Ein wahres »Urzeitviech«

Gestern bin ich bei Flickr auf ein interessantes Foto von charlie.syme gestoßen: ein Axolotl! Das folgende Bild ist nur ein Vorgeschmack und entstammt dem Wikipedia-Artikel (das andere Bild wollte ich aus Lizenz-rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen; dieses hier ist unter CC-Lizenz veröffentlicht[mehr dazu: Klick aufs Bild]).

Axolotl

Das Bild auf Flickr ist noch wesentlich beindruckender! Lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen!! Leider sind die armen Lurche vom Aussterben bedroht. Der Bericht auf Wiki lohnt sich auch zu lesen:

Axolotl auf Wikipedia

Axolotl bei Flickr

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»Außerirdische grüne Eier« am Strand von Sydney

22.09.2014

Markus Gärtner

Helle Aufregung unter Surfern und Spaziergängern am Strand nördlich von Sydney. Am Wochenende wurden dort Tausende von schwammartigen grünen Bällchen angespült. Im Vorort Dee Why, wo die runden »Alien Eggs« − zu Deutsch, außerirdische Eier – angespült wurden, machte der sensationelle Fund wie ein Lauffeuer die Runde.

Nach Angaben der lokalen Bevölkerung wurden die faserigen runden Bälle dort zuvor noch nie gesichtet. Gerüchte über Besuch aus dem All breiteten sich in Windeseile aus.

»Vor drei Tagen waren da nur ein paar dieser Eier«, zitiert die lokale Manly Daily die Anwohnerin Jenny Zhang, »aber jetzt sind die Dinger plötzlich überall«.

Die unbekannten Strandobjekte – so viel ist sicher – wurden nach einer ungewöhnlich hohen Flut und einem besonders windigen Tag angespült.

Ansonsten sind die Wasser-UFOs (Unidentified floating objects = nicht identifizierte treibende Objekte) auch für Biologen eine Sensation.

Laut dem Meeresbiologen Alistair Poore von der biologischen Fakultät an der University of New South Wales an der Ostküste Australiens handelt es sich um eine seltene Art grüner Algen, die bislang nur ein paarmal auf dem Festland gesichtet worden sind.

Laut Poore ist es vorstellbar, dass sich die Algen bündeln und zu Bällen zusammenrollen,…

Weiter: Kopp-Verlag

52.000 Jahre alter Wald im Golf von Mexiko entdeckt

posted by diwini


Taucher haben im Golf von Mexiko einen jahrtausendealten Zypressen-Wald entdeckt. Ein Hurrikan legte offenbar die Überreste der Bäume unter einer Sedimentdecke frei. Die Wachstumsringe geben Forschern Aufschluss über die Klima-Veränderungen in der Region.

Tief unter der Meeresoberfläche fanden Taucher Bäume aus der Eiszeit.  (Foto: dpa)

Tief unter der Meeresoberfläche fanden Taucher Bäume aus der Eiszeit. (Foto: dpa)


Taucher haben einen tausende Jahre alten Zypressenwald tief im Golf von Mexiko ausfindig gemacht. Das Gebiet umfasst eine halbe Quadratmeile und war scheinbar lange Zeit von Sedimentschichten bedeckt. Vermutet wird jetzt, dass durch den Wirbelsturm Katrina im Jahr 2005 diese Ebenen abgetragen wurden.

Interessierte Forscher müssen sich aber offenbar beeilen, wenn sie den Unterwasserwald analysieren wollen. Laut Experten wird der auf 52.000 Jahre geschätzte Wald nicht lange in seinem intakten Zustand erhalten bleiben. Schon in wenigen Jahren könnten Meerestiere, die sich in Holz eingraben, den Wald komplett zerstört haben.

Eigentlich war der Wald bereits ein Jahr nach dem letzten Hurrikan in der Region bekannt. Allerdings nur von einem Mann, der diese Information bisher für sich behielt. Dieser ist Eigentümer einer Tauchschule und wurde von einem befreundeten Fischer über besonders ertragreiche Gebiete informiert, die er nach dem desaströsen Wirbelsturm ausfindig gemacht hatte. Der Fischer wollte wissen, ob sich etwas Besonderes an dieser Stelle unter der Wasseroberfläche befindet. Deshalb erzählte er dem Taucher davon und dieser…

Weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

400 Jahre alte Pflanzen werden zum Leben erweckt

posted by diwini

 

Die Klimaerwärmung macht auch vor der kanadischen Arktis nicht halt. Das Eis schmilzt dort etwa drei bis vier Meter pro Jahr seit 2004. Dabei sind jetzt grünliche Flecken entdeckt worden. Eine genauere Untersuchung ergab: Es handelt sich um lebende Pflanzen.

In der Arktis gibt es Pflanzensorten, die seit Jahren im eingefrorenen Zustand verweilen. (Foto: dpa)

 

Dieses Moos befand sich über 400 Jahre lang im Eis der Arktis. (Foto: dpa)

 

Ein Stück zum Leben wieder erwecktes Moos soll sich im gefrorenen Zustand seit der letzten kleinen Eiszeit befunden haben. Diese fand zwischen 1550 und 1850 statt. Inzwischen gehen die Gletscher zurück und geben neues Land frei. Die Pflanzen, die zuletzt im Mittelalter wuchsen, sind zu neuem Leben erwacht.

Wissenschaftler der University of Alberta, die den Fund im kanadisch-arktischen Gebiet gemacht haben, konnten die grüne Tönung als Byrophyten identifizieren.

Bei der Pflanze gibt es einen gewaltigen Unterschied zu unserem heutigen Moos: Sie hat keine Gefäße, mit denen sie Flüssigkeiten transportieren kann. Es wäre auch kein Wunder, wenn sie ihren Winterschlaf beibehalten würde, so die Forscherin Dr. Catherine La Farge. Sie war wie betäubt, als sie feststellte, dass die Pflanzen nach 400 Jahren unter dem Eis anfingen zu sprießen.

Natürlich wurden Teile des Mooses zu Forschungszwecken mitgenommen. „Unter Laborbedingungen blühen sie richtig auf,“ schwärmt Dr. La Farge. „Als wir uns das Moos im Labor genauer ansahen, hatten einige Stämme seitliche Zweige gebildet. Das sagte mir, dass diese Jungs sich im Freien bereits regenerieren und das war für mich unfassbar.“

Der Fund wurde bei einem Treffen der National Academy of Science vorgestellt. Wissenschaftler sollen jetzt herausfinden, wie bestimmte Ökosysteme während zyklischen Eiszeiten überleben konnten. Dabei ist das Moos der kanadischen Arktis kein Unikat. Inzwischen sind auch einige andere Organismen aufgewacht, die dato kein Wissenschaftler unserer Zeit gesehen hatte. Dazu zählen insbesondere grüne terrestrische Algen sowie Cyanobaktieren, also Blaualgen.

Somit beschränkte sich die Reanimierung von eingefrorenen Lebewesen vorerst nur auf Algen. Dank der neuen Entdeckung, die bei den Berichten der Nationalen Akademie für Wissenschaften publiziert wurde, gehören jetzt auch Moospflanzen in die Kategorie der wieder erweckten Arten, berichtet das Physiker-Portal PNAS.

Zumindest eine Erkenntnis haben die Forscher bereits gewonnen. Die Pflanzen, die zu sehen sind, wenn Gletscher sich zurückziehen, werden nicht eingeschleppt. Sie waren bereits dort,…

Quelle & weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten