Gekaufte Journalisten: Der Ritterschlag

01.10.2014

Redaktion

Lange haben die deutschsprachigen Medien zum Erfolg des neuen Sachbuchbestsellers Gekaufte Journalisten geschwiegen. Nun haben sich Bild-Chef Kai Diekmann und der früher für die Wirtschaft bei der FAZ verantwortliche Redakteur Dr. Krause zu Wort gemeldet. Auch der SWR und viele weitere trauen sich nun ganz vorsichtig aus der Deckung hervor.

Dr. Klaus Peter Krause ist eine Legende in den heiligen Hallen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der 1936 in Rostock geborene Mann (sein Vater war Rechtsanwalt und Notar, die Mutter Sportlehrerin) floh 1945 erst nach Schwerin, 1946 dann von Schwerin nach Lübeck. Er absolvierte später eine kaufmännische Lehre als Industriekaufmann und studierte Wirtschaftswissenschaften in Kiel und Marburg. Der Diplom-Volkswirt mit Promotion zum Dr. rer. pol ging dann sofort zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

Dort war er Wirtschaftsredakteur von 1966 bis Ende 2001, davon seit 1991 knapp elf Jahre verantwortlich für die FAZ- Wirtschaftsberichterstattung. Daneben von 1994 bis Ende 2003 auch Geschäftsführer der FAZIT-Stiftung, die die Mehrheit an der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und der Frankfurter Societäts-Druckerei hält. Er ist nach 37 Jahren bei der FAZ pensioniert und gilt im Hause FAZ als eine der großen Legenden des Unternehmens.

Dr. Krause hat vor wenigen Tagen das Sachbuch Gekaufte Journalisten gelesen. Er kennt den Autor Udo Ulfkotte schon viele Jahre. Und er kennt die FAZ noch länger als Ulfkotte. Dr. Krause hat das Buch jetzt in Die Freie Welt ausführlich besprochen. Manche Aussagen findet Dr. Krause polemisch, an anderen Stellen wundert er sich über die platte Heftigkeit. Was also hält der FAZ-Insider Dr. Krause von Gekaufte Journalisten? Er schreibt:

 

So mancher Leser mag sich fragen: Stimmt denn das alles, was ihm Ulfkotte enthüllt? Nun, er nennt Namen, Firmen, Zeit und Orte, und sein Buch ist gespickt mit einer Fülle von Quellenangaben in den 575 Fußnoten, die am Ende des Buches kapitelweise zusammengefasst sind und die man sich daher, etwas lästig, erblättern muss. Ohnehin ist Ulfkotte erfahren genug, um rechtliches Glatteis zu vermeiden und die nötige Sorgfalt walten zu lassen: »Auch wenn nur eine winzige Kleinigkeit nicht stimmt, wird man mich verklagen.« Und er rühmt sich »mit jenem journalistischen Ritterschlag«, den man nur bekomme, wenn man in der Vergangenheit ganz sicher die Wahrheit berichtet habe: »Hausdurchsuchungen wegen des Verdachts auf Geheimnisverrat.« Die nämlich bekomme man nicht, wenn man lüge. Die bekomme man, wenn man etwas mitteile, was die Bevölkerung nicht erfahren solle. (…)

Ulfkotte fühlt sich verpflichtet, Dinge aufzudecken, die andere nicht sehen, nicht sehen wollen oder um sie herumschleichen wie um einen zu heißen Brei. Mancher mag über den sprachlichen Duktus, über die plakative Schreibe, die starken Worte, die Zuspitzungen, das teilweise Egozentrische, den alarmistischen Titel des Buches die Nase rümpfen und eine gesetztere Sprache vorziehen, zum Beispiel die eines Thilo Sarrazin. Solche Distanzierung läuft leicht auf den Vorwurf hinaus, nicht seriös genug zu sein. Doch Ulfkotte schreibt journalistische Bücher, keine akademischen Abhandlungen.

Und dann bekennt Ex-FAZ-Mann Dr. Krause, dass…

Weiter: Kopp-Verlag

Ostukraine: 23 Festnahmen bei „Friedensmarsch“ in Charkow

RIA NovostiOstukraine: 23 Festnahmen bei „Friedensmarsch“ in Charkow (Archivbild)Ostukraine: 23 Festnahmen bei „Friedensmarsch“ in Charkow

14:58 27/09/2014 Die ukrainischen Sicherheitskräfte haben am Samstag in Charkow im Osten des Landes 23 Teilnehmer eines von den Behörden nicht genehmigten „Friedensmarsches“ festgenommen. Das teilte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow in Kiew mit.>>

Die GANZE Wahrheit

Kommt ein Mann in eine Buchhandlung und fragt nach einem Buch, in dem die ganze Wahrheit steht. Der Händler weist auf die Ausstellung:
“Das ist ein sehr wahres Buch, Preis € 20,–”
Der Kunde fragt, ob es denn auch ein Werk gebe, das noch mehr Wahrheit enthielte, worauf ein Exemplar unter der Theke hervorkommt:
“Dieses Buch enthält sehr viel Wahrheit, Preis € 100,–!”
Der Mann ist interessiert, fragt aber weiter:
“Gibt es denn nicht ein Buch, in dem die GANZE Wahrheit steht?”
“Aha, Sie wollen es also ganz genau wissen! Folgen Sie mir!”
Im Keller angekommen, öffnet…

Weiter auf Geschichtsrevision

Ebola-Todeslager in Liberia: Opfer sollen festgenommen und gewaltsam aus ihren Wohnungen geholt werden

25.09.2014

Mike Adams

Wie die Washington Post meldet, hat die Weltgesundheitsorganisation ein Programm angekündigt, wonach Ebola-Opfer in Liberia festgenommen und in »Ebola-Todeslager« gebracht werden sollen, um sie von ihren Familien zu isolieren. Man nennt sie zwar nicht »Ebola-Todeslager« – die Einrichtungen heißen offiziell ganz harmlos »Gemeinde-Behandlungszentren«, – doch ihr Zweck besteht darin, »Infizierte aus ihren Wohnungen zu holen und in Ad-Hoc-Zentren zu bringen, wo sie eine rudimentäre Behandlung erhalten«, heißt es in der Post.

Aus dem Zusammenhang der Berichte ist offensichtlich, dass die Verlegung der Ebola-Opfer in diese Zentren nicht freiwillig sein wird. Mit anderen Worten: Wer sich weigert, wird einfach verhaftet und zwangsweise verlegt. Berichten zufolge ist geplant, in ganz Liberia insgesamt 70 solcher Zentren mit jeweils 15 bis 30 Betten einzurichten. Insgesamt sollen in diesen Einrichtungen 1.500 Ebola-Patienten behandelt werden. Doch bei einer Pandemie, die die US-Seuchenschutzbehörde CDC jetzt vorhersagt, könnte die Zahl der Fälle »… bis Ende Januar auf 550.000 bis 1,4 Millionen steigen«, berichtet US Today.

