Massaker in Mariupol: Bis zu 100 Menschen am Jahrestag des Sieges über den Faschismus erschossen

posted by diwini

Ukraine Human Rights



Anwohner versuchten, ihre Polizisten zu verteidigen. Die “Nationalgarde” eröffnete jedoch sofort das Feuer auf die unbewaffneten Zivilisten. Die APCs der “Nationalgarde” umstellten das Polizeigebäude und eröffneten das Feuer mit Maschinengewehren und RPGs.

Die Polizisten erwiderten das Feuer. Am Ende geriet das Polizeigebäude in Brand und brannte schließlich vollständig ab. Einige der Polizisten wurden im Inneren des Gebäudes lebendig verbrannt. Der Polizeichef Valery Androschuk versuchte, während dem Angriff auf das Gebäude zu entkommen. Die Anwohner nahmen ihn jedoch gefangen und schlugen ihn. Bisher gibt keine Informationen über seinen Verbleib. Es ist unklar, ob er fliehen konnte. Die Bilder zeigen die Polizeistation, die auf die Grundmauern niederbrannte.

Unbewaffnete Zivilisten im Zentrum der Stadt versuchten, die ukrainische Armee zu aufzuhalten. Doch diese schoss umgehend auf die Demonstranten und tötete dutzende Zivilisten. Die sich zurückziehende Armee schoss wahllos auf unbewaffnete Zivilisten, die sich in der Nähe der brennenden Polizeistation versammelt hatten. Dutzende wurden getötet.

Gemäß eines Berichts von Russia Today, wurde einer ihrer Lokalreporter angeschossen und schwer verletzt. Die ukrainischen Behörden verweigerten einem medizinischen Hilfsflugzeug, das den Verwundeten Reporter transportieren sollte die Landung.

[Auf der Quell-Seite folgen noch mehrere Videos und Bilder. Dieser Bericht ist zwar schon vom 10.05.2014, bietet aber -wie die ganze Seite- einen guten Überblick, um sich in die Materie einzuarbeiten oder Zusammenhänge und Hintergründe zu vertiefen. Der Link zu dieser Seite ist auch im vorherigen Artikel (»Hinter der Fichte« :: ARD/Atai: Massenmord ein “unkonventionelles Mittel”) enthalten. Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.] (diwini)

Quelle & mehr: Ukraine Human Rights

Die Ukraine ist zur Hölle für Journalisten geworden

posted by diwini

Valeri Ageev, 16.08.2014, 16:57

 

Die Ukraine ist zur Hölle für Journalisten geworden

Weiterlesen: Radio Stimme Russlands

 

 

Die Einstellung der Deutschen zu Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise

posted by diwini

 

Nikolaj Jolkin, 16.08.2014, 16:34

Die Einstellung der Deutschen zu Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise

Nikita Miroschnitschenko und Irina Popova, die zurzeit ihre Meisterstudium in Deutschland machen und parallel bei der Stimme Russlands tätig sind, verfolgen die deutschen Medien aufmerksam. Dazu noch leben sie in Deutschland und sind im ständigen Kontakt mit den Deutschen.

Teil 1

Hetzen die deutschen Medien antirussische Stimmungen, oder zeigen sie die Situation in und um die Ukraine ohne Voreingenommenheit?

Miroschnitschenko: Ich würde es so formulieren, dass die Medien in Deutschland ein bisschen erschreckt sind, was alles passiert ist in den letzten Monaten, und die Journalisten in Deutschland, die wissen auch manchmal nicht so gut, was in der Ukraine los ist, und deswegen haben sie tatsächlich Angst, dass Russland halt Europa angreifen wird oder irgendwie einen Teil des Territoriums sich einverleiben wird…

Zumindest seiner Nachbarn…

Zumindest die Ukraine. Aber ich kann nicht sagen, dass die deutschen Medien so einseitig sind, es gibt schon paar Sendungen, sogar im ARD und im Ersten, und im ZDF, die relativ kritisch sind…

Helmut Tröger aus Cottbus: «Es gab eine interessante Diskussion mittags im Programm der ARD, an dem u.a. die ehemalige Leiterin des ARD-Büros Moskau, Ina Ruck, und ein profunder Russlandkenner Fritz Pleitgen beteiligt waren. Deren Quintessenz war, dass die Amerikaner mit ihrer sprunghaften und nicht bis zum Schluss durchdachten Politik die Ursache allen Übels in der Ukraine sind. Das Hauptproblem läge nach deren Einschätzung darin, wie es die in ihren Vorstellungen verrannten Amis schaffen den Putin ohne einen Gesichtsverlust zu erleiden von seiner Palme zwecks Deeskalierung des Konflikts wieder herunter zu holen. Typisch amerikanisch bei der Sache ist, dass die zwar dem Poroschenko vorsoufflieren, was er zu sagen habe, ihn aber wegen mangelnder materieller Unterstützung im Regen stehen lassen. Alles durcheinander bringen, den Europäern die Kostenpflicht aufdrücken wollen und dann wie die Kinder vom umgeschütteten Waschtrog davonlaufen, das ist die Politik der lahmen Ente Obama! Überall mitmischen, aber nichts bezahlen“.

