Wie ARD-Zuschauer zu Komplizen des Militarismus gemacht werden sollen: „Terror – Ihr Urteil“

Die Propagandaschau

ard_logoDie ARD sendet heute Abend mit „Terror – Ihr Urteil“ die medial aufwändige und im Vorfeld vielfach beworbene Inszenierung eines menschenverachtenden Gedankenspiels. Die Zuschauer sollen entscheiden, ob ein Kampfpilot sich durch den Abschuss eines von Terroristen entführten Passagierjets und dem damit verbundenen Tod Unschuldiger zur vermeintlichen Rettung einer Vielzahl anderer Unschuldiger selbst schuldig gemacht hat.

Hinter der pseudo-aufklärerischen Inszenierung lauert ein perfides psychologisches Kalkül: Die Bürger werden zu Komplizen gewalttätiger Eliten gemacht, die in Wahrheit überhaupt erst die Ursachen für den Terror (Krieg des kleinen Mannes) gelegt haben. Die Ursachen des Terrors aber sollen im inneren Konflikt um den Abschuss des Flugzeugs aus der Wahrnehmung verschwinden und die Bürger für militärische Handlungen emotional geöffnet werden – selbst wenn diese Handlungen eigene, unschuldige Opfer fordern. Die Botschaft: Wir, die Guten, werden vom Bösen bedroht und müssen uns mit allen Mitteln dagegen wehren – wir dürfen selbst zum Bösen gegen Unschuldige greifen…

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ARD: Hurra, der Sturm auf Mossul hat begonnen!

Die Propagandaschau

ard_logoVor 10 Tagen haben wir hier gezeigt, wie das ZDF parallel zur Kriegspropagandagegen die Befreiung Ostaleppos von den letzten Terrorhorden al-Nusras, den Sturm auf die vom IS gehaltene irakische Stadt Mossul medial vorbereitete. Die ganze Verlogenheit der öffentlich-rechtlichen Prostituierten (gleiches gilt für die  US-gesteuerten Konzernmedien von BILD über SPIEGEL bis ZEIT) wird sich in den kommenden Wochen entfalten, wenn auch dem arglosesten Zuschauer die Diskrepanzen in der diametral entgegengesetzen Bewertung des syrisch-russischen Vorgehens in Aleppo zur Hurra-Propaganda zur Befreiung Mossuls auffallen werden.

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Ganz im Stil von Joseph Goebbels Wochenschau freut sich die ARD, dass der „seit Monaten erwartete“ Angriff nun endlich losgeht und die Angreifer „erste Erfolge melden“.

Mossul ist die letzte Bastion der IS-Terrormiliz im Irak. Die nun angelaufene Militäroperation dort war seit Monaten erwartet worden. Wird sie ein Erfolg, wäre der IS im Irak militärisch weitestgehend besiegt. Kurdische Kämpfer melden erste Erfolge. (tagesschau.de)

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Paul Craig Roberts: Die wirkliche humanitäre Krise spielt sich nicht in Aleppo ab

Die Propagandaschau

PaulCraigRoberts

Die wirkliche humanitäre Krise spielt sich nicht in Aleppo ab

by Paul Craig Roberts                           Übersetzung: antikrieg.com


Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans („Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.


Warum hören wir nur von der „humanitären Krise in Aleppo,” und nicht von der der humanitären Krise überall in Syrien, wo das Böse, das in Washington herrscht, seine ISIL-Söldner losgelassen hat, um die Menschen in Syrien abzuschlachten? Warum hören wir nichts von der humanitären Krise im Jemen, wo die Vereinigten Staaten von Amerika und ihr saudiarabischer Vasall jemenitische Frauen und Kinder massakrieren?…

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Hüttennazis, Uwe und Susanne in der Drückerkolonne, Bodo R. kennt den Knochenwald

NSU LEAKS

Zur Zeit wird intensiv der Fall Peggy Knobloch und die DNA von Uwe Böhnhardt am Fundort des Skeletts von sämtlichen Medien behandelt, es werden neue Sokos eingesetzt, um 3 Jenaer Kindermorde noch einmal zu bearbeiten, es wird sehr widersprüchlich über Besitzer und Gäste von „NSU-Hütten“ nahe des Knochenfundortes berichtet, und Ulvi Kulacs Betreuerin Gudrun Rödel hat zur Mutter von Peggy auch so Einiges anzumerken, topaktuell.

Zeit, einfach mal ein paar Dinge zu dokumentieren, und somit zu archivieren.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth schloss eine Verunreinigung der Probe gestern weiterhin nicht aus und kündigte an, man wolle dem Weg der Spur nun genau nachgehen.

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Clemens Binninger (CDU), reagierte unterdessen zurückhaltend auf den Bericht von dem Hass-Brief an die Mutter. „Der Brief muss nicht vom Täter sein“, sagte er dieser Zeitung. Binninger zeigte sich außerdem verwundert, dass an 27 Tatorten des NSU keine DNA-Spuren gefunden worden seien, in…

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