Anders ausgedrückt: Es wird vermutlich 1.000-mal mehr Ebola-Opfer geben als Krankenhausbetten. Es ist schwer vorstellbar, wie ein Krankenhausbett für 1.000 infizierte Ebola-Opfer helfen soll, die Ausbreitung der Viruspandemie einzudämmen. Auch das Bemühen des US-Militärs, »in ganz Liberia Einrichtungen für 1.700 Ebola-Patienten zu errichten«, wie die Washington Post meldet, ist nichts weiter als ein öffentlichkeitswirksames Manöver, um den Anschein zu erwecken, die US-Regierung »tue etwas«, um die Krankheit zu stoppen.

Alles läuft wie ein Uhrwerk: Medizinischer Ausnahmezustand, Todeslager und Zwangsimpfungen

All diese Taktiken zur Eindämmung des Ausbruchs – Ebola-Todeslager, Zwangsquarantäne und medizinischer Ausnahmezustand – werden auch in den Vereinigten Staaten zur Anwendung kommen, falls Ebola ins Land eingeschleppt wird. Der Extra-Bonus für die Amerikaner wird darin bestehen, dass all diese Taktiken von einer hochgradig militarisierten Polizei und bewaffnetem Personal des Heimatschutzministeriums angewendet werden, die mittlerweile die Straßen Amerikas als ihr Schlachtfeld betrachten.

Dennoch leben fast alle Amerikaner einfach weiter in ihrer komfortablen Traumwelt und kümmern sich nicht darum, dass ein potenziell globaler Killer gerade auf einem anderen Kontinent außer Kontrolle gerät. Trotz der besten Anstrengungen der Länder der Welt hat bisher nichts die Verbreitung von Ebola aufhalten können, und die monopolistischen Praktiken der Pharmaindustrie sorgen dafür, dass niemand Zugang zu natürlichen Mitteln erhält, die sich als lebensrettend erweisen könnten: kolloidales Silber, chinesische Heilpflanzen, ätherische Öle, Kräuterextrakte und Ernährungstherapien.

Regierungen auf der ganzen Welt verleugnen das tatsächliche Ausmaß des Ebola-Ausbruchs

Sogar die New York Times berichtet jetzt, dass die Zahl der Ebola-Opfer viel größer ist, als die betroffenen Regierungen eingestehen. Auf den Friedhöfen stapeln sich Leichen, aber Regierungsvertreter rechnen nur einen Bruchteil der Todesfälle der Ebola-Epidemie zu. »… Wie die Unterlagen des Friedhofs zeigen, könnte die Herausforderung, vor der die Regierung steht, von einer ganz anderen Größenordnung sein als ursprünglich angenommen«, berichtet die Times. »Internationale Experten hatten keine Erklärung für die offenkundige Diskrepanz zwischen der von der Regierung angegebenen Opferzahl und der Statistik der Friedhofsangestellten.«

Wie die Zeitung weiter berichtet, sind die meisten Leichname, die beerdigt werden müssen, die von jungen, vorher gesunden Menschen, ein eindeutiger Hinweis darauf, dass eine Pandemie die Ursache des frühen Todes ist:

Die Mehrzahl der in letzter Zeit bei dem Friedhof gezählten Toten waren junge Menschen – junge Erwachsene, Menschen mittleren Alters oder Kinder – nur wenige Ältere fanden sich auf der Liste. Außerdem gab es viele der Todesfälle in einem eng begrenzten Gebiet, manchmal im selben Haus, sodass von einer virulenten Infektion ausgegangen werden muss.

Wie soll der Ausbruch jemals eingedämmt werden, wenn eine Million Menschen infiziert sind?

Wenn die CDC jetzt von 550.000 bis 1,4 Millionen möglichen Ebola-Fällen bis Januar spricht, frage ich mich, wie jemand in der medizinischen Welt erwarten kann, dieser Ausbruch ließe sich auf den afrikanischen Kontinent beschränken.

Wie können eine Million Menschen mit Ebola infiziert werden, ohne dass ein Einziger von ihnen außer Landes reist und in Europa oder im Nahen Osten andere infiziert?

Wie können 3.000 amerikanische Soldaten in Afrika tätig sein, ohne dass sich ein Einziger an Ebola ansteckt und die Krankheit in die USA einschleppt? Es ist nur schwer vorstellbar, dass dieser Ausbruch auf Afrika beschränkt bleibt, wenn es erst einmal mehrere 100.000 Infektionen gibt – ein Szenario, das laut einer Schätzung der CDC bereits vor Ende 2014 Wirklichkeit werden könnte.

Genau der Faktor, der in Afrika zu der explosionsartigen Verbreitung von Ebola geführt hat – die hohe Bevölkerungsdichte – besteht…

Weiter: Kopp-Verlag

 

Hepatitis: So zwingen Ausländer unsere Krankenkassen in die Knie

25.09.2014

Udo Ulfkotte

Innerhalb von fünf Jahren zahlen deutsche Beitragszahler der Krankenkassen 13 Milliarden Euro für die Behandlung meist zugewanderter Hepatitis-C-Infizierter. Es ist eines der größten und teuersten Tabuthemen in diesem Land.

 

»Wir übernehmen Verantwortung für die Ausgaben im Gesundheitswesen. Dazu sind wir bereit, neue Lösungen zu suchen und zu akzeptieren, die zu besserer Patientenversorgung beitragen.« Mit solchen und ähnlich schwulstigen Gutmensch-Einlull-Worthülsen tönt der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) auf seiner Internetseite unter den sogenannten »Grundsätzen«.

Da ist unter anderem die Rede vom Beitrag der Industrie für das Gemeinwohl und vom Respekt, den man als Industrie gegenüber den Anliegen aller Beteiligten im Gesundheitswesen empfinde. Und mit Stolz in der Brust und einer mühevoll herausgepressten Krokodilsträne im Auge berichtet die oberste deutsche Lobbyvereinigung aller global agierenden Pharmakonzerne von ihrem Engagement bei dem die Gewinne angeblich nicht im Vordergrund stehen.Das ist Heuchelei.
Seit einigen Monaten zeigen…

Weiter: Kopp-Verlag

Russland fordert nach Leichenfunden mit Anzeichen für Hinrichtungen und Enthauptungen in der Ukraine internationale Untersuchung

25.09.2014

Redaktion

Nachdem im Umfeld der Siedlung Kommunar in der Region Donezk 60 Kilometer von Donzek entfernt auf dem Gelände eines Bergwerks zahlreiche Leichen mit Anzeichen von Hinrichtungen gefunden worden waren, fordert Russland nun eine internationale Untersuchung der Angelegenheit. An der Fundstelle waren zwei Tage zuvor Einheiten der ukrainischen Nationalgarde stationiert. Die Gräber waren am Montag und Dienstag von Selbstverteidigungskräften entdeckt worden.

Der Vorsitzende des Präsidialen Menschenrechtsrats Russlands, Michail Fedotow, forderte die Behörden auf, alles zu unternehmen, um eine »unabhängige internationale Untersuchung« zu gewährleisten und »internationalen Menschenrechtsaktivisten und Journalisten« Zugang zu den Fundstellen im Osten der Ukraine zu gewähren.

Diese Verbrechen, so bemerkte Fedotow, dürften »nicht ungesühnt« bleiben. Er schloss nicht aus, dass auch noch an anderen Stellen Gräber gefunden werden könnten, da die massenweise Tötung auch von Zivilisten eine traurige »Realität heutigen Kriegsgeschehens« sei. Auch in den militärischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem früheren Jugoslawien seien ähnliche Verbrechen verübt worden.

