Machen False Flags immer noch Geschichte? Vorgeschobener Vorwand als politischer Stil

Gegen den Strom

8.04.2017 • 10:00 Uhr

Machen False Flags immer noch Geschichte? Vorgeschobener Vorwand als politischer Stil

US-Außenminister Colin Powell präsentiert am 5.2.2003 vor dem Weltsicherheitsrat in New York ein Röhrchen mit weißem Pulver, das angeblich Antrax-Erreger enthält.
Provokationen unter falscher Flagge gehören seit jeher zu den dreckigsten und doch gängigsten politischen Schachzügen. Denn die Öffentlichkeit geht anhaltend unkritisch damit um. Ein kurzer Rückblick auf die bekanntesten False Flags der Geschichte.

Der Begriff der False-Flag-Operation stammt aus der Seefahrt und geht auf Angriffe der englischen Korsaren auf spanische Schiffe in der Karibik zurück. Sie führten diese unter einer falschen – damals französischen – Flagge. Ziel war es, Streit zwischen den Verbündeten zu säen. Die Methode selbst dürfte aber viel älter sein – solange man Kriege führt, sucht man für diese auch Vorwände.

Heutzutage steht der Begriff unmittelbar im Zusammenhang mit einem Ziel der Einflussnahme auf die Öffentlichkeit, etwa durch Hysterie, die in den Medien erzeugt wird. Politiker neigen in solchen Situationen dazu, schnell…

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