!!!-WICHTIG-!!! — Wer steht hinter der SITE Intelligence Group?

22.09.2014

James F. Tracy

Seit Mitte August dieses Jahres haben die großen Nachrichtenmedien Videos ausgestrahlt, die angeblich im Internet von der Firma SITE Intelligence Group gefunden worden waren. Seltsamerweise gelang es SITE mit diesen Leistungen, die gesamte amerikanische Geheimdienstfamilie in den Schatten zu stellen. Wenig überraschend haben die gleichen Medien es versäumt, sich genauer zu informieren, um wen oder was es sich bei diesem privaten Unternehmen eigentlich handelt und ob das Material, das es verbreitet, auch tatsächlich als authentisch zu gelten hat.

Die Search for International Terrorist Entities Intelligence Group (SITE) wurde 2001 u.a. von Rita Katz gegründet. 2003 hatte Katz das Buch »Terroristenjäger: Die außergewöhnliche Geschichte einer Frau, die in den Untergrund ging, um in den USA operierende radikale islamische Gruppen zu unterwandern«, geschrieben, das sie allerdings »anonym« veröffentlichte.

Dort schildert Katz, wie sie die Identität einer muslimischen Frau annahm, um die Treffen radikaler muslimischer Terroristen zu infiltrieren. Diese Geschichte klingt sehr unwahrscheinlich, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass solche geheimen fundamentalistischen Treffen in der Regel nach Geschlechtern getrennt stattfinden, und keiner Frau, wie überzeugend ihre Verkleidung auch sein mag, Zutritt gewährt würde, ohne ihre Identität genauestens auszuforschen

SITE Intelligence Group besteht aus Katz und zwei »hochrangigen Beratern«, von denen einer Bruce Hoffman ist, der bei der Denkfabrik RAND Corporation die Abteilung für Terrorismus- und Aufstandsbekämpfung leitet und früher Leiter des Washingtoner RAND-Büros war.

Das Unternehmen SITE Intelligence Group durchforstet − nach eigenen Angaben auf seiner Internetseite»das Internet und traditionelle Medien ständig nach Material und Propaganda, die von dschihadistischen Gruppen und ihren Unterstützern veröffentlicht werden. Sobald das Material erfasst wurde, wird es umgehend von SITE übersetzt. Dann werden diese Informationen zusammen mit einer kontextbezogenen Analyse, aus der sich die Herkunft des Materials und ihre Bedeutung ergibt, an unsere Abonnenten übermittelt.«

In den Jahren 2003 und 2004 erhielt SITE auch Gelder der amerikanischen Regierung. Anfang der 2000er-Jahre leistete SITE Beraterdienste für das FBI. Offenbar hat SITE inzwischen seinen Status als »gemeinnützige Einrichtung« aufgegeben, und die Einkünfte des Unternehmens hängen nun von der Zahl seiner Abonnenten ab, seien es nun Unternehmen und Einrichtungen oder Privatpersonen. Das Söldner-Unternehmen Blackwater lobte 2005 SITE beispielsweise als »Quelle von unschätzbarem Wert«.

Die Mehrzahl der »Dschihadisten-Gruppen« betreibt ein oder mehrere Medienkanäle, die »die multimedialen Materialien der Gruppe sowie in einzelnen Fällen auch die Kommuniqués und Magazine« verbreiten, erklärte SITE auf seiner Internetseite:

»›Zu diesen Medien gehören Produktionsteams und Korrespondenten, die direkt aus den Kampfgebieten berichten und Propaganda verfassen, mit der neue Kämpfer für die Gruppe gewonnen und indoktriniert werden sollen.‹ SITE lieferte auf seiner Internetseite keine direkten Links zu den Internetseiten der Dschihadisten-Gruppen oder deren multimedialen Produktionen.«

Katz berichtet, SITE sei bestens auf den internationalen islamischen Dschihad abgestimmt. »[W]ir von SITE beobachten, überwachen, untersuchen und forschen die Aktivitäten der Dschihadisten im Internet seit mehr als einem Jahrzehnt aus«, erklärt sie:

»Wir untersuchen und überwachen die Internet-Aktivitäten der Dschihadisten. Auch als sie immer ausgeklügelter wurden, verfolgten wir ihre Vorgehensweisen und Techniken und untersuchten sie. Auf dieser Grundlage konnten wir vorhersagen, wo sie ihre Videos hochladen würden. Schließlich müssen wir daran erinnern, dass ein Großteil dieser Propaganda im Internet veröffentlicht wird. Ihre Erklärungen werden ins Internet hochgeladen [sic]. Sie müssen also in der Lage sein, bestimmte Standorte zu nutzen, um dort ihre Erklärungen hochzuladen, bevor sie veröffentlicht werden.«

In der Flut der aufgeregten Titelgeschichten der Medienkonzerne im Zusammenhang mit den drei Enthauptungsvideos − das jüngste von ihnen zeigt die Enthauptung des schottischen Entwickungshelfers David Cathworne Haines – geht es zwar meistens unter, aber es ist allgemein bekannt, dass SITE verblüffenderweise Erklärungen und Videos der verschiedenen Terrorgruppen lange vor den breit aufgestellten und finanziell bestens ausgestatteten amerikanischen Geheimdiensten entdeckt. So berichtete die Washington Post bereits 2007:

»… ein kleines privates nachrichtendienstliches Unternehmen, das islamische Terrorgruppen überwacht, war bereits vor dessen offizieller Veröffentlichung im vergangenen Monat am 7. September gegen 10:00 Uhr vormittags im Besitz eines neuen Videos Osama bin Ladens … Die Firma ermöglichte zwei hochrangigen Regierungsvertretern unter der Bedingung Zugang zu dem Material, dass diese erst nach der Veröffentlichung durch Al-Qaida bekannt gäben, dass sie vorab informiert worden waren. Innerhalb von 20 Minuten hatten zahlreiche Geheimdienste bereits damit begonnen, das Video von der Internetseite des Unternehmens herunterzuladen. Am späten Nachmittag jenes Tages sickerten das Video sowie eine Mitschrift der Tonspur über Kanäle aus der Regierung Bush an Nachrichtensender und Fernsehstationen weltweit durch.«

Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Video um eine Fälschung handelte. Vor diesem Hintergrund stellt sich folgende Frage: Wenn Fraktionen innerhalb einer amerikanischen Präsidialverwaltung oder des Außenministeriums versuchen, einerseits eine potentielle akribische Untersuchung durch breit gefächerte Geheimdienste, die…

Weiter & Video: Kopp-Verlag

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Das Neueste vom neuen Kalten Krieg: Ich setze mein Geld auf Putin

posted by diwini


Montag, 25. August 2014

Von Mike Whitney
counterpunch, 12.08.14

Der US-Autor Mike Whitney untersucht die eigentlichen Ursachen für den Streit um die Ukraine und sieht Russland am längeren Hebel. (DIESER ARTIKEL IST EIN ABSOLUTES MUSS!)

„Die Geschichte zeigt, dass die USA von Kriegen in Europa politisch und wirtschaftlich sehr profitiert haben. Der riesige Kapitalzufluss aus Europa, der nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg erfolgte, machte die USA zur Supermacht. … Angesichts des Niedergangs ihrer Wirtschaft versuchen die USA auch heute wieder einen Krieg in Europa zu provozieren, um noch einmal den gleichen Effekt zu erzielen.“ – Sergey Glazyev (deutsche Schreibweise Sergei Glasjew), russischer Politiker und Wirtschaftswissenschaftler [der hier in einem Video mit englischen Untertiteln zu sehen und zu hören ist] (Ein längeres Video-Interview mit deutschen Untertiteln ist hier aufzurufen; die deutschen Untertitel gibt es hier auch als besser lesbaren zusammenhängenden Text.)

„Die Entdeckung der größten bekannten Gasreserven der Welt im Persischen Golf, die sich Katar und der Iran teilen, und 2007 vorgenommene neue Bewertungen, die ergaben, dass die Gasvorkommen in der Levante 70 Prozent ergiebiger als bisher angenommen sind, liefern den Schlüssel zum Verständnis der Dynamik der aktuellen Konflikte. Wenn die PARS-Pipeline vom Iran durch den Irak und Syrien bis zur Ostküste des Mittelmeers tatsächlich gebaut würde, könnte die Europäische Union für die Dauer von 100 bis 120 Jahren mehr als 45 Prozent ihres Gasbedarfs aus russischen und iranischen Erdgasvorkommen decken. Unter konfliktfreien Verhältnissen würde das zu einer verstärkten Integration der Bereiche Energieversorgung und Wirtschaftsentwicklung in Europa, Russland und im Iran führen.“ – Christof Lehmann im Interview mit dem Route Magazine.

Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free
Wir sind hier, um die Demokratie zu bringen!
Sprechen Sie mir nach
DE-MO-KRA-TIE!

Das Scheitern der (verdeckten) US-Operationen in Syrien hat zu einer Verschärfung des von Washington initiierten Stellvertreterkrieges in der Ukraine geführt. Mit der Unterstützung angeblich „gemäßigter“ islamistischer Kämpfer hoffte die Obama-Regierung Baschar al-Assads Regime in Syrien stürzen, ihn durch eine US-hörige Marionette ersetzen und damit die Errichtung der unerwünschten Iran-Irak-Syrien- Pipeline verhindern zu können. Dieser Plan ist nicht aufgegangen und wird auch in naher Zukunft nicht zu realisieren sein; das könnte bedeuten, dass diese Pipeline doch noch gebaut wird.

Warum wäre das ein Problem?