Bisher wurden vier Leichen exhumiert. Bei drei von ihnen handelte es sich um Frauenleichen. Ihre Hände waren gefesselt, und zumindest eine der Leichen war enthauptet worden, berichteten die Selbstverteidigungskräfte. Zwei Leichen wurden am Montag, und zwei weitere am Dienstag entdeckt. Nach Ansicht der Selbstverteidigungskräfte sei mit noch anderen Gräbern in dem Gebiet zu rechnen.

»Sie stammen aus Kommunar, das gerade erst von den Selbstverteidigungskräften befreit worden ist. Man erzählte mir, dass die Frauen vermisst wurden, und hier haben wir nun vier Leichen gefunden. Es ist schwer abzusehen, wie viele weitere Leichen wir noch finden werden«, erklärte ein Kämpfer der Selbstverteidigungskräfte mit dem Spitznamen »Angel« gegenüber Russia Today, »Die friedliche ukrainische Armee war hier herangerückt und ›befreite‹ sie, ich verstehe nicht, von was die ukrainischen Streitkräfte sie befreit haben. Diese Frauen sind unter schrecklichen Umständen gestorben«, fügte sein Kamerad Alabai hinzu.

Vertreter der Selbstverteidigungskräfte erklärten, in der Nähe des Bergwerkes, das von den ukrainischen Streitkräften wenige Tage zuvor aufgegeben worden war,…

Weiter: Kopp-Verlag

 

Warum die Ice Bucket Challenge nicht cool ist

posted by diwini


 

eiswasser2

Ärzteverein warnt vor Unterstützung grausamer Tierversuche der ALS-Forschung

Promis, Politiker und auch ganz normale Leute – alle schütten sich derzeit Eiswasser über den Kopf und spenden für eine Organisation in den USA, die die Erforschung einer seltenen Nervenkrankheit unterstützt. Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass sie damit grausame und sinnlose Tierversuche finanzieren. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche bittet alle Eiswassernominierten, nicht an die ALS Association zu spenden.

Bis vor wenigen Tagen den meisten Menschen sicherlich noch völlig unbekannt, ist die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) dank des originellen und sich lauffeuerartig im Netz verbreitenden Spendenaufrufs derzeit in aller Munde. Ist man nominiert, muss man sich entweder einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten oder an die ALS Association spenden. Viele Promis lassen sich nicht lumpen und tun beides – für den vermeintlich guten Zweck. Mittlerweile sind 80 Millionen Dollar Spendengelder zusammen gekommen, und täglich werden es mehr.

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche mit ihren rund 1.400 Mitgliedern warnt, dass mit der gut gemeinten Aktion grausame und sinnlose Tierversuche finanziert werden.

„Die ALS-Gesellschaft macht keinen Hehl daraus, bei ihren Forschungen auf „Tiermodelle“ zu setzen, wie es im lebensverachtenden Jargon der Tierexperimentatoren heißt“, weiß Dr. med. vet. Corina Gericke, Vorstandsmitglied der Ärzte gegen Tierversuche. Hauptsächlich werden genmanipulierte Mäuse und Ratten verwendet, die durch Ausschalten eines Gens ähnliche Symptome aufweisen wie ALS-Patienten. Die Tiere leiden an fortschreitenden Lähmungen und sterben qualvoll.

„Dabei ist seit Jahren bekannt, dass Tierversuche für die ALS-Forschung ein völliger Fehlgriff sind“, erklärt Tierärztin Gericke.

Trotz jahrelanger Tierversuchsforschung sind bislang nur ein Dutzend Wirkstoffe, die bei Mäusen die Symptome linderten, in klinischen Studien am Menschen getestet worden. Alle – bis auf einen – versagten vollständig, und der eine Wirkstoff hat für ALS-Patienten nur einen marginalen Nutzen. Beispielsweise verlängert Lithium die Überlebenszeit von SOD1-Mäusen, einer häufig verwendeten Linie, um 30 Tage. Bei drei separaten klinischen Studien mit Hunderten Patienten und Kosten von 100 Millionen Dollar kam heraus, dass Lithium keinerlei therapeutischen Effekt hatte.

Die Ärztevereinigung warnt seit langem vor den Gefahren des Tierversuchs, denn schon gesunde Tiere und Menschen unterscheiden sich in ihrer Reaktion auf Substanzen wesentlich. Bei der ALS-Forschung werden künstlich durch Genmanipulation geschädigte Tiere verwendet, die das komplexe Krankheitsbild beim Menschen nicht abbilden können. So stirbt die häufig verwendete Maus-Mutante TDP 43 an Darmverschluss, weil ihr Darm gelähmt wird und nicht an Muskelschwund wie die menschlichen Patienten. „Die Übertragung von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen ist reine Spekulation“, ist sich die Tierärztin sicher.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zufolge 92 % der potentiellen Medikamente, die sich im Tierversuch als wirksam und sicher erwiesen haben, durch die klinische Prüfung fallen, weil sie gar nicht oder anders wirken oder aber schädlich für den Menschen sind.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert alle Eiswassernominierten auf, nicht an die ALS Association zu spenden, um sich nicht mitschuldig zu machen an deren leidvollen und unsinnigen Tierversuchen. Gleichzeitig fordert sie den ALS-Verband auf, die Forschung an Tieren umgehend einzustellen und die Spendengelder für tierversuchsfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen und Biochips einzusetzen. Nur so kann die ALS-Forschung zu Fortschritten kommen.

Ausführliche Stellungnahme mit Quellenangaben: Tierversuche in der ALS-Forschung


Quelle:

Carl Bildt’s Millions

posted by diwini


Sweden’s MFA propagated for an invasion of Iraq and profited by it. From 2007.

BAGHDAD (Rixstep) — Carl Bildt made millions off the US invasion of Iraq. He sat on the board of directors of investment company Legg Mason, managing huge financial holdings in the US weapons industry, and at the same time was a lobbyist for weapons giant Lockheed Martin.

All the while he was also hired by US NGO ‚CLI‚ to ’sell‘ the invasion to the world.

‚It’s quite remarkable that Sweden’s minister for foreign affairs was lobbying for the US invasion of Iraq, and also profiting personally from that invasion‘, says Rolf Lindahl, political secretary for the Swedish Peace and Arbitration Society (Svenska Freds).

Legg Mason & Lockheed Martin

On 17 September 2002, Carl Bildt takes a seat on the board of directors of Legg Mason, one of the biggest asset managers in the US, with a significant part of their portfolio placed in hi-tech. Bildt goes straight for Legg Mason’s stock options plans.

Three months later, Bildt is recruited into the Committee for the Liberation of Iraq (CLI) by Randy Scheunemann. Bildt later tries to pretend otherwise, but Scheunemann and others at the CLI make it clear that Bildt knew his job was to ’sell‘ the US invasion to the world around. Bildt’s article for the CEPS/IISS European Security Forum attempts to justify – preemptive military strikes.