Miroschnitschenko: „Es gibt nicht genug sozusagen Seriosität und nicht genug Realismus in den Medien. Das ist auch, meiner Meinung nach, falsch, weil die meisten Medien, sie bedienen natürlich meistens die Regierung, und jede Regierung verteidigt ihre Interessen und will die vorhandenen Interessen irgendwie ausbreiten, ausweiten. Und in diesem Sinne würde ich sagen, dass die Amerikaner, die wissen ganz genau, was sie gemacht haben, und es gibt natürlich relativ wenig Sender, die das sagen. Das ist das Problem: dass die meisten Sender in Deutschland sagen, dass die Amerikaner einfach Demokratie verbreiten und Frieden wollen. Wenn die Medien gesagt hätten, dass die Amerikaner einfach ihre Interessen verteidigen, dann wäre das meiner Meinung nach objektiv gewesen, aber das sagt kaum jemand…

Irina Popowa: „Ich glaube, in den deutschen Medien hat sich auch nicht viel verändert. Die Stimmung war, vermutlich schon seit Jahren, nicht gerade sehr positiv gegenüber Russland, und jetzt, im Laufe dieses Konfliktes, ist alles etwa so wie es war, vermutlich gibt es ein wenig mehr Spannung… Aber welche Medien können heutzutage die Situation irgendwo ohne Voreingenommenheit zeigen, das sind die Medien, und man muss es auch verstehen, das ist nicht die öffentliche Meinung, das sind die Medien, und man kann nicht sagen, dass das, was im „Spiegel“ drin steht, auch die Deutschen grundsätzlich so was meinen…“

Nikolaj Jolkin: „Heute hat in der „Nowaja Gaseta“ Juri Kosyrew, der sechsmal Sieger des World Press Photo Wettbewerbs ist, zu unserem Kollegen, dem Fotografen des Informationsagentur „Rossija segornja“ zu der auch der Sender „Stimme Russlands“ gehört geschrieben, ich übersetze aus dem Russischen: Andrei Stenin ist ein Fotograf mit kolossaler Erfahrung, gerade in heißen Punkten gearbeitet: Ägypten, Libyen, jetzt die Ukraine. Und dass er während der Kriegshandlungen dort in Slowjansk während des Bombardements war, zeigt auch seine Professionalität, das ist ja nicht einfach als Journalist dort zu agieren, und er hat ja auf der Seite der Volkswehr gewesen, und das ist wohl sein Recht, die Seite zu wählen – von welchem Standpunkt aus er die Leute informiert, seine Zuschauer und Leser. Und der Krieg im Gazastreifen unterscheidet sich nicht von dem Krieg in der Ukraine. Und er wurde unter dem Vorwand verhaftet, er helfe den Aufständischen. Aber wenn ein Fotograf, ein Kameramann, einfach ein Journalist diese Ereignisse, Kriegsereignisse, Kriegshandlungen fotografiert, darüber berichtet, die Leser informiert, ist er immer der Feind der Kriegstreiber. Scheint es so zu sein. Weiter schreibt Juri Kosyrew: „Jede Seite hat ihre Wahrheit. Also Andrei Stenin soll nach Hause. Und er muss rehabilitiert werden, er hat den Tod gesehen“. Das ist eine kleine Abweichung, aber ich finde, das ist ja wichtig, während unseres heutigen Gesprächs das zu sagen.

(фотолента Стенина подпись: Fotos von Andrej Stenin in Libyen, Ägypten und der Ukraine)

Gabor Steingart, Chefredakteur des „Handelsblattes“ schrieb in seinem umstrittenen Essays (Zitat): „Regierung und Medien schalten angesichts der Ereignisse in der Ukraine von besonnen auf erregt um. Aber die Politik der Eskalation schadet deutschen Interessen. Die deutsche Kanzlerin redet, wie es ihre Art ist, weniger deutlich, aber nicht weniger unheilvoll: „Wir sind bereit, tiefgreifende Maßnahmen zu ergreifen.“Blätter, von denen wir eben noch dachten, sie befänden sich im Wettbewerb der Gedanken

Weiterlesen & Audio: Radio Stimme Russlands

Russland hält Inhalt seiner Hilfslieferungen für Ostukraine nicht geheim – Außenamt

posted by diwini

RIA NovostiRussland hält Inhalt seiner Hilfslieferungen für Ostukraine nicht geheim - AußenamtRussland hält Inhalt seiner Hilfslieferungen für Ostukraine nicht geheim – Außenamt

19:24 16/08/2014 Das russische Außenministerium hat die Informationen, laut denen Moskau über den Inhalt der humanitären Hilfsfracht für die ostukrainische Region Donbass nicht informiert habe, als Erfindungen zurückgewiesen.>>