Das wäre ein Problem, weil nach Dr. Lehmann „die EU dann rund 50 Prozent ihres Erdgasbedarfs aus iranischen und russischen Quellen decken könnte“. Als Europas bevorzugte Energielieferanten würden Moskau und Teheran wirtschaftlich und politisch gestärkt, während der Einfluss der USA und ihrer Verbündeten – besonders der Einfluss Katars und Israels – auf Europa schwände. Deshalb haben Gegner der Pipeline den Plan entwickelt, das Projekt durch die Entfachung eines Bürgerkriegs in Syrien zu sabotieren. (In dem bereits eingangs zitierter Interview) hat Dr. Lehmann dazu gesagt:

„2007 hat Katar dem türkischen Außenminister Davotoglu 10 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt; mit diesem Geld sollte die auch in in der Türkei und in Syrien präsente Muslimbruderschaft einen Umsturz in Syrien herbeiführen. Kürzlich hat der ehemalige französische Außenminister Dumas ausgeplaudert, dass in Großbritannien etwa zur gleichen Zeit die Planungen für den Umsturz in Syrien mit Hilfe ‚von Rebellen‘ begannen.“

Mit anderen Worten, die Idee, eine Armee dschihadistischer Kämpfer zu bewaffnen, zu trainieren und zu finanzieren, um Assad zu stürzen und Syrien im Interesse des Westens umzuformen, ist energiepolitischen Ursprungs; damit sollte verhindert werden, dass sich US-Rivalen in dieser Region Vorteile verschaffen. [Anmerkung: Wir wissen nicht, warum Lehmann Saudi- Arabien, Kuwait und andere Golfstaaten nicht erwähnt, obwohl auch denen durch die PARS-Pipeline Nachteile entstünden.]

Lehmanns These wird auch von anderen Analysten wie Nafeez Ahmed vom Guardian gestützt; er hat beschrieben, was hinter den Kulissen des inszenierten „Bürgerkriegs“ in Syrien vorging. Es folgt ein Zitat aus seinem Artikel „Syria intervention plan fueled by oil interests, not chemical weapon concern“ (Der Plan zur Intervention in Syrien basiert auf Ölinteressen und nicht auf der Angst vor Chemiewaffen): [Der Artikel ist hier
aufzurufen.]

„Aus einer Präsidentenverfügung vom Mai 2007 geht hervor, dass Bush die CIA bereits damals zu Operationen gegen den Iran autorisiert hat (s. hier). Wie Seymour Hersh im New Yorker berichtete, gab es im Rahmen dieser Aktivitäten auch bereits verdeckte Operationen in Syrien. Von Informanten in der US-Regierung und in US-Geheimdiensten hatte Hersh erfahren, dass die Bush- Administration in Kooperation mit der der sunnitischen Regierung Saudi-Arabiens in verdeckten Operationen die schiitische Hisbollah im Libanon zu schwächen versuchte. ‚Die USA haben sich auch an verdeckten Operationen gegen den Iran und dessen Verbündeten Syrien beteiligt,‘ schrieb Hersh; ‚ein Nebenprodukt‘ sei dabei auch ‚die Aufrüstung extremistischer sunnitischer Gruppierungen‘ gewesen, die den USA feindlich gegenüber gestanden und ‚mit Al-Qaida sympathisiert‘ hätten. Hersh wies auch darauf hin, dass ‚die saudische Regierung mit Washingtons Einverständnis Geld und logistische Hilfe zur Schwächung der Assad-Regierung in Syrien zur Verfügung gestellt habe’….

Nach Angaben des ehemaligen französischen Außenministers Roland Dumas wurden in Großbritannien bereits ab 2009 verdeckte Operationen in Syrien geplant: ‚Ich war zwei Jahre vor dem Gewaltausbruch in Syrien wegen anderer Angelegenheiten in England,‘ erklärte er im französischen Fernsehen: ‚Dort traf ich mit führenden britischen Politikern zusammen, die mir anvertrauten, dass sie etwas gegen Syrien vorbereiteten. Das war in Großbritannien, nicht in den USA. Großbritannien bereitete Kämpfer darauf vor, in Syrien einzufallen.‘

Aus durchgesickerten E-Mails des privaten Geheimdienstes Stratfor, die sich auch auf ein Treffen mit Pentagon Vertretern bezogen, geht hervor, dass sowohl die USA als auch Großbritannien seit 2011 syrische Oppositionskräfte mit dem Ziel trainierten, ‚den Zusammenbruch des Assad-Regimes von innen zu betreiben‘. (Weitere Infos dazu sind hier nachzulesen.)

War die Destabilisierung Syriens und des Irans nur Teil einer Gesamtstrategie? Nach Aussagen des ehemaligen NATO-Oberkommandierenden Wesley Clark; (s. hier, er war Oberkommandierender und nicht Generalsekretär der NATO, wie im englischen Originaltext irrtümlich behauptet wird) wurden durch ein Memorandum aus dem Büro des US-Verteidigungsministers nur wenige Wochen nach den Anschlägen am 11. September 2001 Pläne bekannt, die vorsahen, ‚in nur fünf Jahren die Regierungen von sieben Staaten zu attackieren und zu stürzen‘; auf den Irak sollten ‚Syrien, der Libanon, Libyen, Somalia, der Sudan und der Iran‘ folgen. In einem Interview vertrat Clark später die Ansicht, mit dieser Strategie wolle man sich die Kontrolle über die gesamten Öl- und Gasvorkommen in der Region sichern.“