The present debate about the legitimacy of preemptive military action was triggered by the new National Security Strategy of the United States and it has been fuelled by the discussion concerning the legitimacy of taking armed action against Iraq. Thus, I will focus this paper primarily on the questions of the preemptive use of military force that were brought to the forefront of the international debate through this.

The chairman of CLI at the time is Bruce P Jackson, whose preceding post was head of strategic planning at weapons giant Lockheed Martin, one of Legg Mason’s main investments. There’s a lot of money riding on the US invasion of Iraq. Should the US finally invade, Lockheed Martin stand to win contracts for $1 billion.

 

Bombs Over Baghdad

Bombs rained with shock and awe over the Iraqi capital starting on 19 March 2003; Lockheed Martin’s stock value more than doubled in two years, from $45 to over $100, warranting its listing as one of Legg Mason’s most successful investments. Legg Mason analyst William Loomis admitted that the invasion was a big boost for the entire US hi-tech industry. ‚The increase is the largest we’ve seen in 20 years‘, he said. This in turn led to a spike in Legg Mason stock, and thereby even the portfolio of Carl Bildt, valued at the time at $1.78 million.

‚Carl Bildt’s connections with the US military industrial complex are troublesome: it doesn’t look good when Sweden’s minister for foreign affairs is actively promoting the invasion of a sovereign country that both the Swedish parliament and the Swedish cabinet condemned as a crime against humanity‘, says Rolf Lindahl.

20140502,00,00
Carl Bildt’s Millions: line in red is Legg Mason stock, line in blue Lockheed Martin.

Quelle & mehr: Rixstep

Our Foolhardy Carl Bildt: Rixstep

Ukraine: Verhandlungsführer und General sachlich zur Lage

posted by diwini


Montag, 25. August 2014

Der ukrainische General Ruban, Verhandlungsführer, über die Situation in der Ukraine 
Liebe Leser,
es ist müßig sich über die russophobe kindische Hetze im Mainstream täglich aufzuregen. Atai, Lielischkies, Brössel, Virnich haben als Comicfiguren sogar Psaki rechts überholt. Die Atlantiker bei Spiegel/BILD, Focus, SZ machen sich lächerlich so gut sie können. Die letzten Mitläufer vor der Glotze sind eh nicht von der Realität zu überzeugen.

 

Wenden wir uns deshalb den in Deutschland unterdrückten Informationen der Insider zu.
Deutsche Leser haben mir die Übersetzung des Interviews des ukrainischen Generals Ruban zugesandt, mit der bitte um Veröffentlichung. (engl. Übersetzung hier)
Die Aussagen von General Ruban sind in vielerlei Hinsicht interessant.
Sie werfen ein Licht auf die Schrecken des Krieges in der Ukraine, die der deutsche Mainstream verschweigt. Er schildert nüchtern die Situation aus der Sicht eines emotional nicht involvierten Profis.
Unter den Ereignissen um die Mörder vom Maidan und MH17 ist seine Aussage von der „Dritten Seite“ nicht unerheblich.
Mein Favorit unter seinen zahleichenen bemerkenswerten Aussagen. Die Soldatenmutter „… hätte nicht gedankenlos zustimmen sollen. Das nächste Mal wird sie mit dem Herzen stimmen, mit der Berücksichtigung des Erlebten. Und der Sohn wird seine Regierung richtig wählen.“ 

