Monsantos erste Erben: Gentechnisch verändertes Saatgut hat zu resistenten, mutierten „Superunkräutern“ und „Superschädlingen“ geführt

Gegen den Strom

 

Julie Wilson

Der Biotech-Riese Monsanto verspricht Bauern, wenn sie gentechnisch verändertes (GV) Saatgut kauften, seien ihre Feldfrüchte widerstandsfähig gegen Herbizide, Insektenschutzmittel und Dürren. Inzwischen entlarven Untersuchungen und Feldversuche dies als falsche Versprechungen. Überall auf der Welt werden Pflanzen und Insekten immun gegen starke Herbizide und Pestizide; die Folge ist das Auftauchen von »Superunkräutern« und »Superschädlingen«.

Baumwollkapselwurm, Superschädlinge

© Peggy Greb, USDA

Eines der jüngsten Beispiele zeigt sich in den Baumwollanbaugebieten des südlichen Punjab, wo der Baumwollkapselwurm – ein Schmetterling und gefürchteter Baumwollschädling – wie die Bauern befürchten, resistent gegen Monsantos Bt-Baumwolle geworden ist.

Monsanto liefert momentan drei Produkte an Baumwollfarmer, darunter Bollgard-II (Insektenschutz), Roundup Ready Flex (RRF) (Herbizid-Toleranz) und Bollgard-II mit RoundupReady Flex, das vor Insekten und Unkraut schützen soll.

Bt-Baumwolle bringt in Pakistan Superschädlinge hervor

Trotz des Einsatzes von RRF und Bollgard-II werden Baumwollpflanzen noch immer von verschiedenen Spezies des Baumwollkapselwurms attackiert, welcher die Pflanze während des Wachstums auffrisst, sodass die Entwicklung der…

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