Anscheinend wurde Assad 2009 wegen des Pipeline-Projekts von Katar angesprochen, war aus „Rücksichtnahme auf die Interessen seines Verbündeten Russland“ aber nicht zur Zusammenarbeit bereit. Hätte Assad das Angebot aus Katar angenommen, wäre möglicherweise der Versuch, ihn zu stürzen, aufgegeben worden. Auf jeden Fall war der ausbleibende Erfolg in Syrien der Grund für den Umsturz in der Ukraine. Dr. Lehmann schrieb dazu [in dem Artikel „The Atlantic Axis and the Making of a War in Ukraine“ (Die atlantische Achse und die Anzettelung des Krieges in der Ukraine), der hier nachzulesen ist]:

„Der Krieg in der Ukraine wurde notwendig, weil der Umsturzversuch der Muslimbruderschaft in Syrien im Sommer 2012 scheiterte. … Im Juni und Juli 2012 trugen rund 20.000 NATO-Söldner, die in Libyen rekrutiert und trainiert worden waren, von der jordanischen Grenzstadt Al-Mafraq aus zwei Großangriffe zur Eroberung der syrischen Stadt Aleppo vor. Beide Angriffe scheiterten, und die ‚libysche Brigade‘ wurde von der syrischen Armee buchstäblich aufgerieben.

Nach dieser schweren Niederlage begann Saudi-Arabien mit einer groß angelegten Kampagne, die nicht über die Muslimbruderschaft, sondern über das Netzwerk ihrer üblen Schwester Al-Qaida lief, neue Dschihad-Kämpfer zu rekrutieren. Die International Crisis Group reagierte mit der Veröffentlichung ihres Berichtes ‚Tentative Jihad‘ (Versuch eines Dschihads), und Washington musste sich ‚politisch‘ von den ‚Extremisten‘ distanzieren. Nachdem auch Plan B, der Versuch, Assad den Einsatz von Giftgas anzulasten, scheiterte, war klar, dass der Krieg gegen die syrische Regierung nicht mehr zu gewinnen war.“

Die USA wurden auch noch durch andere Faktoren veranlasst, in der Ukraine die Konfrontation mit Moskau zu suchen, die treibende Kraft ist aber die Gefahr, dass die US-Rivalen Russland und der Iran zu dominierenden Spielern in einem Energiekrieg werden könnten, der die Macht Washingtons zunehmend schrumpfen ließe. Außerdem wäre eine fortschreitende wirtschaftliche Integration Russlands in die EU eine direkte Bedrohung für den Plan der USA, sich künftig stärker nach Asien zu orientieren; auch das weitere Vorrücken der NATO an die Grenzen Russlands und die Abwicklung des globalen Energiehandels in US-Dollars wären nicht mehr gesichert.

Lehmann zitiert aus einem Gespräch mit „einem führenden NATO-Admiral aus einem nordeuropäischen Staat“ dessen aus zwei Sätzen bestehende Zusammenfassung der US-Außenpolitik. Der Admiral sagte:

„US-Kollegen aus dem Pentagon haben mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, die USA und Großbritannien würden die Beziehungen zwischen Europa und der (ehemaligen) Sowjetunion niemals so eng werden lassen, dass sie ihre bisher unangefochtene politische, wirtschaftliche oder militärische Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent gefährden könnten. Eine solche Entwicklung werde man mit allen Mittel verhindern, wenn es nötig sei, auch durch das Provozieren eines Krieges in Mitteleuropa.

Das ist der Kern des Problems. Die USA wollen keinesfalls zulassen, dass ein Staat oder ein Zusammenschluss von Staaten ihre Dominanz gefährdet. Washington duldet keine Rivalen. Es will die unangefochtene, globale Supermacht bleiben, die Paul Wolfowitz in einem frühen Entwurf zur Nationalen Verteidigungsstrategie der USA (weitere Infos dazu hier) so beschrieben hat:

„Unser erstes Ziel ist es, das Aufkommen eines neuen Rivalen – der so bedrohlich ist, wie es die ehemalige Sowjetunion war – entweder auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo zu verhindern. Das ist das dominierende Anliegen unserer neuen regionalen Verteidigungsstrategie; deshalb müssen wir bestrebt sein, jede feindliche Macht an der Beherrschung einer Region und der Kontrolle über deren Ressourcen zu hindern, wenn sie dadurch zur Weltmacht werden könnte.“

Deshalb tut die Obama-Administration alles Erdenkliche, um eine engere wirtschaftliche Kooperation zwischen der EU und Russland zu stoppen und das Petrodollar-System zu erhalten. Dieses System entstand 1974, als es Präsident Richard Nixon gelang, die OPEC-Länder dafür zu gewinnen, ihr Öl nur noch für Dollars zu verkaufen und die überzähligen Dollars aus ihren Ölverkäufen in US-Staatsanleihen anzulegen. Dieses Arrangement erwies sich als wahrer Geldregen für die USA, der ihnen täglich mehr als eine Milliarde Dollar zufließen lässt. Deshalb können sich die USA auch einen überhöhten Konsum und ständig steigende Defizite leisten. Alle anderen Staaten müssen viele Dollars anhäufen, um das Öl kaufen zu können, das ihre Maschinen antreibt, ihre Häuser heizt und ihre Fahrzeuge bewegt. So können die USA bedenkenlos immer mehr Dollars drucken, für die nur die Druckkosten anfallen, und dafür wertvolle Importgüter eintauschen, in denen viel kostspielige Arbeit und teure Materialien stecken. Die Staaten, die Erdöl und Erdgas verkaufen, legen ihre überschüssigen Gewinne in US-Staatsanleihen oder anderen dollarnotierten Papieren wie Aktien, Rentenpapieren und sonstigen Obligationen, Immobilienwerten oder Exchange-traded funds / ETFs (börsengehandelten Fonds) an. (Die meisten der wertlosen Papierdollars fließen also wieder in die USA zurück, und) diesem lukrativen Kreislauf verdanken die (eigentlich schon lange bankrotten) USA ihre Spitzenposition (in der Weltwirtschaft).