General Ruban über die Kämpfer im Osten der Ukraine: Dort sind Menschen, mit denen wir auf dem Maidan zusammen standen.
Der Generaloberst Wladimir Ruban beschäftigt sich seit über 3 Monaten mit der Befreiung von Menschen, die im Osten der Ukraine gefangengenommen wurden. Vor kurzem gründete er ein spezielles Zentrum, wohin sich alle Menschen wenden können, deren Angehörige zu Geiseln geworden sind.
Ruban wurde für viele zu einer Legende. Er ist der einzige professionelle Verhandlungsführer in der Ukraine, der, wie man sagt, sogar vom „Bes“ – dem Feldkommandeur der VRD Igor Besler – bewundert wird. Das war der Ruban, der es geschafft hat, bessere Bedingungen auszuhandeln, und danach sogar 17 Personen aus der Gefangenschaft herauszuholen – Militärangehörige der 72. und 25. Brigade – sowie einige Zivilisten, darunter Wasilij Budik, der im Mai von Besler demonstrativ „erschossen“ wurde. (Anmerkung: Es wurde von Besler-Gruppe die Nachricht generiert – vielleicht sogar ein Video – dass er erschossen wurde. Alle ukrainischen Soldaten glauben das. Aber in Wirklichkeit konnte er ausgetauscht werden.)
General Ruban lächelt selten. Er sieht aus wie ein Mensch, der Nerven aus Stahl hat und sich absolut beherrschen kann. Es ist unmöglich, ihn zu knacken. Es scheint, als wäre in seinem Kopf ein Plan für viele Schritte voraus berechnet, und jede seiner Antworten nur die Spitze des Eisbergs.
Die Korrespondentin der „Ukrainischen Prawda“ sprach mit dem General darüber, was mit den Gefangenen passiert, über den Humanismus der Lösegeldzahlung und darüber, wer auf dem Territorium der östlichen Ukraine kämpft.
Wie viele Menschen haben sie schon befreit?
Mehr als hundert. Wir haben aufgehört zu zählen.
Und wie viele Anrufe kriegen sie täglich von Menschen, die nach den Vermissten suchen?
Ca. dreihundert.
Beantworten sie selbst die Anrufe?
Nein, wir haben eine Abteilung, in der Fachleute die Anrufe beantworten. Früher hat sich das Offizierskorps mit der Befreiung der Geiseln beschäftigt – zehn Menschen, die die Informationen sammelten – es gab aber keine Systematisierung.
Wie ist jetzt ihre Rolle in dieser Struktur? Ich weiß, dass sie der einzige professionelle Verhandler sind und alles von ihnen abhängt. Es begann eigentlich alles mit ihnen. Wie wird es jetzt funktionieren?
Es wird genau so funktionieren. Ich leite dieses Zentrum.
Aber alles basiert auf ihrer Autorität..?
Es gibt keine andere Möglichkeit dort, hinter der Frontlinie. Alles fußt tatsächlich auf der Autorität einer Person. Wenn die Person das Wort hält, dann arbeitet man mit ihr. Wenn nicht, dann äußert man das Misstrauen.
Die Menschen, die mit ihnen im Zentrum arbeiten, wird ihnen dort auch vertraut? Arbeiten sie autonom?
Nein. Jede Verhandlung führe ich persönlich. Es gibt ein Codewort, dessen Akzeptanz gilt, als hätten wir uns die Hand gegeben, und jetzt beginnt die Arbeit. Das ist ein Offizierswort. Wenn ich ein Offizierswort gebe, dann gilt die Abmachung. Die andere Seite weiß, dass ich und die Offiziere alles Mögliche machen werden, um unser Wort zu halten. Unabhängig von den Umständen. Das Wort kann von uns nicht gebrochen werden.
Das ist doch ein Riesenvolumen an Arbeit. Und in der letzten Zeit gibt es immer mehr Gefangene…
Ja, viel mehr. Es wird aber auch von der Administration des Präsidenten die Arbeit gemacht, und der Präsident persönlich versteht auch die Notwendigkeit dieser Arbeit, als auch der Sicherheitsdienst [SBU] und das Verteidigungsministerium. Sie haben gesehen, dass man so arbeiten kann. Sie haben den Nutzen dieser Arbeit gesehen.
Haben sie früher keinen Nutzen gesehen?
Sie haben ihn nicht gänzlich verstanden. Es brauchte einige Zeit. Das sind doch im Großen und Ganzen neue Menschen. Neuer Verteidigungsminister, neue Administration des Präsidenten, neuer Präsident.
Nichtsdestotrotz, das Problem entstand schon in März auf der Krim. Damals mussten die Freiwilligen, die Journalisten diese Arbeit machen. Wir reisten und versuchten die Menschen zu befreien. Das war nicht einfach, weil wir nicht vorbereitet waren, und sicher machten wir auch manches falsch. Damals gab es wirklich keinen einzigen Menschen, der in dieser Rolle auftreten konnte.
Bei uns in der SBU-Akademie gab es einen Lehrstuhl, der die Verhandler vorbereitete. Ich weiß nicht, wo sie sind. Niemand weiß es. Bei der Polizei gibt es… (er korrigiert sich selbst – Komm.) muss es geben, eine Spezialabteilung für Bearbeitung von Geiselnahmen und für Verhandlungen unter diesen komplizierten Bedingungen. Möglicherweise gab es keine Notwendigkeit und so gibt es diese Spezialisten nicht.
Das heißt, diese Menschen wurden vorbereitet, aber immer noch gibt es keine solche Struktur?
Möglicherweise gibt es sie, aber sie versteckt sich gut.
Und wir sehen auch keine Ergebnisse ihrer Arbeit.
Ja, weil wir sie nicht finden können. Jetzt gibt es aber ein gutes Ergebnis, da beide Seiten verstanden haben, dass befreit werden muss. Es löst nebenbei viele Aufgaben: wie die Unterbringung der Gefangenen. Wenn die Menschen befreit werden, sehe ich sie mir an. Ich bringe Menschen von dieser Seite, und wir betrachten kritisch, wie die Gefangenen gehalten werden.
Wir haben ausgehandelt, dass mit Gefangenen befriedigend umgegangen wird. Es begann damit, dass sie nicht barfuß übergeben werden, dass sie irgendwelche Schuhe kriegen. Dann prüften wir schon die Bedingungen der Unterbringung, wer bekam zu essen, wer nicht. Wir haben ausgemacht: sie müssen zu Essen kriegen.
Dann – die medizinische Versorgung. Die Gefangenen, die medizinische Versorgung brauchen, bekommen sie auf beiden Seiten. In Lugansk war mal Folgendes: um einem Offizier den Arm zu retten, haben die Ärzte empfohlen, ihn sofort zu hospitalisieren. Es begann der Gangrän (Nekrose, HB), ein komplizierter medizinischer Eingriff war nötig. Ich schaffte es nicht, aus Kiew zu kommen, um ihn schnellstmöglich zu transportieren, also wurde er nach Russland gebracht. Das Leben eines Menschen, eines Gefangenen, wurde gerettet.
Wurde er danach zurück gebracht?
Er wurde noch nicht zurück gebracht. Dort ist ein komplizierter medizinischer Eingriff nötig, langfristige Behandlung. Ich weiß nicht, wie sein weiteres Schicksal sein wird, ob er zurückgebracht wird oder nicht, aber das Wichtigste ist, dass die Gefangenen nicht erschossen werden – sie werden vorbereitet für einen Austausch.
Es gibt doch verschiedene Arten von Gefangenen. Es gibt gefangene Zivilisten, es gibt Militärangehörige. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Geiseln genommen werden. Mit vielen will man einfach Geld rausschlagen. Wie arbeiten sie mit den Banden, die die Menschen für Profit gefangen nehmen, die keinen Austausch wollen?
Man muss Geld suchen und diese Menschen frei kaufen.
Aber nach den internationalen Prinzipien ist es nicht ganz human, denn für dieses Geld kaufen sie dann Waffen, mit dem sie dann weiter Menschen töten…
Hier muss man die Erfahrung von Israel nutzen. Israel führt keine Verhandlungen mit den Terroristen, in ähnlichen Situationen kaufen sie niemanden frei. Sie haben lange Zeit damit angegeben. Jetzt haben sie den Fehler dieser Taktik verstanden und haben ein Verhandlungszentrum gegründet, wo verschiedene Situationen betrachtet werden, wie Gefangene befreit werden können, darunter auch das Freikaufen. Diese Variante muss als Sicherung bleiben.
Wenn seitens derjenigen, die sie festhalten, eine Positionsverhandlung so ist – sie sagen, dass sie Menschen nur für Geld frei geben – dann muss man den Kontakt aufrechterhalten und mit Geld arbeiten.
Aber wenn sie auch nur irgendwie der Leitung der Republiken Donezk und Lugansk unterstehen, dann finde ich diese Gefangenen, trete in die Verhandlung ein, melde das der Leitung. Diese gibt jene Gefangenen selbst frei, sie tauschen sie aus und zerstören damit das Schema des Menschenhandels. Wir haben gleich ausgemacht, dass wir die Menschen nicht für das Geld kaufen und nicht handeln. Wir haben diese Möglichkeit.“

