gast: Xavier Naidoo. Dieser stellte ein paar Fragen zur Sourveränität der Bundesrepublik in Zusammenhang mit der NSA-Affäre. Das reichte schon, um den Sänger als „Erweckungs-Säusler auf Demos der Neuen Rechten“ durch den braunen Kakao zu ziehen.

Xavier Naidoo, beliebt bei einem Millionenpublikum, bekommt nun bei SPIEGEL online die offenbar nötige Portion politischer Korrektheit übergebrüht, wie man sie vom Mainstream gewohnt ist. Einziges Ziel: den Sänger zu diskreditieren und ihn in die rechte Ecke zu stellen. Zitat:

Hinter all dem Schmuse-Schmarrn, der seine Musik schon immer schwer erträglich gemacht hat, hinter all dem Gottes-Gewimmer, das in atheistischen Zeiten schon als Glauben durchgeht, hinter all dem Ich-singe-wie-Deutsche-sich-Soul-vorstellen-Klimbim steckt ein Mensch, der sich aus seinen Ressentiments eine Weltanschauung gezimmert hat. Bei dieser werden Verschwörungstheorien, Demokratiefeindlichkeit, Nationalismus, Antiamerikanismus, Antikapitalismus und Friedensgeraune zu einer dunklen Suppe verrührt, wie sie auf den neurechts-gekaperten Montagsdemonstrationen seit Monaten serviert wird.

Quelle & Kommentare: MMnews

Der dystopische Abstieg der Ukraine zur Militärdiktatur

posted by diwini

 

07.08.2014

Andrew Korybko

Der ukrainische Staat zerfällt weiter in Zeitlupe. Der jüngste Schritt: Präsident Peter Poroschenko will den letzten Überbleibseln des Parlaments, der Rada, den Todesstoß versetzen. Auslöser: Das Parlament hatte sich geweigert, ein Gesetz zu verabschieden, das die Regierungen von Lugansk und Donezk als Terrororganisationen abstempelt. Nun wettert Poroschenko, die »Hälfte der Werchowna Rada« gehöre einer »fünften Kolonne an, die blockweise aus dem Ausland gesteuert wird«.

 

Mit seiner Pseudo-Legitimität hätte es das Gesetz den USA erlaubt, nachzuziehen und die vermeintlich aus Russland stammende Unterstützung für diese Einheiten als Grund zu nehmen, Russland auf die Liste der den Terror finanzierenden Staaten zu setzen. Mit seinen Drohungen versucht Poroschenko vorsätzlich, nationalistische Wähler aufzustacheln und alle möglicherweise noch verbliebenen pragmatisch denkenden Politiker einzuschüchtern, während er nach nahezu absoluter Kontrolle über den Staat greift, so wie ein Oligarch ja auch die vollständige Oberhoheit über sein Unternehmen hat.

Passend dazu unterstützt der Westen das ukrainische Militär rückhaltlos, obwohl auch diese Institution kurz davor steht, in sich zusammenzubrechen. Die beiden Trends führen zu einem dystopischen Abstieg…