Ein Kritiker hat diesen Vorgang einmal so beschrieben: „Der Welthandel ist jetzt ein Spiel, in dem die USA nur noch Dollars produzieren, während die übrige Welt die Güter produziert, die für Dollars zu haben sind.“

Das Petrodollar-System stützt die Monopolstellung des Dollars und macht ihn zur Weltreservewährung. Es schafft eine übermäßige Nachfrage nach Dollars, die es der Fed (der US-Notenbank,) ermöglicht, den USA ständig neue Kredite zur sehr geringen Finanzierungskosten zu verschaffen. Würden Öl und Erdgas nicht mehr in US-Dollars gehandelt, würde der Wert des Dollars abstürzen, der Anleihenmarkt würde zusammenbrechen, und die US-Wirtschaft würde in einen langfristigen Niedergang schlittern.

Einer der Gründe für den Überfall der USA auf den Irak war Saddams Entscheidung, sein Öl nur noch für Euros zu verkaufen; die USA betrachten jede Abkehr vom Petrodollar als direkte Bedrohung ihrer Staatssicherheit.

Moskau kennt diese Achillesferse Washingtons und gibt sich alle Mühe, diese Schwäche auszunutzen, indem es in seinen eigenen Handelsvereinbarungen den Dollar zunehmend ausschließt. Bis jetzt hat Moskau schon China und den Iran dazu gebracht, in ihrem bilateralen Handel auf den Dollar zu verzichten, und die drei Staaten haben dabei festgestellt, dass auch andere Handelspartner bestrebt sind, ihnen nachzueifern. Kürzlich hat der russische Wirtschaftsminister sogar zu einer „Entdollarisierungskonferenz“ eingeladen, um eine Währungswechsel-Verordnung zu verkünden, die besagt, „dass die russische Regierung russische Firmen künftig per Gesetz zwingen kann, einen bestimmten Prozentsatz ihres Warengeschäftes in Rubel abzuwickeln.

RT hat letzte Woche berichtet:

„Die Zentralbanken Russlands und Chinas haben ein Währungsabkommen geschlossen, in dem festgelegt wurde, dass der beiderseitige Handel künftig in den Landeswährungen abgewickelt wird, um im bilateralen Zahlungsverkehr die Abhängigkeit vom US-Dollar zu beseitigen. ‚Das zwischen der Zentralbank Russlands und der Chinesischen Volksbank vereinbarte Abkommen über den Tauschwert ihrer Währungen wurde von beiden Seiten akzeptiert. … Die Vereinbarung wird die künftige Abwicklung des beiderseitigen Handels in Yuan und Rubel erleichtern und die Devisenmärkte Russlands und Chinas stimulieren,‘ erklärte der russische Verhandlungsführer.

Gegenwärtig würden noch mehr als 75 Prozent des Zahlungsverkehrs im Handel zwischen Russland und China in US-Dollar abgewickelt, berichtete die Zeitung Rossiyskaya Gazeta [Das Zitat ist hier entnommen.]

Der Angriff auf das Recycling des Petrodollars ist eine der asymmetrischen Strategien, die Moskau verfolgt, um die Aggressivität der US-Regierung zu kontern, seine Souveränität zu verteidigen und wieder eine am Völkerrecht orientierte multipolare Weltordnung herzustellen. Der Kreml drängt auch auf institutionelle Veränderungen, die mit neuen Spielregeln die ungerechten Vorteile für die reicheren Länder und insbesondere die USA beseitigen sollen. Die Entmachtung des IWF, dessen ausbeuterische Darlehens- und Bestrafungspolitik die meisten Entwicklungsländer und besonders die BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika benachteiligt, könnte mit Hilfe einer Entwicklungsbank gelingen, die im Juli von den BRICS-Staaten mit einem Startkapital im Wert von 100 Milliarden Dollar gegründet wurde. Die neue Bank soll „den Einfluss westlicher Kreditgeber und des Dollars begrenzen, indem sie Geld für Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte in den BRICS-Staaten zur Verfügung stellt; im Unterschied zum IWF oder zur Weltbank sollen in der neuen Entwicklungsbank, alle Einlegerstaaten – unabhängig von der Höhe ihres Bruttoinlandsprodukts / BIP – gleichberechtigt mitentscheiden können.