Menschen auf beiden Seiten befreien
„Welchen Vorteil hat damit die Leitung der VRD und VRL?
Sie zeigen damit die Fürsorge für ihre Menschen, die gefangengenommen wurden oder in Gefängnissen gehalten werden – genauso ein Vorteil, wie ihn der Präsident hat [der Ukraine – Autor]. Er zeigt damit die Fürsorge für seine Bürger. Das ist richtig. Die Wähler haben ihm das Vertrauen geschenkt, sie befinden sich in Gefangenschaft, und er muss sie da rausholen. Genauso verhält sich die Lugansk- und Donezk-Seite gegenüber ihren Mitkämpfern. Sie haben überhaupt die Idee alle ihre Leute zu befreien. Das ist normal, das ist menschlich.
Ist es möglich?
Ja, das ist möglich.
Das heißt, das Endziel ist – alle zu befreien?
Das ist das Maximal-Ziel. Meine Arbeit ist, alle Menschen auf allen Seiten zu befreien.
Erklären sie mir, was ist der Unterschied und die Schwierigkeit mit der Befreiung der Kriegsgefangenen und der Zivilisten. Wie ich verstehe, ist es mit den Zivilisten komplizierter?
Es gibt keinen wesentlichen Unterschied. Es gab mal eine Zeit, als es mehr Zivilisten unter den Gefangenen gab. Mit den Kriegsgefangenen ist es einfacher, weil es zu den Militärangehörigen keine Fragen gibt, man geht und befreit. Wenn der Gefangene ein Zivilist ist, muss ich überprüfen, ob es sich lohnt, diesen Menschen zu befreien, oder ihn auszutauschen, oder muss die Gegenseite überredet werden, ihn einfach freizulassen.
Vor kurzem rief die Ehefrau eines Gefangenen an und erzählte, dass drei Mähdrescherführer abends durch eine Straßensperre nach Hause gingen. Sie wurden für Aufklärer gehalten und wurden verhört. Jedem wurde ein Knie durchschossen. In der Gefangenschaft mit einem durchschossenen Knie sind viele damit einverstanden, ein „Aufklärer zu sein“. Sogar die Einheimischen.
Sogar ohne durchschossene Knie…
Ja, sogar ohne durchschossene. Es wurde also geklärt, dass es einfache Mähdrescherführer sind, und sie wurden freigelassen. Solche Fälle passieren auf beiden Seiten. Das ist nicht normal. Das muss beendet werden.
Und wie ist es mit den ideentreuen Menschen, die in VRD und VRL festgenommen werden? Ist es schwer, mit ihnen zu arbeiten? Ist es schwerer, einen zivilen Aktivisten freizubekommen, der für die einheitliche Ukraine auftritt, als einen Mähdrescherführer?
Es ist schwerer. Er muss ausgetauscht werden. Wenn er nur ein Freiwilliger ist, der Lebensmittel brachte, das ist einfacher. Wenn er die Schutzwesten, Literatur brachte, wenn er selbst eine Waffe hatte, dann ist es schwerer.
Es gibt so ein heikles Moment: wenn ein Mensch verschwindet, wie müssen sich die Massenmedien und die Blogger verhalten, um nicht zu schaden? Viele haben schon vorgewarnt, dass, wenn die Geschichte stark publik gemacht wird, es die Arbeit komplizierter macht.
Es ist unterschiedlich. Ja, es passiert, dass es die Arbeit für den Verhandler und auch für den Gefangenen selbst komplizierter macht. Die Information muss dosiert gegeben werden, ohne irgendwelche Ungenauigkeiten. Zum Beispiel, es wird geschrieben, dass ein Aktivist vom „Rechten Sektor“ verhaftet wurde, und der Junge weiß nicht mal, was dieser „Rechte Sektor“ ist. Er hatte die schwarz-rote Fahne, aber das bedeutet nicht, dass er ein Aktivist ist. Für die andere Seite ist es ein Argument, ihn länger zu halten und härter zu foltern.
Die Gefangenen müssen sich umsichtig verhalten. Ich hatte einen Fall, in dem ein Mensch, den man austauschen wollte, vor der Freigabe gefragt wurde, was er denn so gemacht hatte. Und er hat viel zu viel erzählt. Als Ergebnis kann ich ihn jetzt seit drei Wochen nicht mehr holen.
War das ein Trick ihrerseits?
Sie waren nicht darauf vorbereitet. Sie haben ihn zufällig gefragt, und er hat zufällig erzählt. Sehr viele Gefangene erzählen zu viel, machen sich wichtig, um zu überleben. Sie bilden sich ein, dass sie gleich erschossen werden und jetzt irgendwelche Wichtigkeit zeigen müssen. Sie sagen, dass sie beispielsweise die Richtschützen sind. Ich kenne so um ein Dutzend „Richtschützen“, die in Donezk gehalten werden. Sie sind keine, sie wissen nicht mal, was das ist.
Und wie hätten sie sich verhalten müssen?
Es ist schwierig zu sagen. In jeder Situation in der Gefangenschaft soll sich jeder so verhalten, wie er es sieht und wie er kann.
Muss man sich ehrlich verhalten?
Es ist besser, man ist ehrlich, wenn man kein Militärangehöriger und kein professioneller Aufklärer ist.
Vor zwei Tagen sprachen mich Leute an, die mir erzählten, dass in Makeewka ein Blogger festgenommen wurde, der angeblich die Koordinaten für die Beschüsse lieferte. Seiner Mutter wurde gesagt, dass er erschossen wird. Wie muss man sich in einer solchen Situation verhalten?
Erstens, man muss sich an unser Zentrum wenden. Wir verbinden uns sofort mit der Person, von der er festgehalten wird oder mit ihrem Vorgesetzten und besprechen das Problem. Niemand wird „am Dienstag, 12 Uhr“ erschossen. Niemand kann die Bedingung stellen, dass jemand zum Samstagabend aus dem Gefängnis befreit wird. Dafür gibt es ja die Verhandler, um die Befreiungsprozesse zu erklären und um miteinander zu sprechen.
Das ist ein Mittel, um seine Position zu stärken. Man muss aber verstehen, dass, wenn ein Kommandeur die Menschen tauscht, diese Position angenommen wird. Wenn er sagt, dass er bis zum Dienstag den Menschen erschießen wird, dann wird er automatisch zu einem Terroristen, denn er bedroht das Leben eines Gefangenen. Das ist falsch.
Wissen sie, wie viele Menschen in der ganzen Zeit in der Gefangenschaft erschossen wurden?
Ich weiß ungefähr die Zahl, verrate sie aber nicht.
Können sie sagen, wo es jetzt am gefährlichsten ist? Wo werden die härtesten Foltern eingesetzt?
Es gibt keinen solchen Begriff wie „die härtesten“ oder „die gefährlichsten“. Wir arbeiten seit drei Monaten und die Bedingungen sind überall mehr oder weniger gleich. Es gibt einzelne Renegaten, sie gibt es immer in allen Kriegen. Bei einem versagen die Nerven, ein anderer ist von Anfang an nicht normal. Einer will die Gefangenen erschießen, läuft mit einem Maschinengewehr herum. Ein anderer will eine Granate in die Zelle mit den Gefangenen werfen, sich rächen, sozusagen. Das sind in der Regel Menschen mit niedrigem moralischem Niveau, Ungebildete, sie achten nicht auf ihre Wortwahl. Oder sie entwickeln aufgrund des psychischen oder alkoholbedingten Zustandes diesen Wunsch.“ 

Die Armee bedroht Leben und Gesundheit
„Was sind das für Menschen, mit denen sie verhandeln? Was haben sie für einen Charakter? Warum machen sie das? Sie haben sich sicherlich ein Bild gemacht.
Warum nimmt die ukrainische Armee Gefangene? Was sind es für Menschen in der ukrainischen Armee und in den Bataillonen?
Das heißt, für sie sind es dieselben Begriffe?
Und für sie sind es nicht dieselben? Sind für sie die sechs Millionen Einwohner aus Donezk und Lugansk plötzlich Feinde?
Nein, die friedlichen Einwohner sind keine Feinde.
Und die, die eine Waffe haben – es sind 15 Tausend – sind sie Feinde?
Eigentlich ja. Das sind Menschen, die das Leben und die Gesundheit der friedlichen Menschen bedrohen.
Die Armee bedroht das Leben und Gesundheit der friedlichen Menschen. Sie ist dafür erschaffen. Die Offiziere, die die Militärschulen abgeschlossen haben, das sind die Profikiller, oder wissen sie das nicht? Sie wissen es nicht? Das ist kein Mensch, der mit einer Fahne bei der Parade marschiert, das ist ein Mensch, der an der Front einen anderen Menschen tötet.
Er hat das gelernt, so wie ich ein Jägerpilot bin. Ein schönes Wort, im Alltag haben wir uns daran gewöhnt. Entfernen sie das Wort Pilot und begreifen, dass ich ein Jäger bin. Ich muss was machen? Vernichten. [Auf Russisch heißen die Flugzeuge „Vernichter“ – Komm. des Übersetzers]. Ich verhalte mich diesen Menschen gegenüber nicht wie sie – wie zu den Feinden. Es ist leicht für sie, diese Position anzunehmen.
Dort sind Offiziere, dort sind Afghanen [Soldaten, die in Afghanistan waren], mit denen wir zusammen gegen Janukowitsch protestiert haben. Dort sind Menschen, mit denen wir zusammen auf dem Maidan waren. Auf dem Euromaidan. Wir nannten ihn aber anders.
Wo ist „dort“?
Dort – auf der anderen Seite. Hinter dem Bändchen. In den Luganker und Donezker Republiken.
Das heißt, diese Menschen waren mit ihnen auf dem Maidan?
Ja, jetzt kämpfen sie gegen die ukrainische Armee. Sie sind auf beiden Seiten.
Warum machen die das?
Warum machte der „Rechte Sektor“ das auf dem Maidan? Oder warum die Menschen auf dem Maidan waren?
Wenn sie auf demselben Maidan waren, warum sind sie jetzt gegen die Menschen, mit denen sie Schulter an Schulter standen?
Weil die Menschen, die auf Maidan waren, mit dem Entfernen von Janukowitsch befriedigt waren – fertig. Es wurde keine weitere Forderung erfüllt. Diese Menschen haben beschlossen, bis zum Ende zu gehen. Es reicht ihnen nicht, dass Janukowitsch abgesetzt wurde, sie wollen reelle Änderungen. Und die meisten Punkte, die sie fordern, sind dieselben, die auf dem Maidan verkündet wurden.
Aber das sieht ganz anders aus.
Dafür muss man den Journalisten danken und allen anderen, die sie als Terroristen bezeichnen. Und diejenigen, die sich das Wort „ATO“ ausgedacht haben anstelle des Wortes „Krieg“.
Aber Russland sieht es nicht als Krieg...
Was hat Russland damit zu tun?
Ist Russland ihrer Meinung nach kein Teilnehmer an diesem Konflikt?
Haben sie dort russische Armee gesehen?
Ich habe Milizionäre aus Russland gesehen.
Haben sie die Teilnahme der russischen Armee gesehen?
Offiziell – nein.
Sie sehen sie auch inoffiziell nicht, weil es keine dort gibt. Wenn sie eine russische Person oder einen Militärangehörigen gesehen haben, das bedeutet keine Teilnahme Russlands.
Und wie heisst es dann?
Wie sie wollen. Wissen sie, dass es auf beiden Seiten Söldner gibt?
Ja.
Auf beiden. Auf der ukrainischen, und auf Lugansk- und Donezk-Seite. Und, wie nennen sie das, dass Polen mit uns kämpft, und Schweden? Es gibt eine unschöne Anekdote: „Russland kämpft mit Amerika bis zum letzten Ukrainer“. Das klingt eher nach der Wahrheit. Das ist aber Geopolitik, und das wird ganz woanders besprochen. Die Spezialisten der nationalen Sicherheit können das besprechen.
Wir arbeiten unmittelbar im Feld und nennen die Dinge beim Namen, gemäß unseren Kenntnissen und unseren Erfahrungen. Wenn es dort die Lieferungen der russischen Waffen gibt, das ist eine Sache. Was für Mensch liefert sie? Putin kann das verbieten, das ist eine andere Frage. Wenn es dort russische Offiziere gibt, das ist auch eine andere Frage. Das ist keine Beteiligung Russlands.
Und wie heißt das dann?
Waren sie dort?
Ich beschäftige mich seit einem halben Jahr mit nichts anderem.
Und, sind es alles nur russische Offiziere? Alles Tschetschenen?
Nein, nicht alle, aber das Rückgrat. Die Menschen, die den Prozess leiten.
Im Ernst? Mit ukrainischen Pässen?
Ein paar mit russischen Pässen.
Das heißt „Berater“.
Instrukteure.
Noch in der Sowjetunion fuhren wir in die anderen Länder wie „Bergarbeiter, zum Erfahrungsaustausch“ – wir waren Militärberater. Genauso beraten die Fachleute aus verschiedenen Ländern, Instrukteure. Nicht, weil das Land sie schickt, sondern weil das Volk darum bittet.
Angenommen, wir wollen eine kleine Bande gründen, aber wir brauchen einen Spezialisten, und wir laden ihn ein. Irgendeinen Banditen. Damit er uns sagt, was und wie gemacht wird.
Aber die Menschen, die sagen, wie und was gemacht wird, sind alle aus Russland. Wie kann man darüber sprechen, dass dieser Prozess intern ist, wenn er von außen gesteuert wird?
Sie wollen es so, dann nennen sie es so.“

Verhandlungen hätten Krieg längst beendet
„Nein, ich will verstehen.
Dann verstehen sie. Ich habe ihnen meine Meinung gesagt. Alle Fragen werden innerhalb der Ukraine geklärt. Der Krieg hätte schon acht Mal sowohl von einer als auch von der anderen Seite gewonnen werden können.
Wenn nicht..?
Wenn es einen Wunsch gäbe, ihn zu gewinnen und nicht zu verzögern. Feuerpause zu machen und sich zu einigen, das hätte man in den drei Monaten allemal erreichen können. In jeder Situation kann man eine Feuerpause beschließen und sich einigen.
Warum passiert es nicht, ihrer Meinung nach?
Jemand ist nicht an der Beendigung des Krieges interessiert. Ich könnte verhandeln.
Und würden sie das machen?
Ja. Jetzt wird kein Kriegsrecht beschlossen. In Kiew hat man Angst vor dem Kriegsrecht und sie wissen nicht, was das ist. Die Zivilisten, die an der Macht sind, haben Angst vor den Militärangehörigen, weil, wenn das Kriegsrecht herrscht, dann werden möglicherweise nicht die Zivilisten regieren, dann kommt das Militär an die Macht. In Folge leidet die ganze Infrastruktur, die Menschen leiden.
Glauben sie, dass das Kriegsrecht eingeführt werden muss?
Wenn ein Krieg läuft, dann muss das Kriegsrecht eingeführt werden. Es muss den Journalisten verboten werden, über den Krieg zu schreiben, denn sie verstehen nicht, was das ist. Das muss nur den Spezialisten erlaubt sein. Es muss eine harte Zensur diesbezüglich existieren, um nicht zu schaden. Ich bin ein Gegner der Zensur, aber ich sage es so, weil ich es weiß.
Die Steuern müssen richtig eingezogen werden, und nicht so, wie Jazenjuk beim Parlament zu jedem Gesetz noch irgendwelche Steuer rausbettelt. Im Krieg ist alles einfach. Es gibt einen Krieg, es gibt Fragen, es gibt Siege. Es gibt ein Ziel. Und was das jetzt ist, ist unklar.
Kiew versucht nur weiter ein friedliches Leben zu leben…
Die Kiewer versuchen das. Will die Regierung das auch?
Aber keinem bringt das Kriegsrecht was. In der Westukraine ist es, als gäbe es keinen Krieg.
Leidet die Wohnung, wenn das Kriegsrecht nur in der Küche ist? Und im Schlafzimmer ist alles normal? Das ist doch ihre Wohnung, sie müssen ihre Wohnung verwalten, deswegen ist das Kriegsrecht überall: im Schlafzimmer und in der Küche. Ob die Westukraine will oder nicht – sie nimmt am Krieg teil, sie schickt ihre Soldaten. Ich sehe sie, weil ich sie aus der Gefangenschaft hole, sie können kein Wort russisch. Sie nehmen sehr wohl teil. Das ist keine antiterroristische Operation. Das ist ein Krieg.
Was für ein Krieg?
Ein neuer Krieg. Unklarer. Hybridkrieg. Fast ein Bürgerkrieg
„Fast“, weil es „Berater“ gibt?
Berater gibt es immer. Fast Bürgerkrieg, weil sie ideologisch fast nicht unterschieden werden können. Die kämpfenden Seiten wollen gut leben. Sie wollen, dass es glatte Straßen gibt und die Familie satt ist. Für sie gibt es keinen großen Unterschied, ob sie sich Russland oder Europäischer Union anschließen oder alleine bleiben. Sie wollen besser leben. Alle wurden in die Armut getrieben – die eine und die andere Seite.“