RT hat dazu berichtet:

„Die aufsehenerregende Neugründung der BRICS-Bank wird als ein erster Schritt zum Abbau der Dominanz des US-Dollars im globalen Handel gesehen; auch die Macht der den Dollar stützenden Einrichtungen – des Internationalen Währungsfonds / IWF und der Weltbank, die beide in den USA angesiedelt sind, soll damit gebrochen werden, weil die BRICS-Staaten zu wenig Einfluss darauf haben. …
‚Mit dieser Einrichtung schaffen wir das Fundament für einen wirksamen Schutz unserer nationalen Wirtschaften vor weiteren Krisen auf den Finanzmärkten,‘ erklärte der russische Präsident Wladimir Putin.“

Das aggressive Vorpreschen Washingtons in der Ukraine hat Moskau natürlich zu Gegenmaßnahmen gezwungen. Russland widersetzt sich den USA aber nicht militärisch, was Obama und Co. bevorzugen würden; Putin zielt auf die Verwundbarkeit des Petrodollar- Systems. Die BRICS-Entwicklungsbank stellt die dominierende Rolle des IWF als letzte Zuflucht von Staaten in Geldnot in Frage, und damit auch die Macht der wohlhabenden westlichen Staaten und ihrer Industrien. Die neue Bank schafft tatsächlich…

Quelle & weiter: Gegenmeinung

‘Islamic State’ head-choppers: The best enemy money can buy

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By Kevin Barrett, Veterans Today Editor, for Press TV

Was American reporter James Foley beheaded by the so-called Islamic State?

That is what a video released the other day purports to show. The American mainstream media are in a frenzy, depicting Foley’s execution as the latest extremists’ attack on America.

Newsweek Magazine, a mainstream-Zionist propaganda outlet, issued the screaming headline: “Obama Condemns Brutal Execution of American Journalist.” Reuters, owned by Israel’s founding dynasty, the Rothschilds, headlined its story: “Islamic State message to America: ‘we will drown all of you in blood’.” The radical Zionist tabloid The New York Post, added: “Savages! Islamic State executes American journalist.”

The New York Post headline echoed Zionist agent Pam Geller’s advertising campaign: “In any war between the civilized man and the savage, support the civilized man. Support Israel, defeat jihad.” These racist ads have been placed on buses and in train stations in major American cities. They are part of a concerted effort by Zionist propagandists to convince Americans that Muslims are dark-skinned savages who deserve to be exterminated.

So the video depicting the beheading of James Foley has taken its place as part of a Zionist propaganda campaign designed to defame Islam and keep the US fighting and killing Israel’s enemies. Was that, in fact, why it was created? In a word, yes.

The so-called Islamic State is not what it claims to be. Like the Federal Reserve, which is neither federal nor has any reserves, the Islamic State is neither Islamic nor a state. It is a terrorist group that was created by US intelligence and Zionist-allied mercenaries, trained at CIA bases in Jordan, and unleashed on the people of Syria and Iraq to destabilize those countries in service to Israel.

The realist faction of the US ruling elite, represented by President Obama and the Joint Chiefs of Staff, is genuinely alarmed by the rise of Islamic State. These realists believe the Middle East has already been sufficiently destabilized, so now it is time to move on to the real struggle against Russia, China, and the rising BRICS nations. They are concerned that Islamic State is becoming a Frankenstein’s monster that could wreak blowback on its creators.

But the ultra-Zionist faction, represented by AIPAC, JINSA, FDD (formerly PNAC) and the neoconservative dual citizens who dominate the Republican Party, loves Islamic State. For them, Islamic State is the best enemy that American taxpayers’ money can buy. It is the perfect vehicle for demonizing Islam and sealing the US-Israel relationship in American blood.

These neoconservatives follow the advice of their guru, Leo Strauss: Since only a hated foe brings people together, it is necessary to create an enemy – even a mythical one – to foster national unity. (Or, in this case, US-Israeli binational unity.)

The enemy’s nature, even his actual existence, is irrelevant. What is important to the Straussians is that blood-drenched, emotionally-evocative enemy images should saturate the mass mind.

The video purporting to show the decapitation of James Foley is a classic example of neocon hate propaganda. It is the sort of “Two Minutes Hate” event satirized in George Orwell’s book 1984, in which citizens are whipped into such a frenzy of loathing by enemy images that they sometimes physically assault their telescreen.

Though Israel regularly murders journalists, few Americans are aware of this fact, because the Zionist-dominated media does not saturate the mass mind with images of evil Israelis committing atrocities – even though Israel is the per capita atrocity capital of the world. The Orwellian “Two Minutes of Hate” propaganda treatment is reserved for Muslims…or people posing as Muslims.

So-called Islamic State is in the latter category. Even al-Qaeda leader Ayman al-Zawahiri has called Islamic State a false-flag group.

Former al-Qaeda commander Nabil Na’eem agrees. He even goes one step further, arguing that al-Zawahiri is a dupe, and that al-Qaeda and its allied al-Nusra Front are also part of a Western/Zionist destabilization operation targeting the whole Islamic world. Na’eem has identified neoconservative Zionist MI-6 advisor Bernard Lewis as the intellectual godfather of the Fourth Generation Warfare plan to manufacture a bogus “Islamic terrorist threat” in order to balkanize Middle Eastern states into tiny, powerless statelets that could never threaten Israel.

Na’eem even referenced Netanyahu’s “Clean Break” plan and its successor, PNAC’s “Rebuilding America’s Defenses,” which was published on September 11th, 2000. In that document, the neoconservatives called for a “catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor.” Exactly one year later, they got one.

Since there are now dozens of thriving professional 9/11 truth groups, led by AE911Truth.org, perhaps Nabil Na’eem should start a new one: “Former al-Qaeda Commanders for 9/11 Truth.”

Just how deep does this “fake Islamic terror” rabbit hole go?

Egyptian media outlet Egy-Press is reporting that Islamic State’s self-proclaimed caliph, Abu Bakr al-Baghdadi, is an Israeli Mossad agent whose real name is Shimon Eliot. According to Egy-Press, Eliot a.k.a. al-Baghdadi “has cooperated with US, British and Israeli intelligence to create an organization capable of attracting terrorist extremists around the world to one place.”

Perhaps that would explain why Islamic State (formerly called ISIL and other names) has never attacked Israel – and has even pointedly refused to verbally support HAMAS, arguing that Muslims should not resist the Zionist entity occupying the Islamic holy land of Palestine. Instead, they prefer to attack Israel’s enemies…while simultaneously demonizing Islam in the court of American and global public opinion.

That is, they are doing what al-Qaeda does, only more so. Like Boko Haram, Islamic State hardly bothers to conceal the fact that it is a false-flag group whose mission is to conduct Zionist public relations stunts.

The world’s Muslims should not just repudiate Islamic State; they should speak loudly and clearly, with one voice, emphasizing that IS is a bogus group created, trained and funded by the enemies of Islam, designed to wage Fourth Generation Warfare against Islam and Muslims.

Quelle & Kommentare: Veterans Today

Verheerende Interventionsspiralen

posted by diwini

23.08.2014

Wenn der Westen IS (und all die anderen Terror-Organisationen, die sich angeblich auf den Islam berufen) wirklich ernsthaft bekämpfen will, sollte er zu allererst ihre ideologischen und finanziellen Quellen trockenlegen tun. Diese liegen wohl zumeist in Saudi-Arabien, Qatar und den Vereinigten Emiraten.

 

 Von Dagmar Metzger, Christian Bayer und Steffen Schäfer, Liberale Vereinigung

Die militärischen Erfolge einer Terroristengruppe, die im Norden Syriens und des Iraks einen fundamental-islamischen Staat errichtet haben, scheinen es in den Augen der Bundesregierung (und nicht nur in ihren Augen) notwendig zu machen, die Kurden im Irak mit Waffen zu versorgen. Angesichts der Erfolge, die militärische Interventionen (von Sanktionen über Waffenlieferungen bis hin zu aktiver Kriegsbeteiligung) des Westens bisher zeitigten, darf man sich allerdings fragen, warum Politiker so schwer aus Fehlern zu lernen scheinen.

Die Bundesrepublik Deutschland gab unter der damaligen rot-grünen Regierung ihre außenpolitische Zurückhaltung im Zuge der Kosovokrise erstmals auf. Es waren insbesondere die Minister Joschka Fischer und Rudolf Scharping, die unter dem Motto „Auschwitz verhindern“ militärische Aktionen forderten. Die Bilder freilich, welche suggerierten, die Serben hätten im Kosovo Konzentrationslager errichtet, waren durch britische und US-amerikanische Kamerateams gestellt worden, der berühmte „Hufeisenplan“, dessen Existenz nie bewiesen wurde, war eine willkommene Begründung des deutschen Verteidigungsministers für den NATO- Einsatz. Heute müssen die KFOR-Soldaten immer noch durch ihre Präsenz ein Wiederaufflammen der Kämpfe verhindern. Das Kosovo selbst wurde zur wichtigsten Transitroute für den europäischen Heroinschmuggel und geriet jüngst in die Schlagzeilen aufgrund von schwunghaftem Organ- und Menschenhandel.

Auch im neuen Jahrtausend waren die Interventionen kaum erfolgreicher: Nachdem man in Afghanistan die Taliban vertrieben hatte, hoffte die internationale Gemeinschaft auf eine schnelle Stabilisierung des Landes – die einzigen Dinge aber, die sich in Afghanistan seitdem stabilisiert haben, sind korrupte Regime lokaler Warlords, eine zweistellige Inflationsrate und die Rohopiumproduktion. Seitdem dreht sich die Interventionsspirale schneller: Der Irak wurde 2003 von den USA (und einigen Verbündeten) unter dem Vorwand, Saddam Hussein plane den Einsatz von chemischen Massenvernichtungswaffen, erobert. Damit wurde die Büchse der Pandora endgültig geöffnet und die gesamte Region destabilisiert. Die IS-Terroristen sind ein Echo dieser Intervention. Sie formierten sich zusammen mit Al-Quaida, weiteren Terror- und normalen Widerstandsgruppen im Kampf gegen die Besatzer. Da sie aber im Irak nicht wirklich willkommen waren und die Schiiten überhaupt wenig Interesse an dem schlichten Wertekatalog der damals noch als AQI (Al- Quaida Irak) bzw. ISI (Islamischer Staat Irak) bekannten Gruppe hatten, dürften sie hoch erfreut gewesen sein, als sich in Syrien ein neues Betätigungsfeld auftat.