Die dritte Seite
Aber der Krieg treibt sie noch tiefer rein.
Der Krieg ist immer ein Fortschritt: in den Seelen und im morgigen Tag. Die Ukraine ist ein reiches Land, sie wird nie arm sein. Ich denke, der Krieg wird enden, und die Menschen werden reicher werden.
Auch im Donbass?
Auch dort.
Das heißt, es wird doch kein Transnistrien 2 geben?
Nein. Die Infrastruktur ist zerstört, deswegen wird es nicht klappen. Die Ukrainer sind fleißige Menschen und sie können richtig arbeiten. Die Ingenieure sind hervorragend, in Donezk befindet sich eine der besten Hochschulen des Landes, das Polytechnische Institut.
Vor kurzem wurde es von einem Geschoss getroffen…
Das ist eine ernste Frage, wessen Geschoss das war. Gibt es eine dritte Seite – wir nennen sie jetzt so – die diese Geschosse verteilt und der einen oder anderen Seite das zuschiebt?
Was ist es für die „dritte Seite“?
Ich weiß es noch nicht, ich habe diese Information nicht. Wir nennen das dritte Seite. Besler nennt es dritte Seite, und in Donezk wird es so genannt. Sie werden gesucht. Man guckt, was für Saboteure es sind.
Sie sagen, die Menschen sind auf beiden Seiten gleich. Und hier die Situation: einer Mutter wurde gesagt, dass ihr Sohn erschossen wird. Es wurden ein Henker und ein Pfarrer zu ihm gebracht. So wurde es ihr gesagt. Und sie ist bereit auf Knien zu kriechen und die Volkswehr anzuflehen, dass ihr Sohn wenigstens zum Schanzenbau geschickt wird. Ist es richtig?
Ja, das ist richtig. Wenn die Verwandten sich um die Angehörigen kümmern, die sich in der Gefangenschaft befinden, das ist wunderbar. Das ist das Wesen der Familie. Und die Mutter hätte nicht gedankenlos zustimmen sollen. Das nächste Mal wird sie mit dem Herzen stimmen, mit der Berücksichtigung des Erlebten. Und der Sohn wird seine Regierung richtig wählen.
Das ist ihrer Meinung nach so ein Reinigungsweg?
Ja. Wir haben aufgehört unsere Eltern zu besuchen und oft an sie zu denken.
Und werden die Volkswehrleute „mit dem Herzen“ wählen können? Werden sie lernen auf diese Art zu denken?
Die Volkswehr – das sind dieselben Ukrainer. Sie sind nicht aus anderem Teig, sie haben dieselbe Blutgruppe, das Blut ist genauso rot. Sie besuchten dieselben Schulen, saßen an derselben Schulbank.
Aber sie sind in einer etwas anderen Lage. Sie sind in der Minderheit.
Was für Minderheit? Wie viele Menschen müssen getötet werden, damit der Donbass ukrainisch wird? Hunderttausend? Zweihunderttausend?
Am liebsten keiner…
Das bedeutet, man muss miteinander sprechen. Verhandeln. Man muss lernen, zuzuhören. Der gute Verhandler spricht wenig und hört viel zu.
Und wie denken sie: die Bewohner der Region Donetsk, die gewohnt sind, sich passiv gegenüber der Politik und dem Leben zu verhalten, werden sie irgendwas lernen? 
Natürlich. Sie haben schon gelernt. Wir haben alle gelernt. Nach dem Maidan wird die Ukraine nicht mehr so werden, und erst recht nicht nach diesem Krieg. Wir sind jetzt alle anders.“
Übersetzung: Anja Müller 
Zwischenüberschriften von „Hinter der Fichte“ 

Ein der wenigen vernünftigen Stimmen, die eines Insiders, die in Deutschland nicht erwünscht sind, weil sie im krassen Gegensatz zu den Phantasieberichten des Mainstreams stehen.

Gelernt?
Auf der erbärmlichen Militärparade in Kiew hat Poroschenko – am Unabhängigkeitstag (!) – mit 500 Mio. Euro von Merkel beglückt, versprochen für 3 Mrd. Waffen zu kaufen. Poroschenko: „Die Einheiten gehen von der Parade direkt an die Front.“

________________________________

Eine Bitte, liebe Leser. Wir wollen kein Geld, keine Spenden. Bitte voten Sie und geben Sie diesen Artikel auch auf Facebook weiter. Das kostet nichts, hat aber große Wirkung. Es erhöht die Leserzahl und unsere Reichweite immens. Das hilft uns allen. Danke. Die Verbreitung über Facebook erreicht – sehr erfolgreich – Menschen die sich bisher mit Politik nicht beschäftigt haben. Sie sind überrascht bis skeptisch und wollen uns – kognitiv dissonant – widerlegen. Das führt bei ihnen zur Beschäftigung mit der Materie. Ziel erreicht. Deshalb gibt es „Hinter der Fichte“ auf Facebook. Laufende Info auf Twitter @HBeyerl.

Quelle: Hinter der Fichte

Polizei verbietet Anti-Hartz-Protest vor Jobcenter

posted by diwini


 

Das Jobcenter sei „ein privates Gelände und Besitzer ist der Jobcenterleiter“

25.08.2014

Am 1. September findet die „Zahltag“ Aktion vor dem Jobcenter statt. Unter dem Motto „Erkämpfen von sozialen Rechten in den Jobcentern und Sonderrechtszonen für Erwerbslose verhindern!“ wollen Erwerbslose und Unterstützer vor dem Jobcenter „Schwarzbach“ Geschäftsstelle 7, Schwarzbach 105 protestieren. Das genannte Jobcenter ist nach Angaben der Veranstalter seit längerer Zeit dafür bekannt, mit den Antragsberechtigten „übel“ umzugehen.

„Unser Protest richtet sich gegen die Entrechtung in den Jobcentern, die langen Bearbeitungszeiten, die Unterlagenverluste, zu geringe Unterkunftskosten und perspektivisch gegen die unter dem verharmlosenden Titel „Rechtsvereinfachungsgesetz“ geplanten Gesetzesänderung…

Quelle & weiter: s2dlogo