In Libyen entwickelte sich im Zuge des „arabischen Frühlings“ (der sich eher als Renaissance der Steinzeitislamisten entpuppte) ein Aufstand gegen den lokalen Diktator und sein Regime. Umgehend wurde Gaddafi von westlichen Medien und Politikern zum blutrünstigen Tyrannen und „Irren von Tripolis“ stilisiert. Das war zwar nicht ganz falsch, hatte die meisten westlichen Staatschefs aber noch kurz davor nicht davon abgehalten, Freundlichkeiten mit Gaddafi auszutauschen und ihm kräftig die Hände zu schütteln. Nun aber wurden Interventionen gegen den alten Kumpel geplant. Nachdem die UN eine Flugverbotszone abgesegnet hatten, machten sich die Franzosen und Briten an die Umsetzung derselben. Bodentruppen des Diktators, seine Behausungen und Hauptquartiere wurden bombardiert. Da den europäischen Bombern allerdings schon nach drei Tagen die Munition ausging, mussten doch wieder nolens volens die USA ran und Gaddafi endgültig vom Thron stoßen. Damit aber zogen natürlich nicht Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in Libyen ein, sondern al-Quaida in die Hauptstadt Tripolis. Im Rest des Landes weitete sich der Bürgerkrieg aus. Heute ist das ehemals höchstentwickelte Land Afrikas Kampfgebiet zahlreicher verfeindeter Milizen, aber immerhin gibt es nun endlich eine Zentralbank. Dass sich die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung nicht an der Intervention beteiligte, sondern sich sogar dagegen aussprach, ist einer der wenigen Verdienste des Außenministers Westerwelle.

Natürlich hatte auch die Intervention in Libyen ein Nachspiel, dieses Mal in Mali. Die zahlreichen islamistischen Krieger wollten auch in anderen Regionen ihre Version vom Wort des Propheten verkünden und zogen umgehend weiter in den zentralafrikanischen Staat. Da sie in den Waffenkammern Gaddafis jede Menge Ausrüstung fanden,…

Quelle & weiter: MMnews

Die nächste Stufe der Ebola-Krise: Terrorismus

posted by diwini

05.08.2014

Kurt Nimmo

Am vergangenen Sonntag griff die Internetseite Breitbart einen Bericht der amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde Customs and Border Protection (CBP) auf, in dem es hieß, eine wachsende Zahl der Menschen, die an den Grenzen festgenommen würden, habe sich mit dem Ebola-Virus angesteckt.

ABC-Schutz-Kleidung

»Mindestens 72 Menschen aus den drei Ländern, die von dem jüngsten Ebola-Ausbruch betroffen sind, haben sich im Zeitraum Januar 2014 bis Juli 2014 entweder selbst an die Behörden gewandt oder wurden beim Versuch, illegal in die USA einzureisen, von US-Behörden festgenommen«, schrieb Breitbart. Weiter heißt es in dem vertraulichen, aber durchgesickerten Bericht, eine erhebliche Anzahl der bei Grenzübertritten festgenommenen illegalen Einwanderer stamme aus Pakistan, dem Jemen und Somalia, also aus Ländern, in denen islamische Terroristen aktiv seien.

Der texanische Gouverneur Rick Perry hob ebenfalls gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender CNN diese potenzielle Bedrohung hervor. Einige illegale Einwanderer stammten aus Ländern mit deutlichen Verbindungen zum Terrorismus, sagte er.

 

Diese gleichzeitige Betonung einer möglichen terroristischen Unterwanderung und Ebola schafft Raum für beängstigende Aussichten: einen Angriff auf die USA mit biologischen Waffen. Der Regierung liefert dies eine einmalige Chance, ihr Terror-Narrativ, das die amerikanische Innen- und Außenpolitik seit mehr als ein Jahrzehnt prägt, noch um eine Dimension zu erweitern.

Das Ebola-Virus als Waffe

Im Jahr 2013 warnte das Magazin Global Policy, die Hauszeitschrift der London School of Economics, vor einem Einsatz von Ebola als Terrorwaffe. Damals schrieb Amanda M. Teckman dort:

 

»Die Zunahme der natürlichen Ausbrüche [in Afrika], gekoppelt mit der Gefahr, dass eine Terrorgruppe Fachleute anwirbt, die sich das Virus beschaffen und es so vorbereiten, dass es als Biowaffe genutzt werden könnte, sollte die politischen Entscheidungsträger veranlassen, sich einmal das Risiko eines absichtlich herbeigeführten Ausbruchs vor Augen zu führen.«

Auch wenn es sehr komplex und unwahrscheinlich ist, Ebola in eine Waffe zu verwandeln, erklären Experten auf diesem Gebiet, es sei bereits bei Tieren zu…..

Quelle und weiterlesen: Kopp-Verlag :: Die nächste Stufe der…..